Protokoll vom 09.1.2017

Stundenprotokoll Ethik K1/1            09.1.2017                    Uhrzeit: 9:40-11:15

Referentin: Sü

Kurs vollständig anwesend.

Verfasser: Gemeinwohl

Gliederung der Doppelstunde:

  1.  Organisatorisches
  2. Einordnung Kant
  3.  Pflicht und Neigung

1. Organisatorisches

  • Ethik-Blog Einträge bis Sonntag, den 15.01.2017 fertig machen
  • Nachschreibe Arbeit: Donnerstag, den 12.01.2017 in der 3./4. Stunde
  • Blatt für schriftliche GFS besprechen.
    • Schriftliche GFS sollte 8-10 Seiten haben (Deckblatt zählt nicht dazu)

 


2. Einordnung Kant

Film über Kant: „Kant, Sophie und der Kategorische Imperativ“

Kurze Fakten über Kant: – *1724 —- ✝ 1804

-war Professor in Königsberg

– war unverheiratet –> hatte nie Kinder

– hatte einen Diener

  • Kategorischer Imperativ –> Tiere haben einen Instinkt der sie leitet, Kant wollte so etwas ähnliches beim Menschen finden, den kategorischen Imperativ
  • Kant einer der Möglichkeiten um Entscheidungen zu treffen

3. Pflicht und Neigung

Handlungen

Pflichtwidrig

Pflichtgemäß

Aus Pflicht

– böswillig → unmoralisch

– Neigung

– Selbstinteresse

→ moralisch neutral

– Handlung mit Vernunft aus

Achtung vor der Pflicht/ dem selbst auferlegten Sittengesetz

→ moralisch gut

 

Immanuel Kant: Beurteilen von Handlungen

Fall: Blinder B und Sehender S. B will eine vielbefahrene Straße überqueren.

Verschiedenen Fälle jeweils pflichtwidrig, pflichtgemäß oder aus Pflicht zu ordnen.

  1. S führt B, weil er als Pfadfinder heute noch keine gute Tat vollbracht hat.   → pflichtgemäß , heteronome Gebotsethik.
  2. S führt B, weil er sich als Christ dazu verpflichtet fühlt. → pflichtgemäß, es wurde aber diskutiert ob es nicht auch aus Pflicht ist. Ist es nicht, da es kein selbst auferlegtes Sittengesetz ist, sondern von der Bibel vorgegeben ist.

 

Mobbing – es hat nie ein Ende!

Jeder wurde schon einmal mit dem Wort „Mobbing“ konfrontiert oder hat gar selbst Erfahrungen sammeln können. Ob eine Klassenkameradin, der Bruder oder gar man selbst.
Aber ab wann kann man wirklich von Mobbing sprechen? Gibt es gewisse Voraussetzungen, um etwas wirklich „Mobbing“ nennen zu dürfen und wie unterscheidet es sich von kurzzeitigen Konflikten?
Hierbei möchte ich mich jedoch auf das Mobbing in der Schule fokussieren.

Der Begriff Mobbing stammt aus dem Englischen und leitet sich von dem Wort „mob“ ab, das soviel bedeutet wie „Pöbel„. Kennzeichen des Mobbings ist die aktive/passive Gewalt, die auf längerer Zeit anhält, gegenüber einer Person. Die Absichten sind oft böswillig und haben meist den Grund, eine(n) Schüler(in) in die soziale Ausgrenzung zu katapultieren, was durch das fertig machen meist gelingt. Die Schüler(innen), die zu solch einer Methode greifen, wissen kaum, was sie mit ihrer Aktion eigentlich alles bewirken können.
Das wohl bekannteste Beispiel einer Mobbing-Attacke erzählt die Geschichte von Amanda Todd, die sich für den Suizid im Jahre 2012 entschied, da sie im Internet als auch in der Schule gemobbt wurde. Grund dafür war ein Video, welches ein Mann in den sozialen Medien veröffentlichte und an ihre Schüler(innen) weiterleitete, auf dem ihr entblößter Oberkörper zu sehen war. Trotz mehrmaligem Wechseln der Schule hörte das Mobbing nicht auf, sondern verschärfte sich durch die aktive Gewalt ihrer Schülerinnen.
In ihrem veröffentlichtem Video auf YouTube hat sie erzählt, sie habe unter Depressionen gelitten und verfiele in Alkohol- und Drogenkonsum.

Aber warum muss etwas überhaupt soweit kommen, dass ein Mensch so verzweifelt sein muss, um sich für den Freitod zu entscheiden?
Eins ist klar: Hätten ihre Mitmenschen anders reagiert, hätte vieles verhindert werden können.
Wie schon erwähnt wissen viele nicht, was sie mit ihrem Gesagten oder Gemachten anrichten, da sie keinerlei Aufklärung über dieses Thema haben.

