Januar 7

Visionen und Ziele

Die letzten Tage war ich auf einem Mitarbeiterseminar namens Update. Ich hatte mich für die Sparte Jugendspezial eingetragen. Ein Seminar, dass wir dort hatten hieß „Visionen und Ziele“. Wir haben erklärt bekommen, dass man sowohl für sich selbst, als auch für die Jugendarbeit die man macht (oder vorhat zu machen) eine Vision entwickeln soll. Diese Vision sollte dann möglichst smart sein.

Das heißt konkret:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Aufgabenorientiert
  • Realistisch
  • Terminiert

Quelle: Andreas Rödel

So kann man sich Ziele machen, die man später auch erreichen kann. Wahrscheinlich haben viele von euch dieses Jahr Ziele (besonders die Leute aus meiner Stufe). Das Abi schaffen, einen Beruf finden, mit dem Studium anfangen, verreisen oder eine Beziehung beginnen. Manche dieser Ziele sind spezifisch und messbar, andere nicht, manche sind unterminiert, andere müssen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgehakt sein.

Mir hat sich die Frage gestellt ob es gute und schlechte Ziele gibt. Nehmen wir an, ich wäre übergewichtig. Bis zu Ende des Jahres hätte ich mir vorgenommen 30kg abzunehmen. Am 31. Dezember habe ich -25kg geschafft. Bin ich jetzt zufrieden? Hätten es nicht noch fünf kg weniger sein sollen? 25 kg weniger ist ein tolles Ergebnis, aber mein Ziel habe ich nicht erreicht. Andererseits hat meine Vision von einem schlankeren Ich meinen Ehrgeiz geweckt. Ich habe mich aufgerappelt und etwas getan. Ohne ein klares Ziel hätte ich das vermutlich nicht geschafft. Oder bin ich doch frustriert über den scheinbaren Misserfolg und gebe wieder ganz auf?

Was mir auch schwer fällt ist der Punkt, mir ein realistisches Ziel zu setzen. Ich bin oft faul und nicht bereit viel zu investieren, also setze ich mir ein ganz kleines Ziel, dass ich sowieso erreichen kann. Realistisch ist es, kein Frage, aber bringt es mich auch vorwärts?

Wenn ich weiter darüber nachdenke habe ich immer mehr an der Methode auszusetzen. Warum eigentlich? Letztendlich glaube ich, dass nicht die Methode schlecht ist, sondern, dass ich einfach Schiss habe. Angst mich festzulegen, weil ich scheitern könnte. Es ist unbequem überprüfbare Ziele zu haben und doch sind sie es, die mich weiter bringen.

Ich glaube es hilft, wenn man seine Visionen teilen kann. Vielleicht haben zwei die selbe Vision oder ich sage mein Ziel einfach einer Vertrauensperson weiter. So kann man sich gegenseitig daran erinnern, Zukunftspläne spinnen und loslege. Ein Freund kann einem helfen an einem Ziel dranzubleiben, sich mit über erste Erfolge freuen und Tipps geben, wenns mal nicht voran geht.

Gemeinsam geht vieles besser. Auch dein Traum für die Zukunft.

Liebe Grüße

Glück

Januar 7

Zurechtlieben

Ich habe vor einiger Zeit ein Zitat von Hudson Taylor gehört, dass mich sehr beeindruckt hat.

Hudson Taylor hat Folgendes gesagt: Wenn wir die Menschen nicht zurechtschelten können, können wir sie oft zurechtlieben.

Erst einmal würde es mich total interessieren, was ihr darüber denkt!

Mir sind dazu folgende Gedanken gekommen:

Zuerst einmal habe ich das Zitat auf Kinder übertragen. Ich glaube nicht an antiautoriäre Erziehung und denke, dass es wichtig ist Kindern Regeln und klare Strukturen zu geben. Jeder von euch wurde sicher schon einmal von seinen Eltern geschimpft, weil er sich nicht an Absprachen oder Ähnliches gehalten hat und man hat dann meistens daraus gelernt. Ist Hudson Taylors Aussage also Blödsinn?

Die Frage ist, warum Eltern ihren Kindern Grenzen setzen. Aus Bosheit? Weil sie Spielverderber sind? Sicher nicht. Den allermeisten Eltern liegt es am Wohl ihrer Kinder. Aus Liebe schicken sie sie Abends ins Bett, damit sie morgens nicht todmüde in die Schule müssen. Weil sie wollen, dass ihre Kinder gesund sind lassen, sie sie nicht alle Süßigkeiten auf einmal essen. Erziehung funktioniert nur in Kombination mit Liebe und Geduld, Hudson Talor hat hier Recht denke ich.

Wie ist es nun bei Erwachsenen? Funktioniert das mit dem „zurechtlieben“ auch hier? Oft ärgen wir uns über viele Kleinigkeiten bei unserem Gegenüber. Nie bringt er den Müll raus, immer ist er so laut, ständig benutzt er mein Shampoo und so weiter. Wir weisen ihn darauf hin, weisen ihn zurecht, wieder und wieder. Und oft eskaliert das Ganze dann in einem großen Streit, bei dem keiner wirklich glücklich hervorgeht. Wie kann das anders funktionieren? Liebe braucht einen langen Atem. Ich kann jemandem liebevoll erklären, was und warum mich etwas stört. Ich kann darüber hinweg sehen, vielleicht auch lernen mich selbst nicht ganz so wichtig zu nehmen. Jemanden „zurechtzulieben“ ist sehr viel schwieriger, als seinem Ärger Luft zu machen. Aber ich denke es kann sehr viel friedlicher sein und mich selbst berreichern.

Was denkt ihr darüber? Funktioniert das? Bei allen Menschen? Auch bei Straftätern, Räubern oder Gewaltverbrechern?

Ich freu mich auf eure Kommentare.

Liebe Grüße

Glueck

Januar 7

„Ehe für alle“ – Gegen das Grundgesetz und die Bibel?

Vermutlich kennt spätestens seit dem Jahr 2017 jeder Deutsche den Begriff „Ehe für alle“. Und das ist eigentlich auch gut so, denn nun sind auch homosexuelle Paare in Deutschland berechtigt zu heiraten, so wie das in vielen Ländern bereits üblich ist. Aber wieso hat es eigentlich so lange gedauert um dieses Gesetz in Deutschland durchzusetzen, nachdem Die Linke bereits 2013 einen Gesetzesentwurf einreichte? Ganz einfach, die CDU und SPD verschoben eine Entscheidung immer weiter nach hinten, was ihnen als Regierung ja sehr einfach möglich war, bis dann auch die SPD beschloss sich gegen den größeren Regierungspartner zu wenden und eine Abstimmung zur „Ehe für alle“ forderte.

