Januar 14

Menschen, Von Grund aus Gut oder Böse?

Aktuell hört man viel über schreckliche Taten und über die Risiken, dass solche wieder vorkommen. Im Zentrum dabei stehen die Terroristen -hier als Beispiel herangezogen- , die man gewissermaßen wie „Bilderbuch-Bösewichte“ darstellt: Menschen die aus purem Hass und falschen Ansichten handeln. Dabei entsteht schnell dass Bild, dass diese Menschen  von Grund auf böse wären. Doch dies ist eine vorschnelle Annahme, die dazu führt, dass der Glaube entstehe, dass Menschen entweder als ein böser oder ein guter Mensch geboren wird.

Was überhaupt als Gut oder Böse beschrieben wird ist bereits schwierig, da es meistens im Auge des Betrachters liegt. Allerdings lassen sich einige Werte der Ethik, wie nicht zu töten etc. ,als definitiv gut erklären. Anhand diesen könnte man Menschen in Gut und Böse unterteilen.

Ob Menschen allerdings als Gut oder Böse geboren werden, oder noch wesentlich wichtiger: Ob Menschen in ihrer Existenz Gut oder Böse sind zu beantworten ist nicht ganz so einfach. Dazu muss man wissen, ob dem Mensch von Grund auf gewisse Verhalten „in die Wiege gelegt“ wurden. Dazu gibt es viele Theorien und Forschungen, die zwar andeutende Ergebnisse zeigen, allerdings nicht 100% sicher sind. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der Mensch von Geburt an bestimmte Verhaltensmuster hat, die sich unterschiedlich zeigen. Diese sind allerdings eher weniger in Gut und böse einzuteilen, denn sie beeinflussen weniger die Entscheidung vom Menschen als seine Erfahrungen und seine Erziehung. Die letzteren sind die Dinge die den Menschen weit aus mehr prägen und entscheiden daher auch, ob ein Mensch gut oder böse wird. Laut meiner Ansicht, ist es möglich, dass Menschen von Natur aus eine eigentlich positive Tendenz haben, was aus evolutionstechnischen Gründen sinnvoll ist um sich zu unterstützen. Diese Zeiten, in der es lebensnotwendig war, dass man sich aufeinander verlässt, sind allerdings vorbei, was zur Folge hat, dass diese angeborene Tendenz abgeschwächt wird.

Um zu meinem zusammenfanssenden Fazit zu kommen:  Menschen haben zwar eine angeborene Tendenz  zu dem was man als oberflächlich Gut bezeichnet,  wobei diese allerdings durch Werte, Ansichten, Fehlinterpretationen zum Beispiel einer Religion, hauptsächlich überschattet werden. Ob der Mensch Gut oder Böse wird, ist durch die vorherige Generation bestimmt und daher nicht angeboren.

Januar 8

Ist Vegetarismus nur ein Trend?

Vegetarismus bezeichnet ursprünglich eine Ernährungs- und Lebensweise des Menschen, bei der neben Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs nur solche Produkte verzehrt werden, die vom lebenden Tier stammen.                  Definition Wikipedia

 

Diese Frage ist wohl eine von vielen Fragen, auf die man keine 100%tig richtige Antwort finden KANN. Gehen wir mal gedanklich zurück in die Steinzeit. Damals lebten Menschen in kleine Stämmen zusammen und ernährten sich von Beeren, die sie im Wald fanden aber über überwiegend von dem Fleisch ihrere Beutetiere. Damals gehörten die Menschen also noch in den natürliche Kreislauf des Fressens und Gefressen  Werdens, da sie der Natur und vor allem dem Reich der  Tiere nicht maßlos überlegen waren. Mit der Entwicklung des Menschen zu einer sesshaften Population, entwickelte sich auch die Tierhaltung. Diese diente in erster Linie dem Überleben der Familie bzw. dem Dorf. Fleisch galt also immer noch als Hauptnahrungsmittel. Zudem wurden die Haut und die Hufe der Tiere auch zu alltags nützlichen Gegenständen verarbeitet, sodass im Endeffekt wenig unverarbeitet blieb. Bald wurde erkannt, dass der Fleischhandel ein lukratives Geschäft ist, mit viel Nachfrage. So sind dann die Massentierhaltungen entstanden. Dabei muss man sicher in mehrere Gruppen unterscheiden. Zum einen die, die versucht den Tieren ein würdevolles Leben zu ermöglichen aber zum anderen auch die, die den Tieren jegliche Würden abspricht und den Tieren keinerlei Respekt zeigt. Das Fleisch der Tiere aus der Biotierhaltung scheint von glücklichen Tieren zu stammen, die ein Leben mit Freilauf genießen durften. So scheint es zumindest. Aus diesem Grund greifen viele Verbraucher auch gerne zu Biofleisch. Das diese Art von Haltung aber leider nur die Ausnahme ist und, dass einem Biobauer nur die Vorschrift gegeben ist, die Tiere ein drittle von ihrem Leben an die Frische Luft zu lassen wissen dabei nur wenige. Es gibt natürlich auch Höfe, auf denen Tiere wirklich Freilauf bekommen aber diese sind jedoch nur äußerst selten. Wenn euch das mehr interessiert habe ich euch ein Video ganz unten verlinkt.

