Unterrichtsprotokoll 31. März 2022

Kursstufe 1 – Tutor: Frau Schütze

Ablaufplan:

  1. Organisatorisches
  2. Kategorischer Imperativ
  3. Interview
  4. Folge 3

2. Kategorischer Imperativ:

  • „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz wäre.“ -> Sittengesetz (Immanuel Kant, S. 11)
  • Wir haben als Mensch Anteil an die Verstandswelt und die Sinnenwelt (Triebe)
  • bräuchten als Mensch das Sinnesgesetz nicht, wenn wir reinen Verstand wären

3. Interview:

  • zuerst haben wir das Interview „Herr Kant erklären Sie uns bitte den kategorischen Imperativ!“ (Immanuel Kant, S. 6-8) gemeinsam gelesen
  • dazu haben wir auf Seite 8 etwas zu hypothetische und kategorische Imperative notiert:
    • hypothetische Imperative: „wenn du x willst, dann tue y“, sind nur eingeschränkt gültig
    • kategorische Imperative: gelten universell, immer und für alle, unabhängig was der Handelnde für sich selbst anstrebt
  • anschließend haben wir uns auf Seite 9 notiert, was Maxime bedeutet -> „subjektives Gesetz nach dem man wirklich handelt“, „subjektives Gesetz des Wollens“, Aussage/Prinzip des Willens und Wollens
  • Um sich das klarer zu machen, kann man sagen, dass Kant ein Lügenverbot hat (selbst Notlügen sind verboten), denn nach ihm darf man nicht lügen, sonst muss man davon ausgehen, dass immer alle Menschen lügen
  • Danach haben wir uns die Selbstzweck-Formel: „Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als in der Person des jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“ auf Seite 11 angesehen und es wurde das Beispiel genannt, dass man sich nicht nur als Mittel für das Abitur nutzen soll, sondern auch für andere Dinge, die einem gefallen, wie z.B. einen Film zu schauen
  • Nach Kant soll man außerdem die Würde des anderen Menschen anerkennen, denn so erkennt man die Freiheit anderer Menschen an
  • Auf Seite 9 haben wir nun das Beispiel für einen Einzelfall angesehen: „Wann immer ich Geld sparen möchte, fahre ich auf Kosten anderer schwarz.“ Darunter ist Platz für ein eigenes Beispiel, dass zum Beispiel so aussehen könnte:
    • Darf ich im Supermarkt klauen?
    • Maxime: Wann immer man klauen möchte, ist es auf Kosten anderer, die dort arbeiten.
    • Verallgemeinerung: Es gibt ein Gesetz, dass es Menschen vorschreibt, auf Kosten anderer im Supermarkt zu stehlen.
    • Widerspruch: Meine Vernunft kommt zu dem Ergebnis, dass dann auch andere auf meine Kosten leben würden.
      • Kann ich das denken? Vielleicht.
      • Kann ich das wollen? Nein, es wäre nicht vernünftig.
  • Am Ende der Stunde haben wir uns noch über unsere Stufe unterhalten und welche Erlebnisse wir (vor allem in den unteren Klassenstufen) auf unserer Schule schon hatten.

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