Aber wieso weigerte sich die CDU als einzige große Partei so lange gegen ein Gesetz das die Ehe zwischen homosexuellen erlaubt?

  1. Sogar bei der Abstimmung zuletzt, stimmte Angela Merkel gegen eine Ehe für alle, da sie laut eigener Aussage findet, dass das Grundgesetz eine Ehe zwischen Mann und Frau vorsieht. Der 1. Absatz im 6. Artikel des Grundgesetzes lautet aber eigentlich nur:

    „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ 

    Hierbei wird aber in keiner Weise definiert, dass die Ehepartner von unterschiedlichem Geschlecht sein müssen. Dennoch wurde eine lange Zeit gesagt, dass es im Wesen der Ehe liege, dass sie nur von zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts eingegangen werden kann.

  2. Der andere Grund gegen die Ehe für alle ist, dass auch viele Christen die Ehe per Definition als eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau sehen, da sie eigentlich dazu gedacht ist, sich fortzupflanzen was homosexuelle Paare ja nicht können. Laut der Bibel schuf Gott die Menschen als Mann und Frau, so dass sie sich fortpflanzen können und daher würde eine Ehe für alle keinen Sinn machen.

Das zweite Argument ist allerdings durch den gesellschaftlichen Wandel, auch wenn manche Christen es immer noch nicht wahr haben wollen, längst überholt und es ist auch schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Mann und Frau wenn sie heiraten auch Kinder wollen. Es ist schließlich keine Vorschrift Kinder zu bekommen und so ist es jedem selbst überlassen ob er Kinder will und genauso sollte es jedem selbst überlassen sein, wen er heiraten will. Und auch das erste Argument ist in Deutschland eigentlich schon durch das einfache Lesen des Artikels nichtig, denn es steht nirgends, dass eine Ehe nur zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichem Geschlecht eingegangen werden kann. in manchen, vor allem osteuropäischen Ländern sieht die Sache noch ganz anders aus, denn dort ist die Ehe für alle tatsächlich verfassungswidrig, wie man der Grafik in diesem Text entnehmen kann.

Alles in allem kann man also sagen, dass die Argumente gegen eine Ehe für alle veraltet sind und es durch den gesellschaftlichen Wandel auch nötig war, die Frage zur gleichgeschlechtlichen Ehe endlich zu beantworten. Ich finde es gut, dass jetzt auch homosexuelle Paare heiraten können und hoffe dass noch mehr Länder diesen Schritt gehen werden.

Wie seht ihr das? Seid ihr für oder gegen die Ehe für alle?

Und findet ihr auch, dass es überall erlaubt werden sollte oder denkt ihr dass die Länder, bei denen es verfassungswidrig ist es auch dabei belassen sollten?

 

Januar 7

Luzides Träumen – Bin ich wach?

„Eins, ich träume, zwei, ich träume, drei, ich träume, vier, ich Träume (…) 100, ich träume“

Ich fand mich in einer Wüste wieder, an einer Oase, und spürte den heißen Sand unter den Füßen und den warmen Wind der mir durchs Gesicht wehte. Ich nahm das beruhigende Rascheln der Palmenblätter bewusst war und verspürte eine Gelassenheit, die ich selten kannte. Als ich in die Luft sprang und mich drehte veränderte sich die Szenerie und ich befand mich auf einem schneebedeckten Berg, in Shorts und T-Shirt, ohne dabei unangenehme Kälte zu verspüren. Es wurde alles unscharf bis alles verschwamm und ich aufwachte.

So in etwa kann man sich meinen ersten Traum vorstellen, den ich vor 2 Jahren bewusst wahrgenommen habe. Ich habe luzid geträumt. Doch um was handelt es sich beim luziden Träumen und was kann man durch das Abtauchen in selbstkreirte Welten erreichen?

Ein luzider Traum / Klartraum ist ein Traum, in welchem der Träumer sich darüber im Klaren ist zu träumen.  „Klarträume sind solche Träume, in denen man völlige Klarheit darüber besitzt, daß man träumt und nach eigenem Entschluß handeln kann.“, so die Definition von  Paul Tholey, dem bedeutendsten deutschen Klartraumforscher.

Die Fähigkeit, Klarträume zu erleben, haben vermutlich alle von uns , und man kann lernen, diese Träume gezielt herbeizuführen.

 

Vielen ist vermutlich der Film „Matrix“ bekannt und die Szenen, in denen Neo die unglaublichsten Sachen zustande bringen konnte. So verhält es sich auch bei Klarträumern, erfahrene Träumer sind in der Lage ihre Traumwelt nach Belieben zu gestalten und auch physikalische Gesetze spielen dabei keine Rolle.

Denjenigen, denen Klarträumen zum ersten Mal ein Begriff ist, mag das alles bisher genannte als esoterischer Humbug erscheinen, jedoch wurde luzides Träumen seid den siebziger Jahren wissenschaftlich untermauert. Mithilfe von Versuchen ließ sich die Existenz von luziden Träumen anhand von willkürlichen Augenbewegungen der Träumer nachweisen.

Luzides Träumen wird von manchen Sportlern dazu verwendet, um ihre Techniken zu verbessern und bestimmte Bewegungsabläufe noch bessr einzuprägen. Ich habe das luzide Träumen oft dazu verwendet meine Ängste zu überwinden und meine Selbstwahrnehmung und damit mein Selbstbewusstein zu stärken, in dem ich mich extra in für mich unangenehme Situationen währen des Träumen begeben habe, um diese Konfrontationen vertrauter zu machen und damit zu trainieren. Man kann luzides für die Erweiterung seiner Kreativität nutzen, so ist bekannt, dass die Werke vieler Künstler durch deren Klarträume inspiriert wurden. So zum Beispiel Salvador Dali, viele seiner Werke sind Traumbilder. Selbst Albert Einstein soll durch luzides Träumen auf die Relativitätstheorie gestoßen sein.

