Heutzutage gibt es alles mögliche an Spiele, die von Erwachsenen, Jugendlichen oder sogar auch Kindern gespielt werden. Jedoch nehmen diese Spiele keinen guten Einfluss auf uns Menschen. Es kann sehr schnell zur Spielsucht führen und somit unser Leben, unsere Einstellung, etc. pp. sehr stark beeinflussen.

Videospiele; heute sehr beliebt und leicht zugänglich für jede Altersgruppe sowie auch Kinder. Selbstverständlich gibt es jede Menge an verschiedene Spiele und Arten, jedoch spielt dies tatsächlich keine große Rolle in dem, was so ein Spiel in uns auslösen kann. Nicht nur Videospiele können zu einer Spielsucht führen, sondern Arten von Glücksspielen lösen das selbe in uns aus.

Bei einer Spielsucht handelt es sich um zwanghaftes oder pathologisches Spielen, wobei die Betroffenen von dem Verlangen nach Spielen beherrscht werden und sich oft alleine nicht helfen können. Spieler verspüren einen starken Drang zu spielen und riskieren einzugehen. Außerdem schalten diese auch komplett von der Realität ab und lassen sich sehr stark von den Spielen beeinflussen. Selbst Verluste halten einen Spielsüchtigen nicht davon ab das gleiche Risiko noch einmal einzugehen, denn man hat immer den Drang dieses Spiel zu spielen und Gewinne zu erzielen. Gerade bei Glücksspielen kann man eine große Menge an Geld verlieren und dies wiederholt. Eine Spielsucht löst im Hirn ähnliche Veränderungen wie Drogen oder Alkohol aus wodurch es zur Ausschüttung jeglicher Glücksgefühle (Dopamin, Serotonin) kommt. Auf Grund dessen verspürt man immer mehr den Drang zur Wiederholung und man vernachlässigt sein Umfeld um diesem Bedürfnis nachzugehen.

 Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts spielen mehr als drei Millionen Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren regelmäßig Computerspiele. 15,4 Prozent der Minderjährigen, das sind rund 465.000, gelten laut dieser Studie als sogenannte Risiko-Gamer. Drei Prozent, also 93.000 Jugendliche, stuft die Studie als süchtig ein.

Von „pathologischem Spielverhalten“, einem ernstzunehmenden Krankheitsbild, sind hingegen 0,31 % der Deutschen betroffen. Dies entspricht ca. 180.000 Menschen.

In Eichenau haben Eltern eines Zwölfjährigen die Polizei um Hilfe gebeten, weil ihr Sohn drei Tage lang vor der Playstation gesessen hatte.Beim zweiten Besuch nahmen die Polizisten den heftig um sich schlagenden Zwölfjährigen kurzerhand mit und brachten ihn in eine Münchner Fachklinik: Der Junge war am Mittwochabend erneut handgreiflich mit seinem Vater aneinandergeraten, als dieser ihn von der Playstation wegbekommen wollte. 72 Stunden soll der Junge aus Eichenau im Westen Münchens vor dem Bildschirm gesessen haben, fast am Stück und nahezu ohne Unterbrechung und Schlaf – so berichtet es die Polizei. Als der Junge die Konsole am Mittwochmorgen nicht aus der Hand legen wollte und sich weigerte, in die Schule zu gehen, alarmierten die ratlosen Eltern schließlich die Polizei. Gute Worte halfen da nicht mehr: Sie trennten den Jungen von der Playstation und den Eltern. (Bsp. aus Süddeutsche Zeitung München)

„Spielsucht ist nicht heilbar, man kann sie nur zum Stillstand bringen“ sagte Experte Julius Krieg

Es war offensichtlich die Spielsucht, die den Regener Landrat Heinz Wölfl (58) in den Tod getrieben hat. Der CSU-Politiker fuhr in der vergangenen Woche mit dem Auto gegen einen Baum. Er hatte angeblich hohe Spielschulden angehäuft.  (Stand 26.08.2011, 07:33 Uhr)

Anhand von diesem Beispiel kann man deutlich erkennen was so eine Spielsucht mit unserem Verstand machen kann und zu welchen schrecklichen Sachen so eine Sucht führen kann.

=> https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/Spielsucht-ist-nicht-heilbar-203066.html

Kurzsichtigkeit, Angst, Depression, Aufmerksamkeitsstörung, Schlafstörung, Übergewicht, Haltungsschäden – alles mit Studien belegte mögliche Folgen einer Computerspiel-sucht. Diese Folgen treten auf, da man alles um sich herum vernachlässigt oder erst gar nicht Wahrnehmen will. Man achtet nicht mehr auf seine Gesundheit etc. pp. und verfällt in solch schlimme Zustände, aus denen man sehr schwer wieder rauskommt. Bei einer Sucht nach Glücksspiele treten ähnliche Folgen auf. Oft verlieren Spielsüchtige ihr gesamtes Vermögen, haben hohe Schulden, gefährden ihren Arbeitsplatz und die Beziehung zu Partner, Familie und Freunden. Wird eine Spielsucht nicht behandelt, kann sie bis zum Suizid führen (Bsp. Heinz Wölfl).

Fazit: Man sollte Spiele nur in Maßen und ab gewissen Altersempfehlungen (Bsp. FSK 18) genießen, da es sehr schnell zu einer Spielsucht kommen kann, aus der man nicht so leicht rauskommt. Außerdem sollte man sich bewusst machen was Spiele mit unserem Verstand und Gehirn anrichten können bevor man sich dazu entscheidet Spiele zu spielen und Geld in diese Spiele zu investieren.

Quellen:

https://www.spielsucht-beratung.ch/gluecksspielsucht/folgen-einer-gluecksspielsucht

https://www.casinoonline.de/nachrichten/jahrbuch-sucht-2018-180-000-menschen-in-deutschland-leiden-an-spielsucht-12891/

https://www.sos-spielsucht.ch/de/spielsucht/erkennungsmerkmale-und-folgen/