Protokoll vom 1.3.12

Kurs: Ethikgrundkurs, K1 (1.3.2012, 11.15 Uhr- 13.00 Uhr)

Kursthema: Pflicht und Neigung

Anwesende: 9 Schüler/Schülerinnen und 1 Lehrerin

Protokollant: J.A.

Gliederung: 

  1. Dialog zu Glückseligkeit, Neigung und Pflicht
  2. Immanuel Kant
  3. Gruppenarbeit: Beurteilung von Handlungen

1.Glückseligkeit, Neigung, Pflicht

Zu Beginn der Stunde bekamen wir ein Arbeitsblatt ausgeteilt auf dem ein Dialog zwischen einem Schüler und einem Lehrer abgebildet ist (Quelle: Ethik-Klassiker von Platon bis John-Stuart Mill. Ein Lehr und Studienbuch, von Max Klopfer). Der Ausgangspunkt des Gesprächs bildet die Frage, was das größte Verlangen im Leben des Schülers sei, und der Lehrer beantwortet es selbst als ‚die Glückseligkeit‘. Im Folgenden fragt er den Schüler ob er, wenn er alle Glückseligkeit der Welt hätte, diese mit anderen teilen würde. Gleich anschließend wird aber die Frage offenbar, ob denn jeder würdig dafür sei, und auch ob man es selbst ist. Der Lehrer definiert nun den Begriff der Neigung ( =inneres Streben nach Glückseligkeit) und meint, dass sie allein durch die Vernunft eingeschränkt werde. So entsteht ein „Zwang“, vernünftig zu handeln. Zuletzt wird auch der Begriff der Pflicht definiert ( =Handeln nach selbst auferlegten, vernünftigen Gesetzen).

Nach dem Bearbeiten des Dialogs stellte Frau Schütze uns die Frage, wieso der Mensch in der Lage dazu ist, sich selbst zu etwas zu verpflichten. Ideen der Schüler waren u.a., dass der Mensch einen eigenen Willen hat und sich zu dem verpflichten kann, was er für richtig hält, oder dass der Mensch seinen egoistischen Trieben folgt und sich zu dem verpflichtet, wodurch er seine Ziele erreichen kann. Kant meinte hierzu, dass der Mensch ein Bürger zweier Welten sei; der Sinnenwelt (Neigung, Begierden, Gefühle, Prinzip der Glückseligkeit) und der intelligiblen Welt (Vernunft, Freiheit, Prinzip der Sittlichkeit). Die Sinnenwelt zwar schränke den Willen ein, jedoch ist der Mensch durch die intelligible Welt dazu verpflichtet, nach selbst auferlegten Gesetzten zu handeln.

2. Kant

Im Folgenden beschäftigten wir uns kurz mit Kants Leben. Hierzu bekamen wir einen kleinen Lebenslauf, eine Übersicht über die europäische Philosophie und ein Blatt zu den ‚drei Regeln des Philosophierens‘ ausgeteilt. Die drei Regeln waren

  1. selbst denken (zwangsfreie Denkungsart),
  2. sich in die Stelle jedes anderen denken (liberale Denkunsart, tolerant und empathisch sein),
  3. jederzeit mit sich einstimmig denken (konsequente Denkungsart, seine Meinung vertreten und sich treu sein).

In einem Rückblick wiederholten wir auch Kants vier Grundfragen und ordneten ihnen die jeweiligen Wissensbereiche zu:

  1. Grundfrage: Was darf ich hoffen? (-> Metaphysik, Religion)
  2. Grundfrage: Was kann ich wissen? (-> Erkenntnislehre)
  3. Grundfrage: Was soll ich tun? (-> Moral)
  4. Grundfrage: Was ist der Mensch? (-> Anthropologie)

3. Beurteilungen von Handlungen

Als nächstes stellten wir uns eine Situation vor, in der ein Blinder eine vielbefahrene Straße überqueren will. Ein Sehender kommt hinzu. Wir sollten nun 17 Varianten zur Weiterführung der Ausganssituation untersuchen und als entweder böswillig und pflichtwidrig (rot gekennzeichnet), ethisch neutral und pflichtgemäß (blau gekennzeichnet) oder aus gutem Willen (grün gekennzeichnet) bezeichnen. Bei der Besprechung der Gruppenarbeit einigten wir uns auf das folgende Ergebnis.

