November 10

Zusammenfassung der Stunde vom 10.11 der K1, verfasst von Karthasis

Zusammenfassung der Stunde vom 10.11 der K1, verfasst von Karthasis

1. Abstimmung über die Nutzung des Hefts während der ersten Klausur.
Ergebiniss: Einstimmig für die Nutzung des Hefts.

2. Glücklich sein vs Glück haben
Im Podium haben wir die Unterschiede zwischen dem Ereignis des Glück-habens, wie zum Beispiel beim Lottogewinn, und der lang zeitigen Erfüllung von Zielen und Wünschen als subjektive Wahrnehmung von Glück.

3. Aristoteles: Was ist Glück?
In Einzelarbeit haben wir nach dem Lesen eines Textes im Buch (s. 94 M1/a1,2,6) erarbeitet, wie Aristoteles Glück verstand. Er definiert dieses als Endziele aller Tätigkeiten, die ein Mensch macht. Dabei kann die Tätigkeit selbst (Praxis), aber auch das Ergebnis der Tätigkeit glückbringend sein (Poesis), allerdings auch die Summe vieler Tätigkeitsreihen mit einem vorher festgelegtem Ziel (Telos).

4. Lebensformen
Aristoteles hat desweiteren verschiedene Formen der Art wie Menschen Leben um ihr individuelles Glück zu finden, beschrieben. Er differenziert hierbei zwischen dem Leben des Genusses, dem des Politikers, und jenem des Philosophen. Gemeinsam haben wir Aristoteles Wertung der Einzelnen Lebensformen erarbeitet, und dabei herausgefunden, dass das Leben des Genusses, also desjenigen, der nur für die marteriellen Vorzüge Tätigkeit ergreift, nach Aristoteles am niedersten ist, da er sich komplett seinen animalischen Trieben nach immer mehr hingibt. Das wird von dem leben des Politikers gefolgt, der sein Glück in der Bestätigung seiner Ehre durch andere Findet. Diese Tätigkeit ist egozentrisch, hat aber sehr positive Nebenwirkungen, weil eine funktionierende Gesellschaft entsteht, Am höchsten wird das Leben des Philosophen gewertet, weil dieser Glück in sich selbst beziehungweise im Wissen und im Wesen des Glücks finden möchte. Ein Schüler wollte das Leben des Gläubigen als eine Lebensform ergänzen, da dieser das Glück von seinem Glauben zieht. Nach einer hitzigen Diskussion über den Stichgehalt dieser Lebensform wurde die Stunde durch den Gong beendet.

Das war die Stunde des 10.11, gehalten Von Frau Schütze
MFG Karthasis

Oktober 27

Bist du glücklich ?

Jeder verbindet etwas ganz bestimmtes mit Glück, für die Einen ist es Erfolg im Beruf, für die Anderen vielleicht Zeit mit der Familie. Auf jedenfall ist Glück ein wichtiger Bestandteil im Leben und ohne diesen fehlt etwas und zwar jedem. Die Beiden, die in dem Bild zu sehen sind, definieren Glück wohl mit der Gemeinsamkeit des Anderen, dadurch entsteht automatisch eine gewisse Gelassenheit, welche auch optisch schnell zu sehen ist. In den häufigsten Fällen sieht man Menschen an, ob sie nur ein aufgesetztes Lächeln haben oder ob es wirklich von Herzen kommt. Nicht für jeden beudeutet Glück oder Gelassenheit zwingend Gemeinschaft, sondern manch einer ist mit materiellen Dingen glücklich oder nur wenn er alleine ist, wirklich gelassen.  ~MA.MA

Oktober 27

Glück

https://www.flickr.com/photos/bagogames/14481031194, Lizenz: CC-by (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

 

Was ist Glück?

Glück ist, zumindest für mich, Trainingserfolge zu erleben. Das Gefühl, eine neue Technik zu erlernen und irgendwann zu berrschen ist sehr motivierend und erfüllend. Das Bestreben, sich immer weiter zu verbessern und Fortschritte zu machen kann einen gänzlich erfüllen. Deswegen macht mich der Kampfsport glücklich.

 

Oktober 27

Glück, was ist das?