Umso erstaunlicher stellt sich mir die Frage: wieso luzides Träumen trotzdem heutzutage noch so unbekannt ist. Aristoteles war der erste, der das Phänomen des Klartraums beschrieben hat und für alle Naturvölker ist das Klarträumen tief in deren Kulturen verankert und oft messen sie diesen Träumen mehr Bedeutung bei als der realen Welt. Luzides Träumen ist somit keine neue Erfindung und wird bereits seit tausenden Jahren bewusst praktiziert. Liegt es daran, dass die meisten Menschen der westlichen Welt heutzutage Träumen keinerlei besondere Bedeutung beimessen? Dass wir uns selbst immer fremder werden? Denn luzides Träumen und Träume im allgemeinen sind unter anderem der beste Weg sich wirklich Kennenzulernen und Kontakt mit dem Unterbewusstsein herzustellen.

Wie seht ihr das?

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Klartraum

http://www.perfect-lifestyle.net/mental-training/luzides-traeumen-klartraum

 

 

 

 

 

Januar 7

Kann der Konsument die Welt verändern?

Viele von uns Schülern (und Lehrern) haben schon Werbung und/oder Vorträge über Fairtrade gesehen, und dabei gehört, wie wichtig es sei, darauf zu achten, was man kauft. Es scheint durchaus vernünftig zu sein, aber bringt es denn wirklich etwas?

Der ursprüngliche Sinn hinter Fairtrade ist der faire Handel mit den Bauern. Da aber durch mehr oder wenig schwammig formulierte Regeln viel „geschummelt“ werden kann, sodass entsprechende Produkte nur zum Teil fair sind, ist es fraglich, ob es efizient ist derartige Produkte zu kaufen.  Ähnlich ist es auch bei den biologisch unbedenklich angebauten/erzeugten Landwirtschaftlichen Produkten, den BIO-Produkten. Nur weil es ein solches Produkt ist, heißt es nicht, dass es den Zweck erfüllt, dass es ein „gutes“ Produkt ist.

Es stimmt zwar, dass nicht alle in ihrer Kategorie so einzuordnen sind, wie sie den Anschein geben, aber es gibt durchaus Produkte, die durchaus ehrlich fair, BIO, oder auch mit Verzicht auf Kinderarbeit uä., produziert werden. Daraus folgert, dass es doch etwas bringen müsste, wenn man diese Produkte kaufen würde, was aber Recherche voraussetzt, da man sonst die richtigen Produkte nicht finden würde.

Aber die Frage steht nach wie vor im Raum: Kann man so die Welt (zumindest etwas) verändern?

Die Antwort darauf ist klassischerweise oft diejenige, dass eine einzelne Person wohl wenig ändern kann, insofern nicht viele, wenn nicht sogar alle Konsumenten, denen es möglich ist mit einsteigen. Der Plural ist hierbei also wichtig. Die Konsumenten könnten einen großen Druck auf den Markt ausüben, der, da er von ihnen abhängig ist, sich anpassen müsste, und so auf fairtrade, BIO, etc. umsteigen müsste.

Allerdings sind dabei zwei große Probleme zu beachten:

Zum einen ist es schwer, und wie die Statistik zeigt unwahrscheinlich, dass genügend Konsumenten auf dementsprechende Produkte umsteigen umsteigen. Schuld daran könnte neben dem Unwillen der Käufer auch der Einfluss des Marktes auf den Konsumenten sein, sei es durch Werbung, Angebote usw.

Zum anderen, was an sich ein viel größeres Problem darstellt, steigt der Bedarf an Lebensmitteln und andere Konsumgütern, der oft nur durch bedenkliche Verfahren gesättigt werden kann. Daher ist es auch schwierig die resourcenaufwändigen „guten“ Verfahren auszubauen.

Der Markt hat seine Eigendynamik, und obwohl der Konsument, als ein kleines Rad im Gefüge, einen gewissen Einfluss haben kann, so sind solche Faktoren von außen ausschlaggebender. Daher muss ich sagen, der Konsument, kann schon etwas ändern, man muss aber hart daran arbeiten.

Januar 7

Political Correctness, das Ende der Meinungsfreiheit?

Wer ein bischen im Intenet unterwegs ist, der hat bestimmt schon gesehen, wie viele sich aufregen, weil sie zB. ein Post oder Kommentar als Beleidigung gegenüber von Frauen oder Ethnischen Gruppen empfinden. Hierbei sieht man einen gewissen „Trend“ zur Political Correctness. Dementsprechend wird auch gefordert, sich politisch korrekt auszudrücken. (Was in den Fällen „korrekt“ ist scheint vom Auge des Betrachters abzuhängen)

Was heißt Political Correctness eigentlich?  Es bedeuted, dass  „Ausdrücke und Handlungen vermieden werden sollten, die Gruppen von Menschen kränken oder beleidigen können (etwa bezogen auf Geschlecht oder Hautfarbe).“    Definition aus Wikipedia

Bei diesem aufkommendem Trend, scheint auch eine gewisse Hypersensibilität mitzuwachsen, die dazu führt, dass manche Kommtentare, missverstanden werden, oder überinterpretiert werden. Auch scheinen viele beleidigt zu sein, auch wenn sie nicht selbst zu der angesprochenen Gruppe gehören. Politisch inkorrekt zu sein droht zu einem Tabu, zu einer „schweren Sünde“ zu werden.

Wer dann nicht unter einem sogenannten „Shittstorm“ enden will, der muss sein Kommentar, seine Erörterung, Essey etc., so ethnisch religions- und geschlechtsneutral usw.  durchdeklinieren, dass keine Gruppe als solche angesprochen und sich so nicht angegriffen fühlt.

Allerdings ist es notwendig, für Politik und Gesellschaft, dass man bestimmte Gruppen ansprechen darf, ohne auf politisch inkorrekt verurteilt zu werden. Die meisten Gruppen sind unterschiedlich, und müssen unterschiedlich behandelt werden. Dazu müssen diese zuerst in einer Rede Stellungnahme beziehen, die diese Gruppe auch als schwächer (in welcher Weise auch immer gemeint) bezeichnen darf, um diese Schwäche zu beheben.

Mit Political Correctness ist auch meistens der Bezug zu einer Ethnischen Gruppe gemeint. Zum Beispiel ist es selbstverständlich, dass man heute nicht mehr „Neger“ sagt, da es nicht korrekt ist. Aber heutzutage scheint es, dass man Angst hat, als rassist, als politisch unkorrekt zu gelten, dass man eine Bezeichnung einer Ethnischen Gruppe völlig umschweifen muss.

Viel, was heutzutage mutmaßlich gegen die  „Political Correctness“ verstoßen soll, könnte demnach also auch nur Hypersensibilität und Angst vor Anfechtung sein, richtig?

