Oktober 27

Glück, was ist das?

Glück

Ist Glück nur etwas kurzzeitiges wie ein Lottogewinn oder doch eine langzeitige Erfüllung wie Familie und Freunde? Für manche ist Glück die Ausbalancierung aller Elemente des Lebens, wie zum Beispiel das Ying und Yang zeichen in der traditionellen chinesischen Philosophie repräsentiert.  In heutiger westlicher Gesellschaft wird Glück entweder als Erfüllung im Leben durch Familie, Karriere oder beides verstanden, oder aber als temporärer materieller Gewinn.

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September 20

Fragen

Letzte Woche war ich bei einer Diskussionsrunde von Schülern mit dem Dalai Lama. Die Schüler auf dem Podium konnten ihm Fragen stellen und er antwortete darauf. Im Saal selbst saßen etwa 1800 Schüler.

Welche Frage hättest du gestellt?

(Bildquellen: eigene Fotos, 13.9.2017 in FFM, CC-by-SA)

Juni 19

Geschmack

Jeder Mensch hat seinen eigenen Geschmack sei es in der Art wie er  sich kleidet, welche Musik er hört, welches Auto ihm gefällt, wie er seine Wohnung einrichtet, welches Haustier er sich zulegt, welche Farbe seine Unterhose hat etc. . Dieser Geschmack formt sich aus den Dingen, die der Mensch in seiner Kindheit und im gesamten Verlauf des Lebens erlebt. Und dieser bleibt nie gleich, nein, er verändert sich ständig weiter, genau so wie sich auch die Persönlichkeit und der Charakter des Menschen ständig weiter entwickeln.

Meiner Meinung nach spiegelt die Art wie sich ein Mensch wiedergibt, dass heißt, wie er sich kleidet, welches Auto er fährt etc., eben die Dinge die man Feststellt ohne den Menschen wirklich gut zu kennen, seinen Charakter und seine Persönlichkeit wieder.

Geschmack ist auch der Grund warum es zu Auseinandersetzungen kommt. Manche Personen können nicht mit dem Geschmack anderer anfangen, was so ja auch nicht schlimm ist. Man muss andere Personen ja nicht kopieren sondern nur akzeptieren. Gerade im Bereich Kleidung spielt dieses Thema eine sehr große Rolle. Hier auf dem Land wird etwas das anders ist noch weniger akzeptiert als in Großstädten. Was Leute nicht verstehen akzeptieren sie auch nicht. Als Beispiel die Punk Bewegung. Ich selbst würde mich niemals so kleiden, aber sehe auch absolut keinen Grund warum ich andere verurteilen sollte die sich so kleiden.

Mich würde mal eure Meinung zum Thema Akzeptanz von verschiedenen Geschmäckern interessieren!

LG Lebensfreude

Juni 19

Musik als Motivation im Alltag

Musik begleitet die Menschen schon über Jahrhunderte hinweg und ist schon immer dazu da gewesen um Menschen zu unterhalten und positiv zu stimmen. Für viele Menschen ist die Musik von großer Bedeutung, ob sie nun von Personen selbst gespielt oder produziert wird oder ob von Menschen produzierte Musik von anderen gehört wird. Bei vielen musikbegeisterten Menschen nimmt diese auch einen großen Teil ihrer Freizeit und oder ihres Arbeitslebens ein. In diesem Beitrag möchte ich aber um die Fähigkeit der Musik, Menschen positiv zu stimmen und ein so positive Gefühl zu vermitteln, ansprechen.

Jeder sollte es kennen, man hat mal wieder so einen Tag an dem nicht alles total problemlos abgelaufen ist oder man selbst vor einer Aufgabe steht, für die einem in diesem Moment einfach die nötige Motivation fehlt um diese zu lösen. Sei es im Sport, auf der Arbeit oder in der Schule. Die richtige Musik, die den Geschmack der unmotivierten Person trifft, kann hier Wunder bewirken. Wenn ich unter der Woche, total müde, um 6 Uhr aufstehe, um mich für die Schule fertig zu machen, fehlt mir oft die Motivation für den Tag. Meine Rettung ist hier die Busfahrt bis zur Schule. Hierbei höre ich immer meine momentane Lieblingsmusik. Bei Sport gibt es für mich auch nichts was mich mehr motiviert als Musik. Ich könnte noch einige Situationen mehr aufzählen, in denen mich Musik weiter gebracht hat.

Würde mich mal interessieren was für ne Rolle Musik in eurem Leben spielt!

Juni 18

Sollten wir alle Vegetarier werden?