Nun aber weiter zu der Tierhaltung, die Tiere wie Gegenstände behandelt. Dabei ist die Hühnerhaltung ein geeignetes Beispiel. (Bild entfernt, Sü)

Dabei werden Hühner auf engstem Raum, ca. eine DinA4 Seite, gehalten und entweder gemästet oder zum Eierlegen gezwungen. Die Mastzeit eines beträgt durchschnittlich 32 Tage und den Tieren werden jegliche Dränge zur Auslebung von Grundbedürfnissen wie Nahrungssuche, Körperpflege oder ähnliches untersagt. Noch dazu werden die Tiere, die entweder in kleine Käfigen aber häufiger in einem Raum eng gedrängt aufeinander leben, routinemäßig mit Antibiotikum behandelt.

Die Abbildung zeigt das Leben einer Legehenne, deren männlich Kücken nicht verwendet werden können und somit als ‚Müll‘ gelten.

Mit jedem Huhn oder Schwein, das im Supermarkt für wenig Geld verkauft wird, wird diese Art von Tierhaltung unterstützt. In den vergangenen Jahren haben sich immer wieder Organisationen gebildet die mit dem Slogan:’Vegetarismus gegen Massentierhaltung‘ gegen Massentierhaltung kämpfen. Diese Gruppierungen weichen von dem Grundgedanke eines ursprünglichen Vegetariers ab. Dieser war, wie auch Melanie in einem ihrer Songs sing:

I don´t eat animals and they don´t eat me

I don´t eat animals cause i love them you see, i don´t eat animals, i want nothing dead in me.            Melanie

 

Ich denke also, dass Vegetarismus heute mehr ist als nur ein Trend. Ich denke Vegetarier wollen ein Zeichen setzten, dass auch ein Leben ohne die Massenproduktion von Fleisch möglich ist. Vielleicht denken die Fleischliebhaber unter uns auch einmal intensiver über ihr Verlangen nach. Natürlich gehört Fleisch irgendwo auf dem Ernährungsplan eines jeden Menschen, dennoch nicht in den Massen, dass im Supermarkt die Fleisch- und Wursttheke immer bis zum Anschlag voll gefüllt sein muss.

Wie sieht´s aus? Schaut ihr regelmäßig auf die Herkunft eurer Fleischprodukte?

und wie viel Fleisch esst ihr wöchentlich? und wo bekommt ihr es her?

PS: Dieser Beitrag soll keine Hetz gegen Fleischkonsumenten sein und auch die Tierhaltungsformen sind allgemein formuliert und es gibt sicher Höfe, die von diesen Mustern deutlich und bewusst abweichen.

Quellen und links:

in dem Buch ‚ Tiere essen‘ von Jonathan Safran Foer werden die Misstände der Tierhaltung ganz unverblümt dargestellt.

http://www.t-online.de/hotbites/id_72549292/massentierhaltung-stoppen-ist-vegetarismus-die-antwort-.html

http://www.bio-wahrheit.de  -> das ist der Film über die Biohaltung

http://www.taz.de/!120710/

 

November 3

Massentourismus oder Ökotourismus?