Glück

Ist Glück nur etwas kurzzeitiges wie ein Lottogewinn oder doch eine langzeitige Erfüllung wie Familie und Freunde? Für manche ist Glück die Ausbalancierung aller Elemente des Lebens, wie zum Beispiel das Ying und Yang zeichen in der traditionellen chinesischen Philosophie repräsentiert.  In heutiger westlicher Gesellschaft wird Glück entweder als Erfüllung im Leben durch Familie, Karriere oder beides verstanden, oder aber als temporärer materieller Gewinn.

https://pixabay.com/de/yin-yang-asiatische-harmonie-symbol-2024615/
https://pixabay.com/de/silhouette-mann-frau-kind-familie-74876/
November 26

Protokoll vom 21.11.2016

Stundenprotokoll Ethik K1/1  21.11.16  9:40-11:15

Referentin: Sü

Kurs vollständig anwesend (14 Schüler)

Verfasserin: Freiheit

Gliederung der Doppelstunde:

  1. Lebensziele
  2. Glückseligkeit
  3. Mesotes
  4. Organisatorisches
  1. Lebensziele:

Wir bekamen ein Arbeitsblatt, auf dem wir die Lebensziele markieren sollten, die uns wichtig sind. Danach haben wir Gummibärchen bekommen, um damit für diese Ziele zu bieten. Man hatte insgesamt nur 12 Gummibärchen und wenn man auf ein Ziel geboten hat und es „ersteigert“ hat, durfte man die Gummibärchen essen und sie nicht weiter einsetzen.

AB:

  1. erfolgreiches Bestehen des Abiturs
  2. sinnvolle Berufswahl
  3. Gesundheit
  4. Reichtum
  5. sportliche Fitness
  6. soziales Ansehen
  7. aufregende Erlebnisse und Abenteuer
  8. intellektuelle Leistungsfähigkeit
  9. praktisches Geschick
  10. beständige Freundschaften
  11. körperliche Schönheit
  12. harmonische Partnerschaft
  13. soziales Engagement
  14. anregende Berufstätigkeit

Wir haben darüber geredet, warum manche kein Ziel „ersteigert“ haben und manche dafür zwei und kamen zu dem Entschluss, dass es darauf ankommt, wie viel Einsatz man zeigt und für was. Man soll einen Ausgleich finden, eine innere Mitte.

2.Glückseligkeit

Wir lesen ein Arbeitsblatt zu Aristoteles und seiner Definition von Glück.

Aufschrieb zu Aristoteles:

screenshot-3

Laut Aristoteles ist das höchste Ziel die Glückseligkeit. Wir können sie jedoch nicht direkt erreichen, sondern schaffen es nur, uns ihr anzunähern.

  1. Mesotes

Laut Aristoteles ist Mesotes die Mitte zwischen zu viel und zu wenig „Einsatz“. Der „mittlere Weg“, ist laut ihm, der richtige Weg zum Glück. Wir überlegten, welche Tugenden noch heute gelten und uns fallen Folgende ein:

 

Übermaß Mitte Mangel
Tollkühnheit                                               Tapferkeit Feigheit
Zügellosigkeit Besonnenheit Stumpfheit
Verschwendung Freigebigkeit Geiz
Gleichgültigkeit Toleranz Intoleranz

 

Aufdringlichkeit Höflichkeit Unhöflichkeit
Überpünktlichkeit Pünktlichkeit Unpünktlichkeit
Wahrheitsaffinität Ehrlichkeit Lüge
„Workaholic“ Tüchtigkeit Faulheit
 ? Fairness Unfairness
 ? Gerechtigkeit Ungerechtigkeit

 

 

3 Mitschüler vervollständigen diesen Aufschrieb und ergänzen unsere weiteren Vorschläge.

Wir lesen S.101 im Kolleg Ethik Buch und bearbeiten die Aufgabe 10. Wir erfahren etwas über den Exzess (als Übermaß) nach Montainge.

Der Exzess widerspricht Aristoteles Mesotes-Theorie insoweit, da er das Übermaß darstellt und gesagt wird, dass man ihn erfahren und nicht scheuen soll, da er Genuss und Intensität bringt, und nicht, wie bei Aristoteles, der sagt, man solle ihm aus dem Weg gehen und eher eine Mitte finden. Er dient auch dazu, Gewohnheiten wieder loszuwerden. Wir kommen zu dem Entschluss, dass der Exzess nicht unbedingt schlecht ist und dass man ihn erst kennen muss, um auch die Mitte (Mesotes) zu kennen.

