Stell dir vor, du bist ein Mörder und hast eine psychische Krankheit, die dein Handeln beeinflusst. Sollte man dich genauso bestrafen, wie eine gesunde Person, die das gleiche Verbrechen begangen hat?

Einerseits sind es Krankheiten für die man nichts kann, denn genauso wenig können Krebskranke etwas für ihr erleiden. Andererseits gibt es Gesetze und man muss für sein Handeln einstehen und dies nicht als Anlass sehen etwas Verbotenes zu machen. Dennoch haben in vielen Fällen, bei den Menschen einen psychisch-desolaten Zustand erleiden, diese keine Kontrolle über ihre Taten oder werden von ihren Krankheiten sogar geleitet. Trotzdem spricht dagegen, dass die Strafen der psychischen Gesundheit nicht angepasst werden sollen, dass viele Personen die ein Verbrechen, wie einen Mord begehen, psychische Krankheiten haben, die der Auslöser für diese Tat ist. Man darf dennoch nicht außenvor lassen, dass diese Menschen mit psychischen Problemen oft so etwas wie Empathie nicht empfinden oder wissen was Richtig und was Falsch ist. Zuletzt spricht dagegen, dass das Opfer, egal ob der Täter psychisch Krank oder Gesund ist, Gerechtigkeit erfahren soll und mit einer Strafe kann man dieser Tat am gerechtesten werden. Dem Opfer, beziehungsweise den Angehörigen ist es schließlich egal, was mit dem Täter ist, solange er seine Strafen absitzt.

Zusammengefasst bin ich der Meinung, dass man die Strafe der psychischen Gesundheit anpassen sollte. Also dass der Täter nicht so bestraft werden soll, wie eine gesunde Person, da sie von ihrer Krankheit geleitet wird und sie nichts für ihr Schicksal kann, dennoch darf sie auch nicht unbestraft bleiben ,da man, egal was für eine Krankheit man hat, nicht das Recht hat ein Verbrechen zu begehen.