Nicht unbedingt! Wohngegen, man normal und sachlichformulierte notwendige Themen ansprechen muss, und dabei oft gegen Hypersensibilität stößt, so ist auch zu bedenken, dass es auch gewaltige Verstöße gegen die tatsächliche Political Correctness gibt, welche an Volksverhetzung (etc.) grenzen können. Sei es zum beispiel Neo-Nazis oder Pro-Patriarchen usw., die tatsächlich anstößige Kommentare liefern.

Es ist zwar wichtig, auf politikal Correctness zu achten, aber für den Leser, Den Hörer ist es mindestens ebenso wichtig, nicht hypersensibel und sachlich jenes Statemanet zu reflektieren.

Aber wie seht ihr dass? Hab ich übertrieben oder evntl. sogar untertrieben?

Januar 7

Gender – was ist wirklich wichtig?!

Auch wenn wir im 21. Jahrhundert leben, unser Haus per Smartphone steuern können, autonomes Fahren, die nicht weit entfernte Zukunft ist, sind wir dennoch in der Gesellschaft leider etwas stehen geblieben. Nicht nur das, wir bewegen uns gerade in Deutschland schon fast rückschrittig, in der 19. Wahlperiode haben wir es als Volk tatsächlich geschafft, eine rechtspopulistische Partei wieder in unseren Bundestag zu wählen, ganz egal ob die Stimmen der AfD aus Protestwählern oder wirklichen Rechten zusammen gekommen sind, Fakt ist, dass sie da sind und nun mit regieren. Die CDU als stärkste Partei ist bereits auch schon fast Tradition, und so lange nicht einmal die Wahlergebnisse für Veränderung sprechen, können wir nicht davon ausgehen, dass sich groß etwas verändert.

Ein Großteil der deutschen Gesellschaft ist demnach eher konservativ eingestellt, auch wenn manch einer durch die Flüchtlinge eine Furcht der Islamisierung in Deutschland entwickelt hat, ist der christliche Glaube doch noch sehr weitläufig verankert. Aus diesem Grund führen wir auch seit jeher die traditionellen Familienbilder treu weiter – zumindest auf dem Land – in der Stadt traut sich so langsam aber sicher eine Wandlung.

Die Homosexualität und auch die Intersexualität wird immer weitläufiger akzeptiert und toleriert. Wenn man das jetzt allerdings mit anderen Fortschritten unseres Landes vergleicht, ist es nicht wirklich etwas in dem wir weit vorn sind im Gegenteil, die meisten anderen Länder liegen einfach noch weiter zurück, hierbei spreche ich von Ländern, in denen Frauen kaum Rechte haben, Misshandlungen akzeptiert werden und nicht gerade viele für eine große Veränderung kämpfen. Im letzten Jahr gab es große Demonstrationen und auch Aufrufe in den öffentlichen Medien, denn in Deutschland wurde das Gesetz beschlossen, dass auch Gleichgeschlechtliche Paare nun heiraten dürfen. Das heißt Frau und Frau, wie aber auch Mann und Mann haben nun auch die Möglichkeit den Bund der Ehe zu schließen, schon rund zwei Monate später kam die nächste Verfassungsänderung. Auch wenn jede Menge Menschen noch nicht wirklich daran glauben und das dritte Geschlecht laut Beatrix von Storch „Schwachsinn“ ist, gibt es doch jede Menge Statistiken, die beweisen, dass es da noch mehr als nur weiblich und männlich gibt.

Bislang war es so, dass im Geburtenregister ein Geschlecht eingetragen werden musste, das heißt bei derzeit geschätzten 80.000-100.000 Intersexuellen oder „geschlechtsentwicklungsmäßig Gestörten“ in Deutschland,haben Eltern oder in den meisten Fällen die Ärzte nach der Geburt entschieden,  ob das Kind als Mädchen oder als Junge aufwächst und so wurde oftmals schon im Säuglingsalter Zwangsoperiert. Dies ist jetzt nich mehr der Fall es gibt kein Gesetz mehr, welches besagt, dass ein Neugeborenes zwangsweise einem Geschlecht zugeordnet werden muss. In zahlreichen Fällen, über Jahrzehnte Verteilt, hat man einfach weggeschaut, Ärzte, wie auch betroffene Eltern. Im Mittelalter wurden solche Kinder auf den Scheiterhaufen geworfen, weil es etwas war, das man nicht kannte, aber wir haben uns doch verändert in jeder Hinsicht, kaum einer möchte sich doch heute mit einem Menschen aus dem Mittelalter vergleichen.

Mit Sicherheit ist ein solcher Fall auch für Eltern nicht leicht, zumindest nicht in einer Gesellschaft, in der es nur Frau und Mann gibt. Für viele vor allem hier auf dem Land ist es noch unvorstellbar, dass es wirklich andere funktionierende Beziehungen gibt, als die zwischen Frau und Mann. Menschen, die im Laufe ihrer Entwicklung sich falsch und nicht verstanden fühlen, beginnen den Fehler an sich selbst zu suchen, obwohl sie eigentlich nichts für ihre Situation können, es liegt an der Gesellschaft, die in diesem Punkt einfach noch nicht fortschrittlich genug ist, aber was erwartet man von Menschen, die zu einem eindeutigen Geschlecht operiert wurden und deshalb nicht die entsprechenden Hormone bilden können, das diese so erzogen werden, dass sie als Frau erkennen, dass sie zu einem Mann gehören oder eben anders herum? Das kann doch kein Prozess sein, der als Liebe betitelt wird, wenn ein Mensch sich zu einem anderen hingezogen fühlt, muss das doch nicht zwingend vom Geschlecht abhängen, ich verliebe mich doch in einen Menschen, in eine Persönlichkeit. Vielleicht war die erste große Liebe noch der Junge aus der Parallelklasse und aus dem Mann für’s Leben wurde dann doch eine Frau. Na und? – Ich glaube solange man glücklich ist, kann man garnicht so viel falsch gemacht haben.

Und wie seht ihr das? Habt ihr Erfahrungen mit Intoleranz gemacht? Oder euch einmal nicht getraut mit offenen Karten zu spielen?

Liebste Grüße

PS: Seid frei und wild und wunderbar!

Quelle

Januar 7

Ewiges Leben?

Viele Menschen haben Angst vor dem Tod, da es ungewiss ist, was nach dem Tod kommt, oder ob überhaupt etwas danach kommt. Es gibt darüber auch die verschiedensten Theorien, sei es die Wiedergeburt oder das ewige, glückliche Leben bei (irgendeinem) Gott. Leute, die in ihrem Glauben gefestigt sind, haben meist auch keine Angst vor dem Tod, da sie die Gewissheit haben, ewig und glücklich zu leben. Aber wie sieht es mit dem ewigen Leben aus, abgesehen von irgendwelchen Religionen? Ist das überhaupt möglich und welche Folgen zieht ein ewiges Leben nach sich?

