Wer regiert die Welt?

Ich habe mich gefragt wer die Welt regiert und bin dabei auf ein Sprichwort gestoßen „Geld regiert die Welt“. Meiner Meinung nach ist Geld lediglich ein Bestandteil für die Weltregierung, denn Geld beeinflusst so ziemlich alles. Die Frage ist, werden wir von den Konzernen gelenkt oder doch von mystischen Wesen. Heutzutage haben Konzerne wie Nestlé oder Monsanto den größten Machtanteil in der Weltwirtschaft,  da sie in fast allen Ländern vertreten sind und somit auch unsere Gesellschaft lenken. Natürlich werden wir auch von juristischen und physikalischen Gesetzen gelenkt, doch hauptsächlich von den Großkonzernen. Meiner Meinung nach haben diese Großkonzerne zu viel Macht,  weil sie so mächtig sind, dass sie uns ganz einfach manipulieren können. Durch ihre Lügen vertrauen wir auf sie und dadurch bekommen die Großmächte immer mehr Macht. Um es krass auszudrücken, wir werden immer mehr zu den „Sklaven“ der Großkonzernen, somit also abhängig von diesen. Natürlich sind das alles nur Spekulationen,  da es keine Antwort auf diese Frage gibt. Man könnte natürlich auch annehmen, die Politik regiere die Welt, doch nach meiner Meinung regieren die Industrie und die Großkonzerne die Welt.

Anregung zum Philosophieren: Freiheit und Konsum

In einem Interview sagte die BWL-Professorin Evi Hartmann folgendes:

Wir alle können selber entscheiden, ob wir ein Kleidungsstück kaufen wollen, bei dessen Herstellung Menschen gelitten haben. Oder ob wir lieber die fairere Variante wählen. Gerade in dieser Möglichkeit zum moralischen Handeln zeigt sich unsere Freiheit. Sonst wären wir einfach willenlose Konsumenten.

Dieser Zusammenhang interessiert mich – was denkt ihr: kann ich durch Konsum frei sein? Ist es dabei wichtig, dass ich die gesamte Lieferkette, alle Produktionsbedingungen kenne? Worin zeigt sich Freiheit noch?

 

(Im Interview geht es auch um die Frage, ob jeder einzelne etwas bewirken soll und was man tun kann – z.B. sagt sie: jeden Tag 15 Minuten recherchieren und ein ethisch unbedenkliches Produkt finden, wäre ein guter Anfang. Meist verbringt man mehr Zeit mit sozialen Medien.)

 

Anregung zum Philosophieren: Der Tod muss abgeschafft werden!

Gerade las ich:

Medizin „Der Tod muss abgeschafft werden, diese verdammte Schweinerei muss aufhören.“, forderte Bazon Brock. Könnte die Kryonik dazu beitragen? (Quelle und weiterführender Artikel)

Was meint ihr dazu? Sollten Menschen ewig leben (dürfen)? Was würdet ihr mit eurem Leben anfangen, wenn klar wäre, dass es ewig wäre?

Welchen Sinn hat Unsinn?

Jeder hatte einmal die Phase, in der man einfach etwas „unsinniges“ tut. Doch ist es wirklich Unsinn gewesen oder hat es vielleicht sogar einen Sinn?

Unsinn, auch Widersinn, ist ein von Sinn und Logik gelöster oder grob falscher Sachverhalt – bisweilen (absichtlich) scherzhaft. Die Eigenschaft eines solchen wird als Unsinnigkeit bezeichnet. Unsinnig kann auch bedeuten: ohne erkennbaren Sinn.

So lautet die Definition von Wikipedia. Nach der Definition hat also eine unsinnige Handlung zwar keinen erkennbaren Sinn, jedoch könnte diese vielleicht einen Sinn haben den wir nicht bewusst wahrnehmen können.

Vielleicht konntet Ihr mal feststellen, dass Unsinn oft einsetzt,  wenn einem gerade nicht zumute ist einer Pflicht nachzugehen. Aus meiner Sicht machen wir dies nur, um sich entspannen zu können. Unsinnige Handlungen sind oftmals entspannend und machen den Kopf frei, vielleicht verbinden wir diese Handlungen auch mit unserer Kindheit, die früher (in unserer Generation zumindest) oft unbeschwert und sorgenfrei war, wir keinen Pflichten ausgesetzt sind und einfach unsinniges Zeug machen können.