  1. blau: S führt B über die Straße, weil er sowieso hinüber muss.
  2. blau: S führt B, weil er als Pfadfinder heute noch keine gute Tat vollbracht hat.
  3. grün: S führt B, obwohl B abgerissen aussieht und unangenehm riecht.
  4. grün: S führt B, weil S es als seine menschliche Pflicht empfindet.
  5. blau: S führt B, weil S jemanden, der gerade des Weges kommt, damit imponieren möchte.
  6. rot: S erkennt, dass B offenbar auf Hilfe wartet, weil er allein nicht über die Straße kann, kümmert sich aber nicht um ihn.
  7. grün: S führt B über die Straße und übersieht ein heranrasendes Auto. S kann beiseite springen aber B wird angefahren.
  8. rot: S führt B vor ein Auto, weil er einmal einen Unfall sehen möchte.
  9. rot: S schubst B, den er beerben will, vor ein Auto.
  10. rot: S schubst B, der ihn zuvor etliche Male erpresst hat, vor ein Auto.
  11. blau:S führt B über die Straße, weil er B als „netten Opa aus der Nachbarschaft“ kennt.
  12. grün: S führt B, obwohl B sich vorher an der Kasse des Supermarktes rücksichtslos vor ihn gedrängelt hat.
  13. rot: S führt B, weil er sich ein Trinkgeld erhofft.
  14. blau: S führt B. S ist Polizist und im Dienst.
  15. blau: S führt B, weil B sein Freund ist.
  16. blau: S führt B, weil er sich als Christ dazu verpflichtet fühlt.
  17. blau: S führt B, weil er annimmt, er könnte sonst wegen unterlassener Hilfeleistung bestraft werden.

Bei der Besprechung fiel auf, dass es Kant bei der Beurteilung der Handlungen vielmehr darauf ankam, was das Motiv ist. Die Folgen (wie zB. bei 7.) werden von ihm nicht betrachtet. Demnach können Handlungen wie folgt unterteilt werden:

  • plichtgemäß (aus Pflicht bzw. gutem Willen, aus Eigenliebe, aus Neigung)
  • böswillig

Klausur mit oder ohne Hefter?

Lieber EthikKurs,

ich habe nochmals darüber nachgedacht, ob wir die nächste Klausur wieder mit Hefter schreiben oder ohne. Folgende Argumente sind mir eingefallen.

mit Hefter:

  • Gefühl von Sicherheit vor/während der Klausur
  • ihr lernt nicht nur stur Inhalte für kurze Zeit auswendig, sondern könnt euch auf die Anwendung konzentrieren
  • mit Hefter ist eine andere Vorbereitung der Klausur notwendig: ordnen, lesen, wichtiges von unwichtigem trennen, ev. Zusammenfassungen selbst verfassen

ohne Hefter:

  • ihr lernt Inhalte auswendig –> da es nur um Kant geht, ist das Feld begrenzt
  • ich kann sogenannte Reproduktions-Aufgaben in der Klausur stellen, die euch einen Grundsockel an Punkten garantieren (sofern ihr gelernt habt)

Wie ist eure Meinung dazu? Fallen euch weitere Argumente ein?

Ich werde eine Umfrage dazu paßwortgeschützt starten. Bitte lest euch erst die Argumente durch und entscheidet dann. Jeder hat eine Stimme und da wir dank unserem Neuzugang keinen Gleichstand erreichen können, sollte die Entscheidung eindeutig ausfallen. Die Umfrage läuft bis 28.3..

Protokoll 16.02.2012

Kurs: Gymnasium Gerabronn, Ethikgrundkurs, K1

Kurssitzung: Pflichten, 16.02.2012, 11.15 Uhr- 13.00 Uhr

Anwesende: 9 Schüler/Schülerinnen und 1 Lehrerin

Protokollant: S.V. (17.02.2012)

Gliederung:

  1. Pflichtenbaum
  2. Hundeleben– Pflichten

    – Handlungsmöglichkeiten

  3. Pflichten ausbalancieren / abwägen

1. Pflichtenbaum:

Nach der Begrüßung und einigen organisatorischen Fragen zum Webblog, bekamen wir einen Text (William David Ross: Ein Pflichtenkatalog), den wir lesen und anschließend die Pflichten jedes Menschen in der Gesellschaft heraus arbeiten sollten. Diese hielten wir durch ein gemeinsames Tafelbild fest, aber auch mit der Frage, welche Pflichten man gegenüber sich selbst oder anderen hat, welche streng einzuhalten sind und welche eher einen Spielraum angeben, beschäftigten wir uns:

Es gibt einen Pflichtenbaum:

  • Dankbarkeitspflicht
  • Gerechtigkeitspflicht
  • Pflichten der Selbstvervollkommnung
  • Treuepflicht
  • Wiedergutmachungspflicht
  • Wohltätigkeitspflicht
Pflichten … Strenge Pflichten Pflichten mit Spielraum
gegenüber mir selbst * „Sapere aude!“ (= Wage es, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!)* Selbsttötungsversuch

* Selbsterhaltung

* Pflicht des Berufs

* Pflichten der Selbstvervollkommnung* Dankbarkeitspflicht

* Begabungen, Talente nutzen

gegenüber anderen * „ anderen keinen Schaden zufügen“* Treuepflicht

* Verantwortung gegenüber anderen Lebewesen

* Pflicht gegenüber den Schwächeren in der Gesellschaft

* Wohltätigkeitspflicht* Treuepflicht

* Gnädigkeitspflicht

2. Hundeleben:

Danach schauten wir, nach kleinen technischen Schwierigkeiten den Film „Hundeleben“ an, mit folgendem Handlungsstrang:

Ein kleiner Junge in Männerkleidung lief durch einen Supermarkt. Dann kam er in eine Markthalle, in der es sehr viele Sachen zu kaufen gab. Der Junge blieb vor einem Wurststand stehen und zählte sein Geld. Er hatte zu wenig Geld, um sich etwas kaufen zu können. Ein Stück von diesen dreien jedoch, gab er einer alten, um Geld bettelnden Frau. Anschließend klaute dieser Junge Würstchen im Glas und eine Kerze. Beide Kaufleute der Stände, bemerkten den Diebstahl zu spät. Der Junge klaute auch noch zwei Teller. Dieses Mal jedoch, sah ihn der Kaufmann noch davon gehen. So ging der Junge zu seinem Wohnplatz, einer großen Hundehütte. Er legte auf eine Holzkiste Zeitung und deckte dann den Tisch für zwei Personen. Auch die gestohlene Kerze zündete er an. Er holte einen kleinen Hund aus der Hütte und zu zweit saßen sie dort, ohne Dach über dem Kopf und konnten durch ein Fenster, Fernseher schauen. Dann jedoch kamen die Kaufleute zu dem Jungen – …..

…und unsere Lehrerin stoppte den Film.

Sie fragte uns, welche Pflichten jetzt der Junge und die Kaufleute haben und wie der Film ausgehen könnte.

(Die Pflichten, die die Kaufleute gegenüber sich selbst und dem Jungen haben und die des Jungen, sind in der Tabelle farbig markiert.)

Mögliche Enden waren folgende:

  1. Die Kaufleute wollen den Jungen zur Rede stellen, sehen aber seine Lebensverhältnisse und schenken ihm die geklauten Sachen.
  2. Die Kaufleute nehmen dem Jungen die Sachen weg und sind böse, da sie sich so etwas nicht gefallen lassen.
  3. Da der Junge auch Fleisch gestohlen hatte, wollen sie den Hund mitnehmen und diesen schlachten.

Insgesamt bemerkten wir noch, dass es der Junge zuerst fair versucht hatte einzukaufen und er nur klaute, da er keine andere Möglichkeit sah. Zudem kämpfen die Kaufleute auch um ihre Existenz, da sie abgetragene und schmutzige Kleidung trugen.

Somit stellten wir eine Verallgemeinerung zusammen:

  1. Wenn ich in Not bin, darf ich stehlen.
  2. Wenn ich stehlen muss, dann lieber bei größeren Läden (Schaden verringern).

-….. Die Kaufleute beobachteten den Jungen nur und gingen dann unbemerkt wieder weg (–>1. mögliches Ende).

Somit übernahmen die Kaufleute Verantwortung gegenüber einem Kind und der Junge teilte sich das Essen.

3. Pflichten ausbalancieren / abwägen:

Jeder von uns hat eine Menge von Pflichten, aber auch viele Möglichkeiten, diese auszubalancieren oder abzuwägen, indem man zum Beispiel immer die Wahrheit sagt.