Der Wunsch, ein ewiges Leben zu führen und nie alt werden zu müssen oder zu sterben ist vermutlich schon so alt, wie die Menschheit selbst, da alt werden allgemein eher ein negativer Begriff ist. Alt werden bringt meist auch mit sich, dass die Menschen unter Krankheiten leiden, seien es körperliche oder geistige Krankheiten, wie zum Beispiel Demenz. Alte Menschen können auch körperlich nicht mehr so viel leisten wie ein junger Mensch und sind dann auf die Hilfe und die Versorgung der jüngeren Generation angewiesen. Würden die Menschen nie Alt werden, könnten sie auch auf ewig weiterarbeiten und dann ein produktiver Teil der Gesellschaft bleiben! –  sounds good, doesn’t work.

Eine nicht alternde Gesellschaft würde unmittelbar dazu führen, dass auch keine Menschen mehr sterben und somit „Platz“ für die neue Generation machen, wie es auch heute der Fall ist. Wenn kein Mensch mehr auf natürliche Weise stirbt (nicht altern bedeutet nicht unverwundbar oder unsterblich!), sondern lediglich durch Unfälle oder Morde, dann würde die Weltbevölkerung im Nu auf eine viel zu große Zahl anwachsen, viel schneller, als es im Moment schon passiert (ca. 4 Geburten kommen auf knapp 2 Tode). Was man dann mit den Menschen macht, die „zu viel“ sind oder wer so etwas überhaupt entscheidet, das überlasse ich eurer Fantasie. Man könnte jedoch dieses sehr makabre Szenario entgegenwirken, indem man die Anzahl der Geburten beschränkt, wie es auch schon beispielsweise in China der Fall war. Diese Drastische Methode stellte sich aber als Fehlschlag heraus, da es allein schon ethisch nicht vertretbar ist, mit welchen Methoden auch immer einem Menschen die Fortpflanzung zu verwehren.

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es schon viele und teilweise auch vielversprechende Ansätze, das Altern zu verlangsamen, zu stoppen oder gar den Alterungsprozess umzukehren. Ein Ansatz sind die freien Radikale, die andere Moleküle in ihrer näheren Umgebung angreifen und somit entstehen weitere freie Radikale, die dann wiederum auch wieder andere Moleküle angreifen… Dadurch sterben Zellen ab, oder das Erbgut kann beschädigt werden, was dann zu Krebs führen kann. Es wird in diesem Bereich sehr viel und intensiv geforscht, um die Anzahl der freien Radikale zu verringern und auch die Ursachen zu bekämpfen. Ein weiter Ansatz sind sogenannte Telomerase Enzyme. Bei jeder Zellteilung werden die Telomere (Enden der Chromosomen) kürzer, was dann schließlich auch dazu führt, dass die Zelle sich nicht mehr teilen kann. Das Enzym Telomerase wirkt dem Verkürzen der Telomere entgegen.

Google hat sogar im Jahr 2013 das Unternehmen Calico gegründet, das sich der Erforschung von Methoden gezielt gegen das menschliche Altern widmet und somit hoffen die Forscher, das Menschliche Altern aufzuhalten oder es zu verlangsamen.

Die Gesellschaft wurde aber auch ohne das gezielte Forschen gegen das Altern immer älter. Grund hierfür sind die immer bessere medizinische Versorgung und auch die allgemein bessere Lebensqualität der meisten Menschen auf der Welt. Die Lebenserwartung ist seit dem Mittelalter immer weiter von ca. 28 Jahren auf über 80 Jahre in den Industrienationen gestiegen, was auch immer weiter zum Bevölkerungswachstum auf der gesamten Welt führte.

Das Leben als solches kann aber auch auf anderer Basis weitergeführt werden.  Bisher habe ich mich lediglich mit der Erhaltung des körperlichen Lebens befasst. Der Körper des Menschen ist meist der Grund, weshalb wir sterben und nicht der Geist (Betonung auf meistens). Könnte man das Bewusstsein des Menschen auf irgendeine Weise von der organischen Masse trennen und beispielsweise einem humanoiden Roboter einpflanzen, wäre das dann überhaupt noch Leben? Man könnte aber auch das Bewusstsein in einen Computer „einspeisen“ und dann in einer virtuellen Welt weiterleben lassen (siehe Black Mirror).

Will ich überhaupt ewig leben? Die Zukunft bringt auf jeden Fall die ein oder andere sensationelle Erfindung, aber sicherlich nicht nur gute. Es wird in naher oder ferner Zukunft auf jeden Fall wieder Krieg geben, so wie es immer Krieg gegeben hat und auch immer noch gibt. Früher oder später wird sich die Menschheit selbst ausrotten und vielleicht noch die Erde mit. Das Ewige (physikalische) Leben auf der Erde wird so oder so nicht möglich sein, da die Natur unberechenbar ist und es sicherlich die ein oder andere große Katastrophe geben wird.

So verlockend sich ewiges Leben auch anhören mag – ohne mich! Aber wie siehst du das? Willst du ewig leben?

 

Gruß

Bongo

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Calico_(Unternehmen)

https://www.laborpraxis.vogel.de/telomerase-ein-enzym-mit-zwei-gesichtern-a-455893/

http://worldbirthsanddeaths.com/

Januar 7

Cybermobbing – wer trägt die Schuld?

Mobbing, ein Wort das heute fast alltäglich verwendet wird und dabei viel zu oft falsch.                                                 Zu Beginn stellt sich also die Frage, was ist Mobbing? Eine allgemeine Definition gibt es nicht, jedoch beschreibt Mobbing „Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel den Betroffenen aus dem Betrieb herauszuekeln“.                       Jedoch gibt es Mobbing schon lange nicht mehr nur am Arbeitsplatz, bereits im Kindergarten werden Kinder gezielt schikaniert und ausgegrenzt.                                                                                                                                               Durch die modernen Techniken, wie Smartphones und Computern wird das „Mobben“ immer leichter. Immer häufiger wird das Internet als Austragungsort genutzt – Cybermobbing wird dieses Phänomen genannt.                                   Cybermobbing ist Mobbing auf digitalen Plattformen und Kanälen, dabei werden die Betroffenen häufig mit Bildern oder auch durch Videos belästigt und bloßgestellt.                                                                                                           Sehr häufig werden inzwischen ebenfalls Beleidigungen über den Messenger „Whatsapp“ gemacht. Dadurch können beispielsweise peinliche Fotos schnell verbreitet werden.