Da die Weltbevölkerung immer weiter steigt und wir nur begrenzten Platz auf unserer Welt haben sollten wir uns langsam Gedanken darüber machen wie wir genug zu Essen für alle haben. Eine Option wäre es den Fleischkonsum stark zu reduzieren oder das wir uns sogar nur noch vegetarisch ernähren. Ein Deutscher ist zum Beispiel im Laufe seines Lebens 1094 Tiere. Dies hätte nebensächlich die Folge das ein Großteil dieser nicht aufgrund unserem Nahrungsbedarf sterben müssten. Ein weiterer Vorteil wäre das durch die umgestellte Ernährung keine bzw. kaum Futterflächen für Tiere benötigt werden. Dies würde ernorm viel Platz sparen, da Getreide, Gemüse und Obst weniger Platz für das Kilo beanspruchen, welcher vor allem dem Regenwald wieder zurückgegeben werden kann. Kurz gesagt kann man mit derselben Fläche mit vegetarischer Nahrung mehr Nahrung erhalten. Außerdem würde dieser Wandel dem Klimaschutz sehr stark gegen den Klimawandel helfen. Ein großer Anteil der CO2-Emissionen kommt von der Viehzucht, somit würde die Ernährungsumstellung der Erdernährung entgegenwirken und somit vielen Menschen eine Hilfe sein. Außerdem sollten man nicht den ethischen Aspekt der Tötung eines fühlenden Wesens vergessen, der bei Vegetariern wegfällt. Ein weiterer Grund gegen den Fleischverzehr ist, dass die Tiere mit immer mehr Antibiotika und anderen Medikamenten vollgepumpt werden, was dazu führt, dass immer mehr antibiotikaresistente Bakterien im Umlauf sind. Der wichtigste Punkt gegen eine komplett vegetarische Ernährung ist das in Tieren Nährstoffe enthalten sind, die der Mensch nicht durch den Verzehr von Pflanzen und Früchten erhalten kann.

Ich denke, dass die komplett vegetarische Welternährung keine Option ist, bin allerdings der Meinung, dass der Fleischkonsum stark vermindert werden sollte. Gerade wegen Tierrechten und vor allem aufgrund der globalen Folgen des übermäßigem Fleischkonsums sollte unsere Gesellschaft offener für neue Ernährungsweisen werden.

Was haltet ihr von dem Thema? Seid ihr Vegetarier? Denkt ihr es wäre eine gute Option Vegetarismus weltweit durchzusetzen? Wüsstet ihr andere Alternativen für die Zukunft?

LG Skeptiker

http://www.urgeschmack.de/sollten-wir-fleisch-essen-5-gruende-pro-und-kontra/

https://www.youtube.com/watch?v=XhHotmxQKnk

Juni 18

Ist Stammzellenforschung ethisch vertretbar?

Die Stammzellenforschung beruht darauf das man embryonale Stammzellen dafür nutzt andere Zellen zu erhalten, da diese sich noch in alle Zellenarten entwickeln können. Seit 2002 gibt es in Deutschland das Embryonenschutzgesetz, welches das Verändern und das Klonen von menschlichen Embryonen verbietet. Dies hatte zur Folge, dass die Stammzellenforschung in Deutschland so gut wie beendet wurde. Die Stammzellen hätten zum Beispiel dafür genutzt werden können um bei querschnittsgelähmten Personen die gewonnen Stammzellen, nach der Umwandlung zu Nervenzellen, dann in die querschnittsgelähmte Person einzusetzen um so dieser Person das laufen wieder zu ermöglichen.

Einer der Vorteile von Stammzellen ist das diese sich fast unbegrenzt vermehren können und zu jeder menschlichen Zellenart umgewandelt werden können. Ein weiterer Vorteil ist das die Stammzellen für jedes Organ des Menschen benutzt werden können wodurch man sie als „Wundermittel“ gegen tausende von Krankheiten und Verletztungen benutzen könnte. Dies geht sogar soweit, dass man ganze Organe neu erstellen kann und diese dann in den Menschen einsetzten kann. EIn weiterer Vorteil von embryonalen Stammzellen ist das diese noch am wenigsten von Mutation betroffen sind, was allerdings auch bedeutet das man nicht immer die gleiche Stammzelle nutzen kann und immer wieder einen Nachschub von ihnen braucht.