Ich denke, dass Unsinn auch seinen Sinn hat. Nur stellt sich die Frage, wie bedeutsam dieser Sinn ist und welche Ausmaße diese Handlung haben wird. Unsinn sorgt auch dafür, dass Sinn auch definierbar ist, da dieser Gegensatz erst die Bedeutsamkeit einer sinngemäßen Handlung steigt.

 

Genug von mir, welchen Sinn hat Unsinn für euch? Oder hat Unsinn überhaupt keinen Sinn?

 

 

Tu es oder tu es nicht, es gibt kein Versuchen

Tu es oder tu es nicht, es gibt kein Versuchen

sagt Jedi-Meister Yoda in Star Wars. Ich finde man sollte immer alles geben was man kann, weil man so nur weiß dass man alles gegeben hat und vielleicht werden dadurch Wunder möglich. Außerdem bereut man es später wenn man sich nicht getraut hat etwas zu tun, oder es nur versucht hat. Ich denke das Leben ist zu kurz um es nur zu Versuchen, man sollte alles riskieren. Aber davon abgesehen bestimmt unsere Vernunft ob wir es tun oder es nur Versuchen. Manchmal ist es besser wenn wir es nicht tun, aber zu 99% sollte man es tun. Versuchen ist so wie eine halbe Sache, aber man sollte nicht Dinge anfangen und dann nicht vollenden, entweder ganz oder gar nicht. Vermutlich verzweifelt man am Ende wenn man nicht alles gegeben hat und es nur versucht hat, aber man letztlich doch gescheitert ist. Ich halte es für wirklich wichtig, alles zu geben und es nicht nur zu versuchen, da man dann weniger enttäuscht werden kann, wenn man weiß dass man alles gegeben hat.

 

Wie steht ihr zu diesem Zitat? Findet ihr es auch wichtig alles zu geben oder es nur zu Versuchen?

Anregung zum Philosophieren: Menschenrecht auf Glück?

Sollte es ein Menschenrecht auf persönliches Glück geben? Wie könnte es charakterisiert werden? Wie könnte man es umsetzen? Brauchen wir ein Ministerium für Glück und Wohlbefinden?

Sollte es vielleicht sogar ein Schulfach „Glück“ geben? Was könnten Lerninhalte sein?

blumen

(Blumenstrauß, selbst fotografiert)

(Anmerkung: es gibt an einer Heidelberger Schule das Schulfach Glück. Das muss uns aber nicht abhalten, selbst darüber nachzudenken, was darin gelernt werden soll.)

Digitale Medien- Fluch oder Segen?

Smartphone, Computer, Internet und E-Book, jeder kennt diese „digitalen“ oder auch „neuen“ Medien und es gibt kaum mehr Menschen, die sie nicht benutzen. Bei vielen sind sie nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken, da sie unser Leben in vielen Situationen erheblich erleichtern und eine große Hilfe sein können. Doch sind sie nur eine Hilfe mit ausschließlich positiven Auswirkungen oder gibt es auch negative Folgen durch diese Art der Mediennutzung?

Um sich mit dem Thema vertraut zu machen und sich über die oft negativen Folgen von Mediennutzung zu informieren, kann es hilfreich sein das Buch „Digitale Demenz“ zu lesen.

Von Foto: Udo Grimberg, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 DE, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19930956
Von Foto: Udo Grimberg, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 DE, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19930956

Geschrieben wurde es von dem Hirnforscher und Psychologen Manfred Spitzer, der eine eher kritische Einstellung zum Thema „Digitale Medien“ hat. Für ihn steht fest, dass Medien bei zu langem und häufigem Gebrauch einen negativen Einfluss auf die Gehirnentwicklung, vor allem bei Kindern haben.

Auch zum Lernen, wie fälschlicherweise häufig vermutet, sind digitale Medien, wie Computer oder Internet wenig geeignet, da sie geistige Arbeit abnehmen. Richtig lernen und Dinge vertiefen kann man aber nur, indem man geistig arbeitet. Das heißt, über bestimmte Sachverhalte nachdenkt, wichtige Informationen herausfiltert und von Hand zusammen schreibt und nicht nur schnell den Artikel in eine Power-Point Präsentation kopiert oder überfliegt. Klar, das geht wesentlich schneller. Unser geistiges Potenzial jedoch wird kaum genutzt und unser Wissen bleibt oberflächlich.