Doch für mich persönlich stellt sich nun die Frage, wer die Schuld an Cybermobbing trägt. Sind es die Hersteller der technischen Geräte, die Betreiber der sozialen Plattformen oder vielleicht die Eltern, die ihre Aufsichtspflicht vernachlässigen?

Zu Beginn möchte ich die Schuld direkt von den Eltern weisen; größtenteils.                                                                     Als Eltern ist es nahezu unmöglich jede Aktivität des Kindes im Internet zu verfolgen und zu kontrollieren, oftmals vertrauen Eltern ihren Kindern beim Umgang mit modernen Medien. Im Alter zwischen 12 und 19 Jahren hatten 34% der 1200 Befragten einen Bekannten, der bereits per Handy oder Internet fertig gemacht wurde. Das zeigt deutlich, dass das Alter der Opfer weit über das „Kinderalter“ geht und somit die Eltern gar nicht mehr die Kontrolle übernehmen können. Denn meistens wird man von gleichaltrigen gemobbt und im Alter von 19 Jahren kontrollieren Eltern nicht mehr ihre Kinder.                                                                                                                                                Jedoch möchte ich die Schuld nicht, wie bereits erwähnt, komplett von den Eltern weisen. Denn inzwischen sinkt das Alter der Kinder, indem sie ihr erstes Handy bekommen, sehr rasant. Immer früher nutzen die Kinder die neuen hochentwickelten Geräte, manche bekommen bereits in der Grundschule ein Smartphone geschenkt.                            Cybermobbing beginnt im Durchschnitt im Alter von 10/11 Jahren und erreicht seinen Höhepunkt mit etwa 15 Jahren. Somit beginnt es in dem Alter, in dem die meisten Kinder ihr erstes Smartphone bekommen und somit Opfer als auch Täter werden können.                                                                                                                                                        Und dazu kommt auch noch, dass Kinder im Alter von 10 Jahren nur schwer die Folgen und Konsequenzen ihres Handelns einschätzen können, somit kann aus einem kleinen „Spaß“ plötzlich purer Ernst werden.                                    Daher bin ich der Meinung, dass man als Eltern die Pflicht hat seine Kinder einerseits über die Vorteile des Internets, als auch über die Nachteile aufzuklären. Daher rate ich Eltern dazu, ihren Kindern klare Regeln für den Umgang mit sozialen Medien und allgemein dem Internet aufzustellen. Es sollte dabei geklärt werden, welche Internetseiten besucht werden dürfen und natürlich auch welche Apps heruntergeladen und genutzt werden dürfen.

Und insbesondere sollten die grundlegenden Regeln des Internets betont werden:                                                          > Ich geben keine Informationen über mich, meine Familie und meine Freunde preis (Name,  Wohnort, Geburtsdatum, Name der Schule, Emailadresse, Wohnadresse, Telefonnummer oder Handynummer).                                                      > Ich geben keine Fotos von mir selbst oder Freunden und Familie weiter.                                                                         > Ich verabrede mich nicht mit Leuten, die ich nur aus dem Internet kenne.

Natürlich gibt es noch viel mehr grundlegende Regeln im Umgang mit dem Internet, jedoch möchte ich darauf nicht weiter eingehen. Hilfreich kann diese Internetseite sein:                                                                   http://www.labbe.de/mellvil/index_vs.asp?themaid=30&titelid=335

Da viele Kinder heutzutage mehr als die Hälfte ihrer Zeit in der Schule verbringen und die Schule somit eine wichtige Rolle bei der Erziehung spielt, bin ich der Meinung, dass auch die Schulen eine sehr große Verantwortung beim Umgang mit dem Internet tragen. Daher ist es sehr ratsam die Schülerinnen und Schüler entweder in einer Unterrichtseinheit aufzuklären oder mit einem Experten ein Seminar zur Sensibilisierung bei Cybermobbing zu veranstalten; ein größerer Effekt kann erzielt werden, wenn auch den Eltern der Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit haben an diesem Seminar teilzunehmen.                                                                                                        Bei der Veranstaltung soll den Kindern die Möglichkeit gegeben werden Frage zu stellen, sei es nun in der Gruppe oder alleine; das ist jedem Kind selbst überlassen. Es ist sehr wichtig das Vertrauen der Kinder zu erlangen, denn nur so wird man auf womöglich derzeitige Mobbingattacken aufmerksam und kann dagegen ansteuern.                                         Viele Kinder sind einfach noch viel zu unreif, um verstehen zu können, was gut und was böse ist im Internet  und gleichzeitig sind die meisten Eltern mit der Situation überfordert.                                                                                   Eltern unterliegen, wie auch ihre Kinder dem Druck der Gesellschaft: man muss immer das neues Smartphone oder die trendigsten Marken-Klamotten haben.

Doch nun möchte ich auf die Schuld der Entwickler/Betreiber der sozialen Netzwerke eingehen. Wie reagieren soziale Netzwerke auf Fälle von Cybermobbing? 2013 longierte der Facebook-Konzern eine Internetseite zur Bekämpfung von Cybermobbing, doch diese Internetseite ist laut Psychologen kaum hilfreich.                                                                   Auf der Seite gibt es verschiedene Unterkategorie für Jugendliche, Eltern oder auch Erzieher und man findet sehr viele psychologische Ratschläge, wie man sich als Opfer verhalten sollte.
Ebenso gibt es einige Ratschläge für Leute, die des Mobbings beschuldigt werden, wie sie sich beispielsweise entschuldigen können etc…                                                                                                                                                Jedoch werden diese Ratschläge von vielen Psychologen als naiv eingestuft, da eine Entschuldigung Probleme, die durch Mobbing entstanden sind, (oftmals) nicht ändern kann.                                                                                           Daher wird vielen sozialen Netzwerken vorgeworfen, dass es ihnen am Willen fehlt die Probleme effektiv anzugehen.   In vielen Ländern liegt das Mindestalter zu Nutzung von sozialen Plattformen bei 14 Jahren, jedoch ist ein Großteil der Kinder bereits mit 11 Jahren bei Facebook & Co angemeldet. Aus diesem Grund wurde Facebook vor einiger Zeit dazu aufgefordert das Alter seiner Nutzer mit Hilfe des Personalausweises zu kontrollieren, doch Facebook weigerte sich dagegen diesen Vorschlag umzusetzen, da man dafür ein sehr komplexes Programm benötigen würde.                           Für mich stellt sich nun die Frage, ob Facebook das Problem „Cybermobbing“ als weniger schlimm, als es doch tatsächlich ist, einstuft oder ob der Betreiber die Gefahr seiner Plattform nicht wahrnehmen möchte und es somit auch nicht für nötig ansieht gegen Cybermobbing vorzugehen… eine Antwort auf die Frage kann wohl nur Facebook alleine geben.