Allerdings muss auch zwischen kurzzeitigen Konflikten und Streitereien unterschieden werden, die oft in der Schulzeit auftreten. Es sollte aber darauf geachtet werden, wie der Umgang gehandhabt wird. Physische sowie psychische Gewalt sollten nie in einem Streit zum Ausdruck kommen, da es sich leider sehr schnell zu einer Mobbing-Attacke entwickeln kann. Es sollte immer Wert darauf gelegt werden, dass man trotz Streitigkeiten höflich und sachlich bleibt, was aber nicht immer funktioniert.
Eine Überlegung wäre es wert, ab welchem Alter die Schüler(innen) darüber informiert werden sollten, da beispielsweise Schüler aus der fünften Klasse die Auswirkungen nicht ganz verstehen könnten, Mobbing aber auch schon in diesem Alter auftreten kann.
Mobbing kann sich natürlich nicht nur durch psychische und physische Schäden bemerkbar machen, sondern ebenfalls durch Schlafstörungen, Schwänzen von Schule bis hin zum Suizid. Aber so weit muss es gar nicht kommen.

Was sind eure Meinungen zum Thema Mobbing? Ist es in einer bestimmten Situation gerechtfertigt, eine Person zu mobben? Wie sollten sich Schulen oder sogar die Polizei bei Mobbing verhalten, auch wenn keine physische Gewalt zu erkennen ist?

Schuluniformen-positiv oder negativ?

Die USA und andere Länder machen es vor: Schuluniformen. Auch bei uns waren oder sind diese noch im Gespräch doch sind diese überhaupt notwendig oder gibt es Vor- bzw Nachteile.

Mit dieser Einführung von Schuluniformen möchte ich mich heute befassen und die ganze Sache von meinem Standpunkt aus beurteilen.

Vor allem waren die Uniformen wegen Mobbing gefordert, denn die Aussage war das sich wegen der Gleichheit zwischen den Schülern kein Mobbing erstehen könnte. Denn wenn jeder das Gleiche an hat  kann keiner wegen schlechter oder billiger Kleidung gemobbt werden bzw. keiner mit sehr teurer Kleidung besonders beliebt werden.

Auf der einen Seite verstehe ich das und ich stimme auch voll und ganz zu aber auf der anderen Seite finde ich das totaler Schwachsinn. Auch in unserer Klasse gab es früher leider Mobbing aber dabei ging es nie um Kleidung des Betroffenen. Desweiteren finde ich speziell Kleidung als Ausdruck für das Individuum und wenn alle nur noch das Gleiche anhaben dann geht dieser Ausdruck und vor allem die Vielfalt der Schüler verloren.

Ein Pluspunkt wäre wahrscheinlich für die Eltern, da diese weniger Geld für Klamotten ihrer Kinder ausgeben müssten und somit Geld für andere Dinge übrig hätten. Aber hier wäre auch aufzuführen das zusätzlich Kleidung für die Freizeit gekauft werden müssen denn keiner läuft von Tag zu Tag mit seiner Schuluniform herum. Somit würden die Kosten für die Schuluniform zusätzlich hinzu kommen.

Zum Schluss auch noch meine persönliche Meinung. Ich bin gegen eine Einführung von Schuluniformen, da mir persönlich dann alles zu gleich und monoton aussehen würde. Außerdem macht es doch auch Spaß und belebt wenn nicht jeder wie der andere aussieht.

Was sind eure Meinung dazu? Seid ihr für oder gegen eine Schuluniform? Welche Probleme oder Vorteile seht ihr dabei?

Ein paar Gedanken zum Thema Angst…


Wann habt ihr zum letzten mal einen richtig guten Horrorfilm gesehen? Im Kino oder zu Hause, alleine oder mit Freunden? Und wann hattet ihr dabei so richtig Angst, so als würde der Horror euch selbst widerfahren?

Ist sicher schon ein bisschen her. Und manche mögen Horrorfilme und Ähnliches überhaupt nicht und schauen so etwas gar nicht erst an. Aber manche mögen diese Momente der Angst, sie sind belebend und geben einem manchmal einen ähnlich starken Kick wie ein Sprung vom Zehnmeterbrett. Und Hin und wieder tut ein bisschen Angst uns Menschen ganz gut. Sie hält uns auf Trab und macht, dass wir uns wirklich lebendig fühlen. Angst hilft uns beim Überleben.


Doch was passiert, wenn die Angst die Überhand gewinnt? Was, wenn die Angst zum ständigen Begleiter wird und alles Andere nach und nach verdrängt? Dazu gibt es hier:  http://www.welt.de/angst/?start eine Simulation, in der so eine Angst- oder Paniksituation anschaulich demonstriert wird.

Ja dann wird die Angst vom Verbündeten und Helfer zu Feind und Hindernis beim täglichen Leben. Dann hindert sie dich daran, klar zu denken und fängt dich in deinem eigenen Kopf ein. Dann ist sie dein einziges Gefühl, jeden Moment, immer. Und das macht einem nur noch mehr Angst. Ein Teufelskreis.