Hier kommt auch die sogenannte „Digitale Demenz“ ins Spiel. Die Medien und vor allem das Internet verleiten und zu Multitasking, welches sich darin äußert, dass wir eine E-Mail beantworten, eine Tabelle erstellen und nebenbei noch wichtige Informationen für eine Präsentation suchen. Mehr als einen Bedeutungsstrang können wir aber nachweislich nicht bewusst verfolgen (nein, auch als Frau leider nicht :D) und trainieren und deshalb eine Aufmerksamkeitsstörung an. Dadurch, dass die Informationstiefe vernachlässigt wird, nimmt auch die Gehirnstruktur ab. Dies führt langfristig zu Demenz.

Eine andere Gefahr der Mediennutzung besteht darin, dass wir Medien zu lange und zu häufig verwenden. Die Folge ist, dass unsere realen sozialen Beziehungen und Betätigungen in den Hintergrund gedrängt werden, was wiederum auf lange Sicht zu Vereinsamung und Depressionen führen kann. Auch sinkende schulische Leistungen oder Suchtzustände können auftreten.

Ein weiteres Problem im Netz ist der „gläserne Mensch“. Im Internet ist es fast unmöglich anonym zu bleiben. So gut wie  jede Handlung oder Information, die einmal gepostet oder preisgegeben wurde wird gespeichert. Schauen wir uns beispielsweise in einem Internetshop Schuhe an, erscheint kurze zeit später am Bildschirmrand Werbung von vergleichbaren Schuhen.

Als letzte große Gefahr möchte ich auf die Medienmanipulation aufmerksam machen, dies kann generell bei allen Arten von Medien auftreten. Medien können uns durch einseitige Berichterstattung, Musik oder durch die Wortwahl stark beeinflussen und uns schlimmstenfalls ein falsches Realitätsbild vermitteln.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch positive Aspekte beim Thema Mediennutzung.

Dank der Medien können wir uns jederzeit und unabhängig vom Standort informieren, zum Beispiel im Wohnzimmersessel weltpolitische Nachrichten verfolgen. So helfen uns die Medien bei der Meinungsbildung.

Außerdem ist es dank der Medien und den sozialen Netzwerken viel leichter mit Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt zu bleiben.

Ein anderer sehr wichtiger Punkt ist die Kontrollfunktion, welche die Medien gegenüber der Politik und den Politikern haben, da beispielsweise im Internet viel über Politiker veröffentlicht wird oder Dinge, die eigentlich geheim bleiben sollten publik gemacht werden.

Meiner Meinung nach können Medien sowohl Fluch als auch Segen sein. Bei richtiger und geringer zeitlichen Nutzung könne sie unser Leben auf jeden Fall erleichtern, bereichern und unseren Horizont erweitern.

Trotzdem sollte man alle Informationen hinterfragen, verschiedene Quellen vergleichen und sich nicht aus seinem sozialen Umfeld zurückziehen.

Was denkt ihr über die Mediennutzung? Könntet ihr euch ein Leben ohne (digitale) Medien vorstellen? Seht ihr die gleichen Gefahren wie Manfred Spitzer und habt ihr in eurem Umfeld vielleicht sogar Menschen die auffällig oft Medien nutzen? Oder ist diese ganze Diskussion für euch viel zu übertrieben dargestellt und alles völlig unbedenklich?

 

Anregung zum Philosophieren: Man weiß ja nie!

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Quelle: Eva Strittmatter: Gedichte / selbst fotografiert

Man weiß ja nie! Was meint ihr? Sollte man sich nur über belangloses unterhalten / schreiben? Wer entscheidet, was belanglos ist? Sollte man immer genau aufpassen, was man von sich gibt? Haben die Enthüllungen von Edward Snowden Auswirkungen gezeigt?

Welche Konsequenzen könnte unbedachtes Äußern haben, welche Konsequenzen haben Gedanken, die Anecken oder die rebellisch sind? Macht es einen Unterschied, ob es um analoge oder digitale Äußerungen geht?

Wie könnte sie aussehen, diese poetische Meteorologie? Ist heutzutage dieses „übers Wetter reden“ noch eine Floskel für Smalltalk oder kommt man dabei auch schon auf schwieriges Terrain (Klimawandel, etc.)?