Doch zum Glück bieten die meisten Plattformen eine kleine Hilfe gegen Mobbing oder allgemein unerwünschte Inhalte, denn es ist jedem Nutzer möglich andere Nutzer zu „blockieren“.                                                                                      Im Folgenden werde ich auf die verschiedenen Möglichkeiten der sozialen Plattformen Whatsapp, Snapchat, Instagram und Facebook eingehen.                                                                                                                                                    Beim kostenlosen Messenger Whatsapp wird nach keinem Grund für die „Blockierung“ eines Kontaktes gefragt. Wenn man einen Kontakt auf Whatsapp blockiert hat, ist es dieser Person nicht mehr möglich dir Nachrichten zu schreiben und dein Profilbild, Status oder deine „Whatsapp-Story“ zu sehen.                                                                                    Bei Snapchat hingegen ist es dem Nutzer möglich einen Grund für seine Entscheidung anzugeben, dabei kann er zwischen fünf vorgegebenen Gründen wählen: unangemessene Snaps, belästigt mich, nervig, Ich kenne diesen Snapchatter nicht. , und Sonstiges. Durch die Blockierung eines „Snapchatters“ ist diese Person nicht mehr in der Lage dir Snaps zu schicken, dir zu schreiben oder gar deine „Snapchat-Story“ anzusehen.                                                    Gleichzeitig hast du nicht mehr die Möglichkeit dieser Person Bilder und Textnachrichten zu schicken oder seine/ihre „Snapchat-Story“ anzuschauen.                                                                                                                                            Auf der sozialen Plattform Instagram hingegen hat man die Wahl zwischen „Blockieren“ und „Melden“. Wenn man einen Nutzer blockiert, hat dieser nicht mehr die Möglichkeit deine Bilder zu liken, zu sehen oder gar zu kommentieren, ebenso ist er/sie nicht mehr in der Lage dir Nachrichten oder Bilder zu schicken.                                                             Entscheidet man sich jedoch für die Funktion „Melden“, bekommt man die Gelegenheit einen Grund für seine Entscheidung anzugeben. Daraufhin kann man sich zwischen verschiedenen Antwortmöglichkeiten auf ausgewählte Fragen von Instagram entscheiden und am Ende landet man auf einer Seite von Instagram, die dem Nutzer verschiedene Lösungsmöglichkeit für Probleme auf Instagram offenlegt. Jedoch ist meiner Meinung nach dieser „Instagram-Hilfsbereich“, wie Instagram ihn nennt, nicht besonders hilfreich, da nur sehr allgemeine Lösungsvorschläge aufgelistet sind. Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass Instagram die Anliegen der Nutzer stärker analysiert und kontrolliert, ob die vorgeworfenen Vergehen nun vorliegen oder nicht.                                                                                Auf Facebook gibt es ebenfalls, wie auf den anderen drei genannten sozialen Netzwerken, die Möglichkeit einen Nutzer zu blockieren. Da ich mich selbst aber kaum mit Facebook auskenne, habe ich für meine Fragen das Internet genutzt und bin dabei auf eine tolle Seite von Facebook selbst gestoßen, die sehr gut erklärt, was es mit der „Blockier-Funktion“ auf sich hat. Um es zusammen zu fassen: wenn du eine Person auf Facebook blockierst, ist es dieser Person nicht mehr möglich die Inhalte deines Profils zu sehen, dich in Beiträgen, Kommentaren oder Fotos zu markieren, dich zu Veranstaltungen oder Gruppen einzuladen, eine Unterhaltung mit dir zu beginnen oder dich als Freund hinzuzufügen.

Am Ende meines Beitrags werde ich euch alle relevanten Internetseiten verlinken, die ich für meine Recherche genutzt habe.                                                                                                                                                                                   Um es allgemein zusammenzufassen, liegt die Schuld des Cybermobbings weder alleine bei den Herstellern der modernen Techniken, noch bei den sozialen Netzwerken oder bei den Eltern und Schulen. Es kommt meiner Meinung nach auf das Zusammenspiel der Akteure an und den damit verbundenen Vergehen.                                                       Jedoch würde ich mich selbst sehr darüber freuen, wenn das Problem „Cybermobbing“ stärker durch Medien und z.B. Seminaren in den Vordergrund gerückt werden würde, somit werden die sozialen Netzwerke zu einem Wandel „gezwungen“ beziehungsweise gedrängt.

Ich selbst hoffe sehr, dass meine Kinder später einmal sicher und ohne Angst im Internet surfen können. Was meint ihr? Ist das eine Traumvorstellung von mir, oder möglicherweise unsere Zukunft? Habt ihr schon Erfahrung mit Cybermobbing gemacht?

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing

https://mobilsicher.de/hintergrund/cybermobbing-zahlen-und-fakten

http://www.labbe.de/mellvil/index_vs.asp?themaid=30&titelid=335

https://www.arte.tv/de/videos/077904-002-A/wer-ist-schuld-am-cyber-mobbing-vox-pop/

https://www.billiger-telefonieren.de/thema/cybermobbing/

https://de-de.facebook.com/help/290450221052800/

 

 

 

 

Januar 7

Klonen – bahnbrechende Erfindung oder Verletzung des Individuums

Alle Lebewesen, sowohl Menschen als auch Tiere, werden als Originale geboren, wir haben alle einen individuellen Charakter und ein individuelles Aussehen.                                                                                                                          Der eine hat braune Haare, der andere blonde Haare. Die eine ist klein, die andere ist groß. Der eine ist sehr schmal gebaut, der andere etwas fester. Das sind nur wenige Beispiele von Dingen, die uns von anderen Menschen grundlegend unterscheiden.                                                                                                                                              Doch was ist, wenn es ein Tier oder einen Menschen plötzlich doppelt gibt – also eine 100%ige Kopie?                         Seit der Geburt des Klon-Schafs Dolly im Jahr 1996 steht das Thema Klonen ständig zur Debatte, und es gibt sehr viele verschiedene Meinungen dazu.                                                                  Einige Wissenschaftler, darunter der US-Wissenschaftler Richard Seed, meinen dass das Klonen eine „künstliche Form der Unsterblichkeit“ darstellen könnte.                                                                                                                           Damit meinen sie, dass man eine Kopie zu einem Menschen machen kann und ihn somit immer und immer wieder erneut zum Leben erwecken kann. Dann gibt es noch Menschen, die darin die Zerstörung des Individuums sehen oder der Meinung sind, dass es zur Perfektionierung der Menschheit führen könnte.

