Januar 14

Weltfrieden, ein Ding der Unmöglichkeit?

Weltfrieden ist einer der größten Wünsche der Menschheit. Es würde bedeuten, dass kein Krieg mehr in keinem noch so kleinem Land stattfindet und dass alle Konflikte zwischen den Ländern mehr vorhanden sind, die dem entgegenstehen würden.   Leider ist dies eine ziemlich euphemistische und auch noch für eine lange Zeit fiktive Vorstellung. Warum ist dass aber so und ist es vielleicht irgendwann real?

Seit spätesten der Erfindung des Schwertes, eine Waffe allein zum Töten von Menschen, hat es in der Vergangenheit kaum eine Zeitperiode gegeben, in der sich die Menschen nicht gegenseitig bekämpft haben, sei es aus Nahrungskonkurenz, aus Glaubensdifferenzen oder auch aus wirtschaftlichen Interessen und wegen Ideologie-Ansichten. Vor allem die letzteren Gründe zählten in der näheren Vergangenheit eine wesentliche Rolle. Ein Beispiel wäre der Kalte Krieg, in dem sich die UdSSR, als Land des Kommunismus und die USA, als Land des Kapitalismus gegenüberstanden. Auch heute sind solche ähnlichen Gründe vorhanden, da Ansichten und Ideologien „vererbt“ werden und daher lange bestehen bleiben. So sorgt der IS – als Beispiel- , der durch seine extremen Ansichten über die Scharia und dem Koran einen schweren Konflikt zu den anderen hervorruft.

Wie schon gesagt , werden Ansichten, Ideologien, Interpretationen von Religionen, an die nächste Generation weitergegeben, was dazu führt, dass die Konflikte die oft durch diese Differenzen entstehen lange anhalten.

Weiter kommt noch dazu, dass manche Länder aus wirtschaftlichen Gründen Krieg – in welcher Form auch immer- führen und dadurch den Weltfrieden unmöglich machen. Dies kommt durch die vermeintlich wachsende Gier der Menschen zustande, auf die ich jetzt allerdings nicht weiter eingehen möchte.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Weltfrieden in absehbarer Zeit nur eine Fiktion bleiben wird, da Menschen immer individuell und pluralistisch in der gesammten Masse sein werden, wodurch  Konflikte in kleinem oder in größerem Maße folgern.



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Veröffentlicht14. Januar 2017 von dasGute in Kategorie "Anthropologie", "Gesellschaft

4 COMMENTS :

  1. By bananapancake0 on

    Hallo dasGute,

    leider muss ich deiner Aussage, der Weltfrieden bleibe vorerst Fiktion, zustimmen.

    Meiner Meinung nach, sind wir Menschen viel zu egoistisch und intolerant, dass dieser Zustand eintreten könnte. Viele Menschen denken, ihre Sichtweise ist die einzig richtige und akzeptieren daher die Meinungen anderer nicht. Doch statt die Existenz anderer Meinungen hin zu nehmen, entwickeln sich Streitgespräche, Feindbilder und möglicherweise auch Kämpfe und Kriege.

    Leider gibt es heutzutage viele Punkte, aus denen Streit und mögliche Gewalt resultieren können. Am Beispiel des aktuellen Umgangs mit Flüchtlingen, ist dies deutlich zu sehen.
    Viele Menschen zeigen sich intolerant und skeptisch gegenüber Flüchtlingen, doch statt eigene Erfahrungen zu machen, verbünden sie sich mit anderen Menschen, die ebenfalls negativ gegenüber Flüchtlingen gesinnt sind und entwickeln ein gemeinsames Feindbild des ,,bösen Flüchtlings“.
    Um deren Meinung zu Flüchtlingen kund zu tun, kommt es zu Gewalt, brennenden Flüchtlingsheimen und anderen grausamen Ereignissen.

    Das Zitat ,,I see humans but no humanity“ finde ich in diesem Zusammenhang sehr treffend.
    Heutzutage fehlt in vielen Bereichen wirklich die Menschlichkeit sowie Nächstenliebe.

    Würde sich jeder toleranter und offener geben, so wäre Weltfrieden sicherlich keine fiktive Vorstellung, doch das Streben nach Macht, Geld und Bestimmungsrecht kommt dem Ganzen in die Quere und erschwert das Erreichen des Wunschzustands ungemein …

    In diesem Zusammenhang halte ich es für sehr wichtig, sich an der eigenen Nase zu fassen und über sich selbst und sein Verhalten nachzudenken, getreu dem Motto ,,Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andren zu“.

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  2. By zzwergie on

    hallo dasGute

    Ich stimme dir und bananapancake0 zu. Weltfrieden ist und wird auch immer ein absoluter Wunschgedanke sein. Ich denke aber dass es nicht nur an unserem egoismus liegt, sondern es für die Menschen auch ganz andere Gründe und Hintergründe hat warum sie kämpfen. Hier in unserer Welt kann man das nicht wirklich nachvollziehen, wir haben alles was wir brauchen. Aber in einem Land wo man Hunger leiden muss, benachteiligt wird, unterdrückt wird etc. sehen die Menschen Krieg oder einen Aufstand als letztes Hilfsmittel. Solche Konflikte können nie ganz beseitigt werden, folglich wird es auch niemals zum kompletten Weltfrieden kommen.

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  3. By ABSOLUTobi on

    Hi dasGute,
    Ich stimme dir zu, Weltfrieden werden zumindest Wir nicht mehr erleben. Das liegt vor allem an den vielen Unterschiedlichen Meinungen und Ansichten der Welt, die verschiedene Menschen haben. Und das ist auch gut so, denn gäbe es diese Unterschiede nicht, hätte sich die Menschheit und die verschiedenen Kulturen niemals so komplex und vielfältig entfalten können.
    Doch was führt nun zu Konflikten und Kriegen? Meiner Meinung nach die menschliche Unfähigkeit, andere Ansichten und Meinungen zu akzeptieren und mit ihnen zu koexistieren. Denn könnten wir andere Ansichten akzeptieren, auch ohne diese zu teilen, gäbe es wesentlich weniger Konflikte auf dieser Welt.

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  4. By Mitgefuehl on

    Ich denke ebenfalls dass Weltfrieden für lange Zeit reine Fiktion bleiben wird, denn Weltfrieden würde ja bedeutet dass alle Menschen mit ihrer Situation und der ihres Landes zufrieden sind und deshalb kein Grund besteht einen Krieg zu führen oder für seine Interessen zu kämpfen.
    Diese Situation kann aber gar nicht errecht werden, da es immer jemanden gibt dem irgendetwas nicht passt und der deshalb etwas ändern möchte und wenn man sich z.B. die aktuelle Einkommensverteilung auf der Welt ansieht ist es auch nur nachvollziehbar dass nicht alle Menschen mit dem bestehenden System einverstanden sind.
    Es ist also tatsächlich genauso unmöglich den Weltfrieden herzustellen wie es einer Person unmöglich ist es allen Menschen immer Recht zu machen.

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