4.Organisatorisches

Wir stimmen darüber ab, ob wir die anstehende Klassenarbeit mit oder ohne Hefter schreiben. 12 Leute stimmen für „mit Hefter“, zwei Personen ist es egal.

November 18

Protokoll vom 14.11.2016

Stundenprotokoll Ethik K1/1  14.11.16  9:40-11.15

Referentin Sü

Kurs vollständig anwesend (14 Schüler)

Verfasserin: Glueck

Gliederung der Doppelstunde:

  1. Organisatorisches
  2. Empathiespiel „Glück“
  3. Glück haben – glücklich sein
  4. Das Wesen des Glücks

 

Empathiespiel „Glück“:

Das Empathiespiel funktioniert so, dass jeder Schüler nacheinander eine Karte mit einer Frage oder Aussage zieht. Diese wird laut vorgelesen. Man muss sich nun überlegen, ob man „ja“, „nein“ oder seinen Joker legt. Den Joker darf man nur einmal im Spiel benutzen. Gleichzeitig muss man einen Tipp abgeben wie sich die anderen entscheiden werden. Ist der Tipp richtig „gewinnt“ man die Runde.

Unser Spiel lief so ab:

(Bei Vermutung sind hier natürlich nur meine eigenen Vermutungen)

 

Frage/ Aussage Vermutung:

 ja

 

 nein

Tatsächlich:

 ja

 

 nein

Es ist die erste Pflicht sich selbst glücklich zu machen. Ist man selbst glücklich, macht man auch andere glücklich. 10 5 9 6
Glück gleicht durch Höhe aus was ihm an Länge fehlt. 7 8 4 8
Jeder Mensch kann sich selbst glücklich machen, indem er seine Einstellung ändert. 9 4 1 14
Freundschaft ist das Wichtigste im Leben. 9 5 6 7
Der gesunde Mensch erlebt Glück wenn er anderen gibt. 9 6 11 4
Glück ist immer da, man muss es nur ergreifen. 5 10 6 8
Um Menschen glücklich zu machen soll man ihrem Reichtum nichts hinzufügen, sondern ihnen einige Wünsche wegnehmen. 9 5 8 4
Glück kann nur im Rückblick erkannt werden. 4 11 4 11
Können böse Menschen glücklich sein? 8 7 14 1
Ist es besser schön als intelligent zu sein? 2 12 2 13
Was immer geschieht, es liegt an uns Glück oder Unglück darin zu sehen. 10 5 11 3
Ist der Mensch fähig ein glückliches Leben zu führen? 15 0 12 1
Nicht Unglück sondern Langeweile ist das Gegenteil von Glück. 4 10 2 13
Das Wichtigste im Leben ist Glück in der Liebe. 10 5 2 12
Glück ist gut für den Körper, aber Kummer stärkt den Geist. 6 9 8 6

 

Glück haben-glücklich sein:

Nach dem Spiel beschäftigten wir uns mit dem Unterschied zwischen Glück haben und glücklich sein.

„Mitgefühl“ hat dazu unsere Beiträge an der Tafel gesammelt:

Glück haben

-zufällig

-zeitlich begrenzt

-nicht beeinflussbar

(-Gesundheit, Unfall gut überstehen)

-relativ

-situationsabhängig

 

glücklich sein

-Einstellung

-längerer Zeitraum

-beeinflussbar

-eigene Einstellung und Umfeld

Glück als Lebensziel

Über den Punkt ob Gesundheit wirklich zum unbeeinflussbaren „Glück haben“ gehört  gab es eine kleine Diskussion. Wir kamen überein, dass man durch eine gesunde Lebensweise und Vermeidung bestimmter Risiken durchaus ein gesünderes Leben führen kann, aber bestimmte Krankheiten wie Krebs nicht zu beeinflussen sind.

Das Wesen des Glücks:

Wir beschäftigten uns danach mit Aristoteles Theorie über das Wesen des Glücks. Dazu bekamen wir die Kolleg Ethik Bücher und lasen auf den Seiten 94-95 die Quellen M1, 2, 3 und 4 und beantworteten die ersten drei Aufgaben.

Insgesamt sind wir zu diesem Ergebnis gekommen:

Aristoteles unterscheidet zwischen der Sinn stiftenden Funktion der reinen Tätig-seins und dem Ergebnis des Tätig-seins.

