Zwangs Heirat, ist es ethisch vertretbar?

In einigen Ländern, wie Indien, China, Italien und noch vielen anderen,, existiert immer noch die Zwangs Heirat. Das bedeutet, dass die Eltern junger Menschen entschieden, wen ihr Kind heiraten darf und wen nicht. Oftmals steht hierbei im Vordergrund die Ehre der Familie zu erhalten. Meistens kennen sich die beiden die heiraten sollen entweder gar nicht oder nur ein paar Wochen oder Monate.

Um meine Meinung dazu zu unterstützen habe ich folgendes Zitat aus dem Disney Film “ Die Eiskönigin“ : “ you can’t marry a man you just met“ .Ich finde dieses Zitat aus dem Grund sehr passend,da es ja bei vielen Zwangs Hochzeiten so ist, dass sich die zwei verlobten nicht kennen. Es ist einfach sehr kritisch und auch unfair den beiden gegenüber vorzuschreiben wen sie Heiraten müssen nur für die Ehre der Familie. Ich finde eine Hochzeit aus Liebe bringt sogar mehr Ehre als eine sogenannte gute Partie. Auch ethisch finde ich es nicht vertretbar aus dem Grund, dass die beiden die heiraten sollen in ihrer Freiheit eingeschränkt werden selbst zu entscheiden wen sie lieben und wann sie heiraten wollen. Auch wird ihnen die Freiheit genommen selbst Erfahrungen in der Liebe zu machen.

Um alles zusammen zu fassen finde ich, dass die Zwangs Heirat nicht ethisch vertretbar ist. Ich finde es auch irgendwie erschreckend dass sie in vielen auch hoch entwickelten Ländern immer noch zur Tradition gehört und Praktiziert wird. Denn eine Hochzeit aus Liebe ist mehr wert, da man sich sicher ist wen man heiraten will.

Eine Antwort auf „Zwangs Heirat, ist es ethisch vertretbar?“

  1. Ich stimme zu, es ist unethisch (im Gegensatz zur Leihmutterschaft, aber anderes Thema).
    Der Name „Zwang“ sagt ja bereits alles.
    Es ist nicht ihr freier Wille, somit verletzt es in meinen Augen auch klar die Würde des Menschen (auf Selbstbestimmung), und kann logischerweise nicht „Ehrenvoll“ sein. Zurecht in Deutschland verboten, wird es jedoch hier in den sogenannten Parallelgesellschaften noch häufig praktiziert. Es muss also garnicht erst ins Ausland geschaut werden um es zu thematisieren. Man könnte jetzt weiter diskutieren ob die beiden Verheirateten nicht sogar als Ware behandelt werden.
    Und ob es nicht sogar homophob ist (aufgezwungene Heterosexualität/Lebensweise), womit wir wieder beim Thema Menschenwürde wären.

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