Bevor ich mir meine eigene Meinung zu dem Thema bilden kann, habe ich mich über die verschiedenen Varianten des Klonens informiert.                                                                                                                                                                Zum einen gibt es das „reproduktive Klonen“, dabei wird die geschlechtliche Fortpflanzung umgangen und künstlich herbei geführt. Benötigt werden hierzu ein Zellkern und eine Spendereizelle. Aus der Spendereizelle werden die Erbsubstanzen entfernt, nur die Mitochondrien bleiben.                                                                                                   Mit Hilfe eines Elektroimpulses werden die Spendereizelle und der Zellkern fusioniert, vereinigt.                                    Die Eizelle mit dem neuen Erbgut entwickelt sich zu einem Embryo, der anschließend in eine Gebärmutter eingepflanzt werden kann. Das daraus entstandene geklonte Lebewesen entspricht genetische dem Spender des ursprünglichen Zellkerns. Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung „vermischt“ sich das Erbgut des Vaters mit dem der Mutter, dadurch entsteht ein genetisches Individuum. Das bedeutet, das Kind hat einige Merkmale der Mutter und einige des Vaters.                                                                                                                                                                                Jedoch braucht es sehr viele Versuche, um ein Lebewesen erfolgreich zu klonen, bei dem Klon-Schaf Dolly beispielsweise hatte es 276 Versuche gebraucht.                                                                                                                   Dabei haben die meisten Embryonen schlimme Krankheiten wie Herz- und Lungenschäden oder auch Fettsucht und Krebs. Ein weiterer entscheidender Nachteil ist die stark begrenzte Lebenszeit der geklonten Lebewesen, denn ihnen wird gewissermaßen die „Lebensuhr“ des Spender-Lebewesens mitgegeben.                                                                  Die zweite Art des Klonens nennt sich „therapeutisches Klonen“, dabei wird aus dem Erbgut eines Patienten neues Gewebe gezüchtet. Dem Patienten werden Zellen entnommen, die in eine entkernte Eizelle eingepflanzt werden, daraus entwickelt sich im Labor ein Embryo. Nach wenigen Tagen können dem Embryo Stammzellen entnommen werden.    Aus diesen Stammzellen lassen sich verschiedene Arten von Gewebe züchten, die dann beispielsweise in Nerven- oder Lebergewebe umgewandelt werden können.                                                                                                                     Der entscheidende Unterschied zwischen diesen beiden Methoden des Klonens ist, dass bei der zweiten Variante der Embryo nicht in die Gebärmutter eingesetzt wird.                                                                                                           Dem reproduktiven Klonen blicken sehr viele Menschen skeptisch entgegen und es werden sogar Wissenschaftler, die diese Art des Klonens befürworten oder gar durchführen, als Scharlatane und Verbrecher beleidigt.

 

Für mich hört sich die therapeutische Methode nach einer tollen Lösung für schwere Krankheiten an, jedoch kann ich mich mit der reproduktiven Methode nicht wirklich anfreunden, da sie aus meiner Sicht mehr Nach- als Vorteile hat.

Die hier aufgelisteten Vor- und Nachteile beziehen sich auf beide Methoden des Klonens:

Vorteile:

– Heilung bisher unheilbarer Krankheiten, wie Krebs und AIDS (therapeutisches Klonen)

– Herstellung von ganzen Organen durch Stammzellen (therapeutische Methode

– landwirtschaftliche Gründe:

* „Vervielfältigung“ eines Deckhengstes

*  „Entwicklung“ perfekter Tiere: Milchkuh, Schwein mit sehr viel Fleisch etc.

 

 

Nachteile:

– Verlust der Individualität (reproduktives Klonen)

– Inakzeptanz gegenüber körperlichen Makeln, da perfekte Menschen geschaffen

werden können (reproduktives Klonen)

– Anstieg der Erdbevölkerung

(reproduktives Klonen: Menschen werden kopiert -> mehr Menschen)

(therapeutisches Klonen: schlimme Krankheiten können geheilt werden -> weniger Menschen sterben ->  mehr Menschen)

– Erschaffung von neuen, „besseren“ Menschen, die zu einer Gefahr werden können (reproduktives Klonen)

– Klonen bedeutet sehr viel Macht („Gott spielen“) – wirtschaftlich als auch medizinisch                                                  -> Macht kann missbraucht werden!!

 

Zwar sind das nur einige von vielen Vor- und Nachteilen, jedoch hoffe ich, dass es euch/Ihnen nun möglich ist meine Meinung nachzuvollziehen. Es wird weiterhin sehr spannend bleiben im Bezug auf die Gentechnik und speziell auf das Klonen. Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich etwas ängstlich dem gegenüber bin, was noch kommen wird. Besonders das reproduktive Klonen lässt mich schaudern, denn beim Betrachten der oben genannten Nachteile fällt auf, dass sich nahezu alle auf das reproduktive Klonen beziehen.                                                                                     Um auf meine Anfangsfrage zurück zu kommen, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass (reproduktives) Klonen definitiv eine Verletzung des Individuums darstellt, die therapeutische Methode hingegen eine bahnbrechende Erfindung/Entdeckung ist.

Was meint ihr? Sollte man Klonen komplett verbieten oder sehr strenge Richtlinien einführen? Und wie sollen die Richtlinien eurer Meinung nach aussehen?

Das Thema „Klonen“ ist noch sehr viel weitreichender, als die Dinge, auf die ich bisher eingegangen bin, doch das würde den Rahmen sprengen.

Doch falls ich euch mit dem Thema neugierig gemacht habe, findet ihr anbei ein paar Links, die mir bei meiner Recherche sehr geholfen haben. Ich werde mich weiterhin mit dem Thema beschäftigen und euch auf dem Laufenden halten, falls es etwas Neues gibt. Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen! 🙂

Quellen:

https://www.wasistwas.de/archiv-wissenschaft-details/was-ist-therapeutisches-klonen.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Klonen

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie/artikel/klonen

https://www.helles-koepfchen.de/?suche=klonen