Kinderarbeit

Wenn man in unserer heutigen Gesellschaft fragen würde, wer Kinderarbeit in Ordnung findet, würde kaum jemand diese Frage bejahen. Dennoch unterstützen sehr viele Menschen im Unbewussten Kinderarbeit durch Kauf von Produkten, welche durch Kinderarbeit günstig produziert werden. Vor allem beim Kauf von Kleidung geschieht dies sehr oft, da ja jeder am Preis sparen möchte und nicht bereit ist, mehr Geld für fair produzierte Kleidung Ein Grund dafür könnte sein, dass unserer Gesellschaft der eigene Wohlstand wichtiger ist, als Kinder, die unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Arbeit gezwungen werden. Vor allem in einem reichen Land wie Deutschland sollte man, meiner Meinung nach, sein Geld nicht egoistisch und blind für den eigenen Gewinn einsetzen und ein aktives Zeichen gegen Kinderarbeit setzen. Das kann man am Besten damit tun, indem man ausschließlich Fair-Trade-Produkte kauft oder Waren, die das Gütesiegel haben, welches Kinderarbeit ausschließt. Viele Menschen mögen jetzt sagen, dass sei doch kaum möglich, da man ja als einzelne Person nichts bewirken kann und es im Endeffekt sowieso  keinen Unterschied macht. Doch wenn jeder so denken würde, wird sich auch in Zukunft nichts verändern. Außerdem sind Produkte, die fair produziert und gehandelt werden, nicht automatisch unbezahlbar teurer als Billigware. Es ist wichtig heute ein Zeichen gegen Kinderarbeit zu setzen und andere dazu motivieren. Wenn das jeder von uns tun würde könnte, kann man das Morgen vieler Kinder und Familien in den 3-Welt-Ländern lebenswerter machen.

Ich würde mich über eure Meinung zu diesem Thema freuen

LG Kant

4 Antworten auf „Kinderarbeit“

  1. Hallo Kant,

    Ich Unterstütze deine Meinung zu diesem Thema sehr. Nicht nur Kleidung, auch im Thema Sport gibt es leider einen großen Anteil an Kinderarbeit. Das Equipment wird dabei in kleinen armen Ländern hergestellt wie beispielsweise Fußbälle. Beim letzten Training hab ich auf dem mal gelesen „made in Bangladesh“. So etwas muss uns Fußballern auch mal bewusst werden. Die großen Firmen leben von der Produktion der Armen. Traurig diese Welt. Klar ist das mit dem Fairtrade Siegel Kauf eine gute Idee doch bin ich mir sehr unsicher ob das auch wirklich stimmt. Viele Marken schreiben das auch einfach nur so drauf ohne dass es diesem gerecht wird. Aber ich will da jetzt niemandem etwas unterstellen. Alles was man machen kann ist sich einfach mal bewusst machen woher seine Sachen kommen und dies dann vielleicht auch mal sein zu lassen, also den Kauf dieser Sachen. Danke für den Denkanstoß Kant!

    Lg Aristoteles

  2. Lieber Kant, das von dir gewählte Thema ist super wichtig für die westliche Gesellschaft, das stimmt. Zudem kann ich dir absolut zustimmen, dass Fairtrade oder auch regional möglich ist, wenn man das wirklich möchte. Inwiefern setzt du in deinem Alltag ein Zeichen gegen Kinderarbeit?

    Liebe Grüße 😉

  3. Hey Kant,

    Ich finds super, dass dir das alles auffällt und dir auch das Wohl der Menschen, die tausende Kilometer weit weg und in einer „ganz anderen Welt“ leben, am Herzen liegt.

    Deine Ansätze zur Verbesserung der Situation klingen vernünftig und wohl überlegt, leider ist jedoch das System so ausgelegt, dass die Dinge so bleiben, wie sie sind.
    Das beste Beispiel gerade ist meine Winterjacke, bei der ich keine Ahnung hab, ob und wo ich die selbe Qualität im Rahmen von Fairtrade finden soll. Außerdem liegen die Preise immer so hoch, dass man sich kaum leisten kann, Fairtrade zu kaufen oder man kommt zeitlich nicht dazu. Auf der anderen Seite denke ich, dass es vielen an Willenskraft fehlt. Würde es mich zB wirklich interessieren, fairtrade Klamotten zu tragen, wüsste ich, wo ich diese hernehme.

    Viele Menschen wollen etwas ändern, aber nur die wenigsten wollen sich und ihr Verhalten ändern. Darum dauert der Prozess, fairtrade zu etablieren so lange, bzw steht sogar in manchen Fällen.

    Gruß
    Unbewusst

  4. Lieber Kant,
    das Thema scheint heutzutage wichtiger denn je. Du sprichst da ein sehr wichtiges Thema an. Ich frage mich gerade beim Lesen, ob überhaupt ein Zusammenhang zwischen Preis und Kinderarbeit so direkt besteht.
    Sollte dies nicht der Fall sein, so könnte das ein Hinweis dafür sein, dass es heute viel wichtiger ist, welchen Eindruck eine Marke hinterlässt, als dass die Folgen der Produktion wichtig sind. Was könnte dieser Umstand für unsere Gesellschaft und die Vernetzung der Wirtschaft aussagen.
    Es ist jedenfalls schön zu sehen, dass sich jemand Gedanken über die Arbeitsbedingungen an einem so weit entfernten Ort macht, auch wenn einen das auf den ersten Blick nicht unbedingt betrifft.

    Gruß
    AmFenster

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