Einer der Nachteile der Stammzellen ist das in vielen Fällen die Stammzellen von dem Immunsystem erkannt und angegriffen werden. Dies könnte mit entsprechenden Medikamenten verhindert werden und kann mit einer Organtransplantation gleichgestellt werden. Einer der größten Risiken der Stammzellen ist das diese nur schwer zu kontrollieren sind. Vor dem Einsatz muss sichergestellt werden das wirklich jede Stammzelle bereits spezialisert wurde, ansonsten droht eine spezielle Form von Krebs, da diese sich weiter teilen würden. Ein weiterer Streitpunkt bei der Stammzellenforschung ist das für sie menschliche Embryonen zerstört werden müssen, was wie bei der Abtreibungsdebatte Streitigkeiten aufbringt, da viele menschliche Embryonen mit Menschen gleichsetzen und somit Stammzellenforschung als Mord ansehen.

Ich selbst bin eher für die Stammzellenforschung und finde auch das sie ethisch vertretbar ist da sie für viele Menschen die letzte Hoffnung auf eine Heilung oder sogar die letzte Hoffnung gegen den Tod ist. Somit würde diese vielen Menschen helfen und die Medizin weiter voran bringen. Die benötigten Stammzellen könnte man bei Abtreibungsfällen auftreiben, anstatt diese einfach nur abzutöten.

Was denkt ihr über das Thema? Sollte man Stammzellenforschung betreiben? Bis zu welchem Ausmaß sollte sie erlaubt sein? Würdet ihr eine Behandlung mit Stammzellen annehmen, wenn ihr sie benötigt?

LG Skeptiker

http://www.wissensschau.de/stammzellen/embryonale_stammzellen_vorteile.php

https://www.youtube.com/watch?v=M2SMGIr9FCM

Juni 18

Bin ich perfekt?

Man kann nicht abstreiten, dass es in unserer heutigen Gesellschaft immer mehr ums Aussehen geht. In Magazinen sieht man nur Frauen mit makelloser Haut, flachem Bauch und langen gesunden Haaren, Männer mit Sixpack und Dreitagebart. Im Internet sieht es nicht anders aus, man wird überschüttet mit Idealen, und viele Menschen wollen diese Ideale erfüllen. Ist ja auch logisch, wer will keinen Körper haben wie Scarlett Johansson oder Zac Efron?

Das Problem an der Sache ist, dass diese Ideale meist nicht der Realität entsprechen. In der Werbung werden die meisten Bilder bearbeitet, das ist kein Geheimnis, und trotzdem gibt es Menschen, die denken, dass das ein natürliches Vorbild ist.

If you are happy, you can give happiness. If you don’t love yourself and if you are unhappy with yourself, you can’t give anything else but that.
Gisele Bundchen
Eine sehr wichtige Sache im Leben ist es also mit sich selbst glücklich zu werden.
Bei Unterhaltungen mit (vor allem) Mädchen in unserem Alter höre ich immer wieder „Ich bin zu dick“ oder „Ich kann jetzt nichts mehr essen, sonst sieht mein Bauch so groß aus“ Mir fällt es dann immer schwer eine Antwort zu finden, da ich weiß, dass wenn ich sage: „Nein, du hast eine tolle Figur.“ sich jemand in die Haut am Bauch zwickt und sagt, wie viel Fett da doch ist. Meistens ist da dann keines und ich frage mich was mit den Erwartungen an die Leute nicht stimmt, dass sich Menschen mit super Figuren schlecht fühlen wenn sie vor dem Strand ein Stück Pizza essen.
Gerade in Zeiten, in denen man sich selbst zu finden versucht, gibt es doch so viel größere Probleme.
Manche haben Depressionen, sind sich ihrer Sexualität unsicher, sind sich vielleicht sicher aber haben Angst sich zu outen und so weiter. Warum sich dann auch noch Gedanken darüber machen, ob einen die Außenwelt für 2 kg zu schwer hält?
Ich persönlich denke, dass jeder Mensch mit seinem Körper zufrieden seinen sollen dürfte, und auch wenn jemand nicht den Idealen entspricht sollte man demjenigen nicht das Recht absprechen sich schön zu finden.
Doch um zufrieden mit sich selbst zu sein, kommt es nicht nur auf Äußerlichkeiten an. Man muss auch mit den Handlungen zufrieden sein, die man tut und sich bewusst machen, dass manche Schwächen die man hat in anderen Situationen oder insgesamt aus einer anderen, vielleicht nicht so weit verbreiteten Perspektive betrachtet auch Stärken sein können. Wenn eine Person zum Beispiel eher ruhig ist und nicht so gerne redet, kann es sein, dass sie ein super Zuhörer ist. Auf jede Eigenschaft, von der man selbst denkt, dass sie vielleicht eine Schlechte ist, gibt es eine „Gegeneigenschaft“ die genausoviel Wert ist.
Sich selbst zu akzeptieren ist also ein Zusammenspiel von allem was einen Menschen ausmacht, vom Aussehen bis hin zum Charakter. Erst, wenn man alle diese Dinge an sich zu akzeptieren lernt kann man damit anfangen sich selbst zu lieben.
Klar ist es schwierig sich selbst zu sagen, dass man toll ist so wie man ist und das auch vor anderen zuzugeben, denn wenn man gefragt wird, was man z.B. an sich ändern würde und man sagt, dass man sich selbst mag wie man ist, kann man evtl. arrogant oder narzisstisch wirken, aber der gegenüber findet einen auch nur dann arrogant, wenn er selbst das nicht nachvollziehen kann also sich selbst nicht akzeptiert. Wenn man darüber nachdenkt ist es also eigentlich gar nicht das Problem des Gefragten, dass der andere ihn für arrogant hält, denn dann hat der, der fragt einfach noch einen langen Weg vor sich um zu erkennen, dass auch er gut ist so wie er ist.
Meiner Meinung nach sollte es bei allen Menschen gesellschaftlich anerkannt sein, dass diese sich selbst akzeptieren und mit der Person die sie sind zufrieden sein können, egal ob groß oder klein, schwarz oder weiß, queer oder straight, dick oder dünn, einfach jeder.
Juni 18