Zudem hat das Tätig-sein oft nicht nur ein Ergebnis/Ziel sondern noch notwendige Zwischenziele.

Beispiele:

Sattlerhandwerk- Reitkunst- Kriegsführung

gute Noten- erfolgreicher Abschluss- Ausbildung/ Studium- guter Beruf

Metallgewinnung- Weiterverarbeitung- Herstellung eines Autos

 

Das Tätig-sein lässt sich in zwei verschiedene Bereiche unterteilen:

Herstellen (poesis) Handeln (praxis)
-um eines anderen Willen -um seiner selbst Willen
-Ziel: Produkt -Ziel: Prozess
-wie werden Dinge gemacht? -wie wird gehandelt?
= Technik (Künste) = Politik, Ethik

 

 

Oktober 23

Egoismus und Altruismus

http://pixabay.com/p-853188/?no_redirect

Ego·ịs·mus
die Haltung, das eigene Ich, die eigenen Wünsche in den Mittelpunkt zu stellen.

Al·t·ru·ịsmus
die Einstellung, dass man die Belange und das Wohlergehen anderer Menschen für wichtig erachtet.

Wenn man jemandem die Frage stellt, was eher auf ihn selbst zutrifft, Egoismus oder Altruismus, würden die meisten Menschen rein aus Reflex Altruismus sagen, da niemand als egoistisch angesehen werden möchte.

Aber ist Egoismus wirklich so schlimm und sollte er vollständig vermieden werden?

Mittlerweile hat das Gleichgewicht von Geben und Nehmen wieder einen hohen Stellenwert erreicht, da die meisten Menschen verstehen, dass Egoismus und Erfolg nur kurzfristig glücklich macht, während Altruismus, also Selbstlosigkeit, Wohlgefühle auslösen und anscheinend sogar zu einem verlängertem Leben führen soll.

Trotzdem ist jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad egoistisch, da es überhaupt nicht anders geht. Wäre man nur selbstlos, würde einen das vor allem auch nicht glücklich machen, da man auf Dauer nicht immer nur an andere denken kann.

Ein Beispiel, bei dem ein ausgewogenes Verhältnis wichtig ist, sind Freundschaften. Hier kann zu viel Altruismus Konflikte auslösen, wenn dieser nur einseitig oder ungleich verteilt ist. In richtigen Freundschaften ist man normalerweise automatisch selbstlos und gibt lieber als zu nehmen, trotzdem erwartet man im Gegenzug natürlich auch etwas. Wichtig in Freundschaften ist zum Beispiel Hilfsbereitschaft, Fürsorge und Wertschätzung.

Sobald diese Dinge nicht von selbst kommen, fängt man an, darüber nachzudenken, dass man selbst viel mehr leistet für diese Freundschaft und fängt an, egoistischer zu handeln.

Die meisten Menschen versuchen wohl, altruistisch zu handeln, großzügig zu sein und nicht nur an sich selbst zu denken und das ist auch gut so. Wenn man selbstlos handelt, macht das einen selbst auch viel glücklicher, woraus die Frage entsteht, ob nicht sogar selbstloses Handeln bis zu einem gewissen Grad egoistisch ist.

„Geben ist seliger denn Nehmen“. – Neues Testament

Wenn man gibt, ist man glücklicher. Manche Menschen brauchen das eigene selbstlose Handeln, brauchen es, andere Menschen glücklich zu machen, was in dem Sinne ja nicht schlecht ist, sondern zu allgemeinem Glück führt.

Wenn man weiter darüber nachdenkt, entsteht ein Kreislauf, bei dem man immer wieder darauf zurückkommt, dass eigentlich alles aus dem Grund heraus geschieht, weil man selbst glücklich und mit sich zufrieden sein möchte.

Eigentlich kann man nur für andere dasein, wenn man sich selbst auch liebt und wertschätzt, was mich zu dem Fazit bringt, dass ein gesundes Zusammenspiel aus Egoismus und Altruismus nötig ist, um glücklich leben zu können. In dem Sinne bin ich der Meinung, dass Egoismus an sich nichts schlechtes ist -solange es in geregeltem Maße gehalten wird-, und dass er notwendig ist, um ein gesundes und glückliches Leben zu führen.

Man muss nur die richtige Balance zwischen Egoismus und Altruismus finden.

 

 

Juli 10

Kann Geld glücklich machen?

