Ethik Protokoll vom 19.10.18

Protokoll Ethik-Doppelstunde K1 vom 19.10.2018
Aristoteles 19.10.2018 7:45 bis 9:10 Uhr Aristoteles: Das Wesen des Glücks

Anwesende: Theano, Ghandi, Aristoteles, Hobbes, Aspasia, Albinos, Kant, Sokratis
Referentin: Frau Schütze

Ablauf
Organisatorisches
Untersuchung einer Vase
Blatt „Beschreibung des Gegenstands“
Audio und Ausfüllen des Blattes „Die griechische Antike“

1.) 2.) 3.) Die Doppelstunde beginnt mit einer kleinen neuen Überraschung. Ein neuer Wasserkocher sorgt nun für das Wohl der Tee- Genießer. Nachdem alle ihren heißen Tee vor sich stehen haben, klärt Frau Schütze noch kurz ein bisschen organisatorischen Kram. Restliche Unterschriften für GFS oder Entschuldigungen werden rechtmäßig unterzeichnet. Frau Schütze gibt einen Zylinder artigen, hohlen Gegenstand mit der Aufgabe ihn zu beschreiben in die Runde. Einige meinen, dass der Gegenstand außen sehr schuppig sei. Andere sagen er sei hart und zerbrechlich. Manche Stellen sogar die Vermutung auf, der Gegenstand wäre getöpfert. Am Ende der Runde löst sie auf um was es sich hierbei handelt: Eine getöpferte Vase von einer Freundin. Der Nachteil dieser Vase? Sie ist undicht und kann deshalb nicht ihrer eigentlichen Funktion dienen. Anschließend teilt sie Jedem vier kleine Blätter aus , die wie 1.) aussehen.
2.)Die Schüler bekommen die Aufgabe sich 4 Gegenstände im Klassenzimmer auszusuchen und diese auf ihre Substanz, Quantität, Qualität, Relation, Ort, Zeit, Lage, Haben, Wirken und Leiden zu definieren.
3.) Frau Schütze verteilt die Blätter willkürlich auf die Tische im Klassenzimmer. Die Schüler lesen sich nun die Blätter der Anderen durch und schreiben ihre Vermutung auf die Rückseite.
Als dann auch der allerletzte Gegenstand erraten wird, endet dieses Projekt und Frau Schütze teilt den Schülern für für die letzten zehn Minuten dieses Blatt aus.
Die Schüler bekommen währenddessen eine Audio abgespielt, in der wichtige Gedanken über Aristoteles erzählt werden. Nach Besprechung der Aristoteles-Spalte auf dem AB beendet Frau Schütze, überpünktlich wie immer, um 9:10 Uhr den Unterricht.

Protokoll Ethik-Doppelstunde K1 5.10.18

Referentin der Doppelstunde : Frau Schütze

Thema der Doppelstunde : Was ist Glück?

Es waren alle anwesend.
Die Stunde wurde durch die Fragestellung „Was bedeutet Glück für dich?“ angefangen. Dazu sollte man sich für eine der 7 vorbereiteten Aussagen dazustellen und seine Entscheidung begründen.
Das Fragezeichen bedeutet, dass man eine andere oder eigene Definition hat.
Jeder sollte erklären, warum er sich dazugestellt hat, doch keiner war mit einer der Definitionen ganz zufrieden. Die Tendenz ging Richtung:“ Es hängt nicht von materiellen Dingen ab.“

Daraufhin kam die Diskussion auf, dass es einen Unterschied zwischen „Glück haben“ und „glücklich sein“ gibt. Dies wurde anschließend genauer untersucht und differenziert.
Wir sind zum Schluss gekommen, dass das Glück haben eher die äußeren Umstände sind, wohingegen beim glücklich sein es eher auf die innere Einstellung ankommt.
Beide sind durch äußere und innere Faktoren beeinflussbar, wobei das Glück haben eher nur zum Teil. Meistens kann man da eben nur seine Wahrscheinlichkeit erhöhen oder senken aber die Garantie des Glück Habens ist nie 100% beeinflussbar. Wie z.B. bei einer Meisterschaft.

Das glücklich Sein kann man jedoch nochmal in „Momentglück“ und „Langfristiges Glück“ unterteilen. Wobei man es generell in noch mehr Faktoren unterscheiden kann unter anderem in : Einflüsse von anderen oder Einflüsse durch mich selbst (…).
Darauffolgend musste man anhand Zitate oder Aussagen noch mal an klaren Beispielen herausarbeiten, was denn nun wirklich der Unterschied sei.
Anschließend an diese Aufgabe wurde eine Tabelle analysiert. Diese trägt die Überschrift :“ Der Glücksatlas der Deutschen Post – die Messung von Glück“ und zeigt ein Tabelle mit allen Bundesländern in einer Rangliste und die Punktzahl des empfundenen glücklich sein. Die Messung fand von 2012-2016 statt.
Auffällig war hier,dass die östlichen Bundesländer weit unten waren und niedriger abgeschnitten haben.
Generell haben wir uns dann gefragt, was die Fragestellung hätte sein können, an der man das Glück hätte Messen können.
Hier einige Gedanken:
  • Wie zufrieden sind sie mit der Regierung?
  • Wie sicher fühlen sie sich finanziell/im Bundesland/ Im Land/ als Minderheitsgruppe (…)?
  • Wie zufrieden sind die mit Ihrem Materiellem Besitz?
  • Wie zufrieden sind sie mit Ihrem Nachbarn (unter anderem auch Menschen aus anderen Ländern)/ Familie (…)?
Die wahre Fragestellung ist nicht angegeben worden.
Erneut wurde der West-Ost Unterschied aufgegriffen und diskutiert. Was seien die Rahmenbedingungen?
Unser Endfazit war, dass man Glück nie eindeutig messen kann, denn dieses hängt von verschiedenen Faktoren ab und bedeutet für jeden etwas anderes und hängt auch zum Beispiel vom Geschlecht oder Alter ab.
Diese Vorgedanken waren eine Überleitung zu dem Philosoph Aristoteles und seinem Werk:“ Das Wesen des Glücks.“ Zunächst wurde aus Verständnisgründen der Text gemeinsam gelesen und zum Schluss zusammen die Kernaussage des Textes analysiert, welche im folgendem Bilde zu sehen ist.

Danke fürs Lesen, euer Albinos!