Technik – Geht es überhaupt noch ohne?

Gerade in unserer „neuen Welt“ geht es schon fast nicht mehr ohne Technik. Nahezu jedes Kind im Alter von ca. 13 Jahren, besitzt heute schon ein Smartphone. Fast jeder Mensch hat einen Fernseher oder einen Computer zuhause. Auch in der Küche findet man viele elektronische Geräte. Der Mensch fährt mit der Technik, wie z.B. Autos, Züge und vieles mehr. Dabei stellt sich mir die Frage, sollte man für alles die modernste Technik verwenden?

Früher, bevor es noch nicht die moderne Technik von heute gab, konnten die Menschen auch überleben und sich verabreden. Möchte man sich heute mit jemandem verabreden, schreibt man eben kurz eine kleine Nachricht auf WhatsApp und fertig. Früher musste man zu demjenigen laufen und an seiner Tür klingeln, und fragen ob er raus kommt. Man hat auch früher immer per Telefon abklären müssen ob jemand Zeit hatte. Heute wird dies alles nur noch über WhatsApp, Facebook und Co. Gemacht.

Durch diese Dinge geraten natürlich auch die sozialen Fähigkeiten eines Menschen in den Hintergrund. Man trifft sich nun nicht mehr so oft, sondern schreibt einfach nur noch über WhatsApp und sieht sich nicht mehr.

Ein weiteres Beispiel. Will man heute etwas herausfinden, geht man eben ins Internet und gibt die Frage oder die Sache in Google ein und bekommt ein Ergebnis. Früher ging man hierfür in eine Bibliothek und las Bücher um etwas herauszufinden. Die heutige Jugend weiß möglicherweise nicht mal mehr, wie man überhaupt mit Büchern umgeht, und in ihnen etwas sucht. Die moderne Technik nimmt einem viele Dinge ab, doch sie schwächt auch Fähigkeiten des Menschen ab.

Nun wieder zurück zu meiner Anfangsfrage. Man sollte nicht immer die Technik verwenden, auch wenn es leichter scheinen mag. Gerade bei den sozialen Angelegenheiten, sollte man viel öfter einfach mal bei einem Freund klingeln und fragen ob dieser Zeit hat. Man sollte nicht nur noch über die sozialen Medien in Kontakt stehen, wie es heut zutage viele tun. Auch die Sache mit den Informationen nachschlagen. Natürlich ist es leichter seine Frage kurz in eine Suchmaschine einzugeben, aber dabei verlernt man die Fähigkeit ohne das Internet zurecht zu kommen. Es gibt viele Möglichkeiten etwas herauszufinden, auch ohne Internet.

Man sollte sich ab und zu mal mehr Zeit nehmen, und Sachen auch ohne die moderne Technik erledigen. Der Mensch ist heut zutage viel zu abhängig von der Technik. Würde es auf einen Schlag keine moderne Technik mehr geben, wäre die Mehrheit der Menschen sehr überfragt, wie sie manche Dinge erledigen sollten.