Menschen, die im materiellen Notstand stehen, sind oft der Meinung ohne diese Probleme glücklich zu sein. Es gibt jedoch, egal in welcher Einkommensklasse man ist, sowohl glückliche als auch traurige Personen. Rational betrachtet hat man bei mehr Besitz auch mehr Dinge, die einen glücklich machen können und mehr Möglichkeiten das Gefühl des Glücks zu erleben. So leicht lässt es sich aber nicht vereinfachen, denn Glück ist ein Empfinden und nichts festes, dass man sich so einfach kaufen kann.

Kurze Glücksmomente können definitiv mit Geld erlangt werden, wenn man sich zum Beispiel einen Traum erfüllt, wie zu reisen, anderen eine Freude zu machen indem man ihnen etwas schenkt oder generell Grundbedürfnisse sorgenfrei befriedigt werden können, wenn man das Geld dafür hat. Viel zu besitzen hat jedoch nicht nur Vorteile, denn oftmals sammeln sich falsche Freunde um einflussreiche beziehungsweise reiche Personen und das Zufriedenstellen der materiellen Gelüste bringt keinen lang anhaltenden Zustand der Freude. Dabei ist es Einstellungssache mit einer Situation zufrieden und damit glücklich zu sein, denn es kommt nur darauf an, wie man es selber wahrnimmt. Daher könnte man sagen, dass die innere Einstellung der Gemütsruhe und des glücklich seins theoretisch gekauft werden kann, wenn man einen Psychologen dafür bezahlt, einem beizubringen wie man von der Denkweise her glücklich ist.

Um aber diese innere Einstellung zu haben, muss man auch Dinge empfinden wie Freundschaft und Liebe, denn ohne diese Geborgenheit fehlt es einem etwas zum glücklich sein. Mit viel Geld hat man zwar mehr Möglichkeiten Leute kennen zu lernen, die einem Freundschaft und Liebe entgegenbringen, doch genauso gibt es wie schon erwähnt auch mehr Leute, die diese nur vorgaukeln um vom Kapital oder vom Ansehen etwas ab zu bekommen.

Reichtum ist wie ein Fass ohne Boden.

So heißt es in dem Lied der Band „I-Fire“ namens „Zwei Dinge“, was sich darauf bezieht, dass Leute mit viel Geld auch häufig nach mehr streben, da sie sich so erst ihren Reichtum erarbeitet haben. Es geht mehr darum mit seiner Situation zufrieden zu sein, als nach mehr Macht und Geld zu gieren. Die Gier an sich steht dem glücklich sein gegenüber, da man nie genug hat und so nie zufrieden und positiv über seinen Standpunkt nachdenkt. Ebenso bringt die Gier nach mehr Kapital einen gewissen Egoismus mit sich, da man sein eigenes Vermögen über das von anderen stellt, was die Möglichkeit glücklich zu sein beeinschränkt.

Da wahre Freundschaft und wahre Liebe nicht käuflich sind, sondern sich auf den Charakter einer Person beziehen, ist es egal wie viel Geld man hat um glücklich zu sein, denn lang anhaltende innere Zufriedenheit und ein lang andauerndes Gefühl des glücklich seins ist viel mehr von der Persönlichkeit abhängig. Deswegen gibt es auch in allen Schichten sowohl glückliche als auch traurige Personen.  Man kann also sagen, dass der Besitz von viel Geld allgemein positive und negative Auswirkungen auf die Möglichkeit des Glückempfindens hat, aber die Art der Person, die es besitzt, Hauptaugenmerk dabei ist, ob sie glücklich ist.

Habt ihr noch weitere Ideen zu dem Thema oder eine andere Meinung als ich?

Mai 25

Anregung zum Philosophieren: Menschenrecht auf Glück?

Sollte es ein Menschenrecht auf persönliches Glück geben? Wie könnte es charakterisiert werden? Wie könnte man es umsetzen? Brauchen wir ein Ministerium für Glück und Wohlbefinden?

Sollte es vielleicht sogar ein Schulfach „Glück“ geben? Was könnten Lerninhalte sein?

blumen

(Blumenstrauß, selbst fotografiert)

(Anmerkung: es gibt an einer Heidelberger Schule das Schulfach Glück. Das muss uns aber nicht abhalten, selbst darüber nachzudenken, was darin gelernt werden soll.)