Endlich ist es soweit, die Ferien haben angefangen. Für viele ist dies ein Anlass, noch ein letztes Mal in diesem Jahr dem kalten herbstlichen Wetter in Deutschland zu entfliehen und irgendwo, möglichst weit weg bei angenehmen 25°C am Strand die Seele baumeln zu lassen.

Viele wollen sich in ihrem Urlaub möglichst gut entspannen und vom Alltagsstress abschalten. Dies gelingt den meisten Touristen an einem warmen Küstenort. Spanien und Italien sind deshalb heiß begehrte Urlaubsziele. Leider finden sich an solchen Orten häufig nur große Hotels, kaum Einheimische und am Ende der Saison wirkt alles wie eine Geisterstadt. Alles wurde den Massen an Touristen angepasst, die Jahr für Jahr dort ihre Ferien verbringen.

Der Tourismus zerstört das, was er sucht, indem er findet. (Hans- Magnus Enzensberger 1979)

Meistens ist dieser Massentourismus zwar billiger und komfortabler, trotzdem lässt sich seit einiger Zeit ein Bewusstseinswandel der Bevölkerung feststellen. Der sogenannte Ökotourismus, das Gegenteil vom Massentourismus stößt bei deutschen Urlaubern immer mehr auf Begeisterung.

Doch was versteht man überhaupt unter Ökotourismus?

Ökotourismus, oder auch naturnaher Tourismus, ist eine auf die Belange von Umwelt und ansässiger Bevölkerung besondere rücksichtnehmende Form des Tourismus. (Wikipedia)

Dieser Tourismus soll möglichst umweltverträglich, wirtschaftlich ergiebig und sozial gerecht sein, typisches Beispiele sind Südamerika, Peru, Ecuador und Chile.

Ziel dieser Form des Tourismus ist es, die Region wirtschaftlich zu stärken, die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung zu verbessern, das kulturelle Erbe und die naturnahe Kulturlandschaft zu schützen und zu erhalten.

Den Touristen soll ermöglicht werden in relativ unberührte Gebiete zu reisen, ohne dass die Umwelt und die lokale Bevölkerung negative Folge davontragen. Natürlich muss auch der Reisende bei dieser Form des Tourismus  seinen Beitrag leisten, sich anpassen und gewisse Regeln einhalten. An erster Stelle steht das umweltfreundliche Verhalten vor Ort, was sich beispielsweise auf den Umgang mit Müll bezieht oder auch auf Aktivitäten die man meistens mit einem speziell ausgebildeten Reiseleiter macht. Typische Aktivitäten eines Ökotouristen sind die Tierbeobachtung, die Naturfotographie, das Fischen oder auch Sportarten, wie Wandern oder Kanufahren.  Außerdem wird von den Touristen erwartet, dass sie sich der Kultur des Landes möglichst anpassen und die dort meistens lebenden indigenen Stämme respektieren und offen für deren Lebensweise sind. Oft sind es diese indigenen Stämme, die kleine, traditionelle Unterkünfte, sogenannte Ecolodges bauen und die sich in der Zeit ihres Aufenthaltes um die Touristen kümmern und ihnen ihre Kultur und ihre Traditionen näher bringen. Im Gegenzug wird meistens ein Teil des Reisepreises an ein gemeinnütziges Projekt vor Ort gespendet.

 

Der meist höhere Preis solcher Reisen rechtfertigt sich dadurch, dass man einzigartige Erfahrungen sammelt, die Natur naher, intensiver und ursprünglicher erlebt und andere Traditionen und Lebensweisen kennenlernt.

Natürlich beinhaltet diese Form des Reisen auch, dass man möglichst umweltfreundlich an- und abreist. Leider wird dies noch von zu wenigen beherzigt. Fast alle Touristen reisen mit dem Flugzeug an.

Was haltet ihr von dem Thema Ökotourismus? Könntet ihr euch vorstellen eure Ferien im Regenwald, in einer Ecolodge in der Nähe eines indigenen Stammes zu verbringen und die Natur mal ganz auf euch wirken zu lassen? Oder wäre das gar nichts für euch? Wollt ihr lieber in einem von vielen Hotels wohnen mit anderen Touristen? Wo seht ihr vielleicht Probleme oder negative Seiten des Ökotourismus?