Verbot von Kampfsport

Kampfsportarten sind mittlererweile sehr beliebte Sportarten, viele trainieren sie und schauen gerne Kämpfe im Fernsehen. Sehr viele Leute stellen sich aber auch gegen Kampfsport. Vor allem bei dem in der UFC praktizierten Sport MMA finden sich sehr viele Kritiker. Ich musste im Internet schwachsinnige Kommentare von Berühmtheiten wie Thomas de Maizière lesen, in denen er behauptet, dass die Kämpfe „eine abscheuliche Form der Menschendarstellung“ wären (siehe ).

Dieser Beitrag ist zwar schon älter, aber trotzdem ein sehr unverschämter Kommentar.

Was mich besonders am Hass gegen den Kampfsport empört ist die Tatsache, dass dies eine Art der Entfaltung der Persönlichkeit ist und ein Verbot von Kampfsport ein massiver Eingriff in das Leben aller Beteiligten ist. Hierzulande wäre von einem Fußballverbot nichtmal im Traum zu denken, wobei zugegebenerweise Fußball lange nicht so brutal erscheint wie Kampfsport. Kampfsport ist im wesentlichen auch nicht brutal, erweckt aber sehr leicht den Eindruck.

Das allerschlimmste daran ist, dass Kampfsport für diejenigen, die eine Kampfsportart beherrschen, ein sehr wichtiger Bestandteil ist. Insbesondere Frauen könnten, was mich sehr bestürzt, etwas gebrauchen, um sich zu verteidigen. Leute, die gegen Kampfsportarten sind, sind trotzdem unbeschreiblich froh wenn im Falle eines Falles der Sohn oder die Tochter fähig ist, sich zu verteidigen (und zwar nur zu verteidigen) oder eine/n Freund/in dabei haben, die das können.

Ein richtiger Kampfsportler hat die Eigenschaft, niemand verletzen zu wollen und das Kämpfen so weit es geht zu vermeiden, weswegen von ihm/ihr keine Gefahr ausgeht.

Desweiteren gibt es auch Veranstaltungen auf deutschem Boden, bei denen diverse Kämpfe ausgetragen werden. Dort haben die Veranstalter freiwillige Jugendverbote verhängt, d.h. Jugendliche freiwillig von der Veranstaltung ausgeschlossen. Es wird bereits genug getan, um Jugendlichen keine gewaltverherrlichende Dinge zu zeigen und immernoch gibt es Leute, die Kampfsport verbieten wollen.

Findet ihr, es wäre sinnvoll Kampfsport zu verbieten? Und wenn ja, warum? MfG, Unbewusst

Eine Antwort auf „Verbot von Kampfsport“

  1. Hallo Unbewusst 🙂

    Ich habe zuvor noch nichts von diesem „Hass gegen Kampfsport“ mitbekommen, verstehe aber deine Empörung darüber. Ich bin auch der Meinung, dass Kampfsport nicht verboten werden soll, da er ein Hobby für den einen sein kann oder sogar ein Job für den anderen. Und man sollte niemandem etwas verbieten, was jemand gerne tut, solange es niemandem schadet. Und wie du schon sagtest, schadet Kampfsport, solange er richtig ausgeführt wird ja niemanden. Auch finde ich ist es eher wichtig über die Bedeutung und die richtige Ausübung von Kampfsport aufzuklären, anstatt ihn zu verbieten. Denn es gibt sicher genug Menschen, denen Kampfsport geholfen hat sich in einer schwierigen Situation zu verteidigen. Ich verstehe den Hass dagegen also noch und meiner Meinung nach zeigt er nur die Oberflächlichkeit und Angst der Menschen, vor Dingen die sie nicht verstehen. Sie sehen vielleicht irgendwo im Internet ein Video über Kampfsport und es sieht so aus, als ob jemandem geschadet wurde, wissen aber nicht wirklich, was die Umstände waren oder ob es nur gestellt war und zu Demonstrationszwecken dienen soll. Auch wenn es auf den ersten Blick gefährlich aussieht, ist es dass nicht, zumindest nicht, wenn man nicht wirklich angegriffen wird und sich verteidigen muss.
    Ich bin definitiv für den Erhalt von Kampfsport, da ich noch nie mitbekommen hat, dass aus Versehen Unschuldigen dadurch Schaden zugefügt wurde und ich außerdem denke, dass er gerade Frauen ein Gefühl der Sicherheit geben kann, auch wenn es sehr traurig ist, dass man das wirklich so sagen kann.

    Viele Grüße, Freiheit

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