Dazu spielten wir das Spiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ ( Anleitung: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Werw%C3%B6lfe_von_D%C3%BCsterwald), um zu testen, wie wir mit der Wahrheitspflicht umgehen können. Als Fazit zogen wir, dass es schwierig ist, immer die Wahrheit zu sagen, und jeder bei einer Situation anders reagiert.

Protokoll, 9.02.2012

Gymnasium Gerabronn, Ethikkurs, 9.02.2012

Anwesende: 9 Schüler, 1 Lehrerin

Thema: Stoa und Epikur

Protokollant: J.P.

Gliederung:

  1. Organisatorisches
  2. Abschluss Aristoteles
  3. Stoa und Epikur

1. Organisatorisches:

Zu Anfang der Doppelstunde durften wir uns die Auswertungen einer Umfrage des Ethikkurses der neunten Klasse anschauen. Dabei fielen besonders unsere Umfrageergebnisse aus dem Rahmen. Dies lässt sich höchstwahrscheinlich auf unsere geringe Kurszahl zurückführen.

Danach nannte uns Frau Schütze die Themen, die wir dieses Halbjahr und nächstes Schuljahr behandeln werden. Dieses Halbjahr behandeln wir Kant, den Utilitarismus und die Verantwortungsethik. Wir werden am 26.04.2012 eine Arbeit darüber schreiben.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Nächstes Schuljahr werden wir uns mit Religionen/Gottesbeweisen, Wirtschaft/Technik/Verantwortung und Recht/ Gerechtigkeit beschäftigen.

2. Abschluss Aristoteles:

Zum Abschluss des bisherigen Themas „Aristoteles“ besprachen wir die Hausaufgabe, die wir am 25.01.2012 von Frau Schütze im Ethik-Weblog aufbekommen haben (siehe: http://ethik13.wordpress.com/2012/01/25/neu-aristoteliker/#comments). Dabei klärten wir die Frage, warum man Martha Nussbaum und Amartya Sen als Neu-Aristoteliker sehen kann.

Beide kann man als Neu-Aristoteliker sehen, da sie der Meinung sind, dass jedem Mitglied der Gesellschaft ein gelingendes Leben gewährleistet werden soll. Denn nur dann kann man Glück erlangen. Zudem soll auch eine ausreichende Versorgung mit Grundgütern gewährleistet werden.

3. Stoa und Epikur:

Das Thema, mit dem wir uns in der nächsten Zeit beschäftigen werden ist „Stoa und Epikur“. Zum Einstieg wurden wir in zwei Gruppen à vier und fünf Personen aufgeteilt. Die eine Gruppe erarbeitete Aufgaben zu Stoa und die andere Gruppe Aufgaben zu Epikur. Dazu bekamen wir Textmaterial. Für die Aufgabenstellung hatten wir das Ende der ersten Stunde und circa 20 Minuten der zweiten Stunde Zeit.

Gegen Ende der zweiten Stunde saßen sich die beiden Gruppen gegenüber. In Form der Fishbowl-Methode (Definition siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Fishbowl) sollte jede Gruppe die andere überzeugen, wie ein glückliches Leben aus der Sicht eines Stoikers und eines Epikureer möglich sei.

In dieser Diskussion klärten wir folgende Aufgaben:

1. Wie ist ein glückliches Leben möglich? (Gemeinsamkeiten/ Unterschiede) (Aufgaben 1-4 auf Aufgabenblatt)

Stoa:

  • Übereinstimmung mit eigenem Wesen und der Natur
  • Lebensumstände annehmen wie sie sind
  • streben nach den Tugenden Autarkie (Selbstgenügsamkeit), Ataraxie (Unerschütterlichkeit) und Apathie (Leidenschaftslosigkeit)

Epikur:

  • Glückseligkeit erreichen
  • Lustempfindungen nachgehen (! nicht jedoch den schädlichen z.B. den materiellen !)
  • „realistische Ziele“ im Blick zu haben (Ziele, die man erreichen kann)
  • Einsicht
Gemeinsamkeiten Unterschiede
  • beide streben nach Glüc kseligkeit
  • Epikur: Lust erreichen (> Ausgeglichenheit, innere Ruhe), Schmerz vermeiden
  • Stoa: Leidenschaftslosigkeit

2. Woran erkenne ich Stoiker/Epikureer in der Gegenwart?:

Stoiker: keine Meinung, neutral, alle Situationen hinnehmen, wie sie sind

Epikureer: wenig Geld, keine Interesse für Politik (Öffentlichkeit), Atheist, wenig Sex, viele Freunde

3. Überlegungen zum Stoizismus- und Epikureismus-Index:

Der Stoizismus- und Epikureismus-Index besagt, dass man bevor man zum Beispiel heiratet nicht auf das Sternzeichen der anderen Person schaut, sondern auf den Anteil des Stoikers und Epikureers im Menschen.