Juni 18

Konkurrenz in der heutigen Zeit

Hässliche Laster gibt es viele, aber der Neid belegt unter ihnen einen Spitzenplatz. Neid ist ein Monster, das nie genug bekommt. Neid ist unlimited, er ist unersättlich und findet immer ein neues Objekt. Neidisch sein kann man auf alles, auf Smartphones und Klamotten, auf Herkunft und Schönheit, auf die guten Noten des Kommilitonen, das tolle Hausarbeitsthema, das jemand anderes sich geschnappt hat, den klugen Gedanken, mit dem der Sitznachbar im Seminar punktet, oder darauf, dass die reichen Eltern der Kommilitonin ihr das Studium finanzieren, während man selbst jobben muss. Neid hört nie auf, und am Ende ist der Neidische sogar neidisch auf die Neidlosen.

http://www.zeit.de/campus/2014/04/neid-konkurrenz-eifersucht-leistung

Als ich gerade diesen Beitrag fand, wurde mir erst einmal bewusst, welch eine große Rolle der Konkurrenzkampf in unserer Zeit heute spielt.  Dauernd vergleicht man sich nur noch mit den anderen. Man muss immer „besser“ sein.Hat der Andere etwas, muss man es selbst auch haben. Vorallem in der Wirtschaft kommt der Konkurrenzkampf oft vor.

Wie seht ihr das? Welche Situationen kennt ihr in der Konkurrenz von hoher Bedeutung ist? Ist es so wichtig immer mehr und Besseres zu haben als die anderen?

Juni 18

Zeit(druck)

Wer kennt das nicht? Man muss bis zu einem bestimmten Datum eine große Hausaufgabe fertigmachen und die Zeit dafür läuft einem weg; Man hat starken Zeitdruck und ist stark gestresst.

Ich denke jeder hatte schon mehr oder weniger oft dieses Gefühl. So auch ich. Da ist mir der Gedanke gekommen ob das überhaupt Sinn ergibt, dass man sich wegen etwas dermaßen stresst und sich mental sogar fertig machen kann. Das mag zwar ein wenig nach Faulheit klingen, aber so unsinnig ist diese Überlegung nicht.

Die moderne Welt ist darauf aufgebaut, dass man alles datiert um etwas besser oder effizienter zu gestallten. Das beruht auf die Ursprünge der Gesellschaft, wo es maximal auf Tag, Nacht oder die Jahreszeiten begrenzt war und es nicht nötig war abseits davon genauere Daten zu erfassen. Durch Rationalisierung, z.B in der Agrarkultur, um bessere Ernte zu erwirtschaften musste es der Mensch genauer datieren. Auf diese Weiße hat der Mensch sein Wohlbefinden immer mehr gesichert. Diese Art von Prozess hat sich dann immer weiter fortgesetzt, bis ein fester Kalender entstand.

Aus denselben Gründen der Effizient und auch Kontrolle werden/wurden „Deadlines“ in verschiedenen Bereichen gezogen. In einigen erscheint diese auch durchaus sinnig, wie zum Beispiel eine Wartung einer Maschine, die ab einer gewissen Zeit nunmal notwendig ist. Es gibt dann aber auch Bereiche, in denen diese Deadlines (objektiv, aber auch subjektiv) sinnlos erscheinen.

Der Punkt, auf den ich hinaus will ist aber der, dass der Mensch „Die Zeit“ auf die oben beschriebene Weiße gewissermaßen „geschaffen“ hat. ErSetzt  Punkte in der Zukunft, die ihn dann nur Stress und somit Unfrieden bringen. Das Interessante hierbei, um es abzuschließen, diese Punkte in der Zukunft -oben als „Deadlines“ bezeichnet – liegen noch in der Zukunft. Die Zukunft (sowie die Vergangenheit auch) existieren allerdings nicht. Hierbei muss man den Präsens des Prädikats „existieren“ beachten; Das wichtige ist demnach das Hier und Jetzt, der einzige Aspekt der Zeit der tatsächlich existent ist. Die Vergangenheit beschreibt, was früher einmal die Gegenwart war es allerdings nicht mehr ist. Noch abstraker ist die „Zukunft“ was versucht zu beschreiben was irgendwann einmal die Gegenwart sein wird, sie aber wiederum nicht im Moment existiert.

Um diesen abstrakten Gedankengang abzufassen: Der Mensch macht sich oft wegen der Zukunft sorgen, seien es Deadlines für Aufgaben oder andere Probleme. Er vergisst dabei allerdings, dass die Zeit so wie er sich um sie sorgt nicht existiert. Er fühlt sich von etwas (gemeint ist hier die „Zeit“)  geknechtet was der Mensch selbst -so wie oben beschrieben- konstruiert hat. Er, also wir, müssen lernen dass stattdessen es wichtig im Moment zu leben und so auch die Probleme anzugehen, anstatt sich sorgen um die Zeit zu machen.

Da dieser Beitrag sich sehr abstrakt entwickelt hat, würde ich gerne wissen, wie ihr über Zeit, oder Zeitdruck als menschliches Produkt denkt.

Gruß „Das Gute“