Kritik:

  • zu extrem
  • es gibt kein entweder /oder
  • man kann beide Gruppen nicht klar abtrennen

Protokoll 02.02.2012

Protokoll vom 02.02.2012

 

Ort:

–          Gymnasium Gerabronn

Ethik Kurs K1

Anwesende:

–          7 Schüler davon ein neuer Schüler

–          1 Lehrer

Abwesende:

–          1 Schüler

Protokollantin:

–          K.S.

Gliederung:

–          Aristoteles- Vater der Wissenschaft

–          Kategorien Rätsel

–          Philosophenschule der Stoa

 1.    Aristoteles- Vater der Wissenschaft/ Kategorisches Rätsel

Zu Beginn der Stunde bekam jeder Schüler der Klasse, drei DinA5 Blätter. Auf diesen war eine Tabelle abgebildet ,welche das Kategorische Rätsel darstellte.

Aristoteles erstellte dieses Rätsel, mit dessen Hilfe man einen Menschen oder ein Ding genau bestimmen kann. In dem  kategorischen Rätsel gilt es, 10 Eigenschaften auszufüllen. Aristoteles hat gezeigt, dass diese 10 Eigenschaften ausreichen, genau zu erkennen, um wen oder was es sich handelt.

 

Unsere erste Aufgabe bestand nun darin uns selbst mit Hilfe der 10 Kategorien zu beschreiben.

Als zweites sollten wir dann einen Gegenstand, oder eine Person unserer Wahl , mit den Kategorien beschreiben und darauf die ganze Klasse raten zu lassen, um wen oder was es sich handelte. 

Die 10 Kategorien lauten:

–          Substanz (Was?)

–          Qualität (Wie?)

–          Beschaffenheit (Wie?)

–          Relation (Welche Beziehung?)

–          Ort (Wo?)

–          Zeit (Wann?)

–          Lage (Welche Position?)

–          Besitz (Was?)

–          Wirken (Was bewirken?)

–          Leiden (Was erleidet?)

Am Ende konnten wir feststellen dass diese 10 Kategorien wirklich ausreichen um einen Menschen genau zu charakterisieren.

Hier findet ihr nochmals eine Zusammenfassung  der Kategorien-Lehre:

http://www.vaticarsten.de/theologie/philosophie/aristoteles-kategorie.pdf

Frau Schütze erstellte an der Tafel ein Schaubild zu Aristoteles Menschbild, Tugenden und Lebensformen:

                                                            Menschen

Menschenbild                 a-logischer Teil                                       logischer Teil

Vegetative Bedürfnisse                            Gemüt und Vermögen                              Tätigkeit zur Theorie
(Ernährung)                                                   zu begehren                                                    Bildung

Tugenden                                                            Sittliche Tugenden                Vernunft Tugend

Lebensformen

Genusswesen                                    Gemeinschaftswesen                          Vernunftwesen

–>  Höhere Entwicklung

2.   Philosophenschule der Stoa:

 

Als letzten Punkt der Ethik Stunde hörten wir einen Ausschnitt  aus einer Dokumentation des Bayrischen Rundfunks:

–          Radio-Link:  http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/ethik/stoa/audio/

In  diesem Ausschnitt geht es vor allem um die ersten Stoa Schulen und die Grundsätze der Stoiker. Die Lehre der Stoiker beruht hauptsächlich darauf, zu dem vollkommenen Glück zu gelangen. Und an dieses Ziel kommen sie, indem sie jede Situation annehmen, wie sie ist und mit sich und der Umwelt im Einklang sind.

Währenddessen war unsere Aufgabe das Blatt „Gelassenheit und stilles Glück- Die Lebenskunst der Stoa“ auszufüllen.

Das ausgefüllte Blatt findet ihr unter dem Link:

–         http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/ethik/stoa/arbeitsblaetter/stoa_ab6.pdf