Gerade diesen Kreis machen sich jedoch auch viele zu Nutze. Vor allem Konzerne und Medien schüren oft unnötig Angst, um ihren Profit zu maximieren. Denn wer ängstlich und eingeschüchtert ist, fällt leichter auf Werbetricks oder reißerische Schlagzeilen herein. Deshalb ist es wichtig, sich nicht einschüchtern zu lassen und gerade heutzutage die Medien und Nachrichten objektiv und differenziert zu betrachten und sich nicht vorschnell von etwas überzeugen zu lassen, nur weil ein angeblicher „Experte“ dieser oder jener Meinung ist.

Also passt auf und glaubt nicht alles, was euch erzählt wird. Lasst euch keine Meinung von Anderen aufschwatzen, sondern informiert euch selbst und bildet euch eine Eigene. Schaut hinter die Aussagen und erkennt die wahren Absichten dahinter, dann werdet ihr auch wissen, was ihr zu tun habt.


 

Vorbildfunktion als Oberstufenschüler? – Verantwortung für die eigenen Taten

Wenn man als Schüler der Oberstufe durch die Gänge unserer Schule läuft und die ganzen jüngeren Schüler sieht, denkt man sich manchmal: „Verdammt, bin ich alt geworden!“

Es kommt einem vor als wäre man noch gestern selbst als einer dieser noch so aufgedrehten 5.-Klässler durch die Gänge gehüpft und hätte zu den vorbeischlürfenden Oberstüflern aufgeschaut und sie teilweise sogar „bewundert“. Und jetzt steht man hier, kurz vor dem Abitur, merkt wie schnell die Zeit doch verging und kann es sich gar nicht vorstellen, dass man nun selber vielleicht auf ein paar dieser jüngeren Schüler so wirkt, wie man die Schüler höherer Klassenstufen damals selbst empfunden hat.

Und so kann auch klar werden, dass wir Oberstufenschüler (wie natürlich auch jeder andere Schüler auf eine gewisse Weise) eine besondere Vorbildfunktion für andere Schüler haben. So ist beispielsweise diese Vorbildfunktion eines jeden Schülers auch im Leitbild unserer Schule festgehalten.

Mit dieser Vorbildfunktion geht jedoch auch eine gewisse Verantwortung für die eigenen Taten mit ein, der man sich im alltäglichen Schulleben meist gar nicht mehr bewusst ist. Wenn man jetzt so darüber nachdenkt, was man in einer gewöhnlichen Schulwoche alles tut, kann es (je nach eigener Persönlichkeit) sein, dass man merkt wie viele unbewusste Dinge man doch tut, die sich jüngere Schüler wohl besser nicht als Vorbild nehmen sollten.

Ob es nur das Liegenlassen von Müll im Flur ist, oder auch das gegenseitige Abschreiben von Hausaufgaben im Schulflur, bevor der Lehrer der jeweiligen Schulstunde kommt, all das könnte schon dazu führen, dass es Schüler aus niedrigeren Klassenstufen sehen und sich denken „Wenn die das so machen, können wir das doch auch so machen!“

Jedoch sollte man seine eigene Vorbildfunktion nicht nur auf das eigene Verhalten beziehen, sondern auch die Verhaltensweisen seiner Mitschüler beachten und diese auf eventuelle Fehltritte hinweisen. Somit hat man also nicht nur Verantwortung für die eigenen Taten, sondern auch in gewisser Weise für die anderer Schüler, falls man an diesen eventuell etwas zum Besseren hin ändern könnte.

Man könnte sich beispielsweise gerade als „vorbildlicher“ Oberstüfler auch einmal zwischen sich  streitende andere Schüler stellen (bildlich gesehen) und versuchen bei der Konfliktlösung zu helfen.

 

Andererseits ist man auch als älterer Schüler „nur ein Mensch“ und macht Fehler, für die man sich selbst auch nicht zu sehr „strafen“ sollte. Denn selbst wenn man durch seine Vorbildfunktion Verantwortung für seine Wirkung auf andere Schüler hat, müssen diese jedoch auch selbst Verantwortung für sich selbst übernehmen und somit entscheiden, wie sie sich an jemandem anderen ein Vorbild nehmen.

Außerdem geht eben diese Vorbildfunktion auch nicht nur von den Schülern höherer Klassen, sondern „Jeder ist Vorbild“, wie auch im Leitbild unserer Schule festgehalten wurde.


 

Ich selbst kann, wie schon erwähnt, immer noch kaum glauben, dass ich jetzt selbst so alt bin und so „erwachsen“ sein sollte,  um für andere Schüler als Vorbild zu wirken, denn ich sehe meine eigenen Fehler, die sich teilweise besser niemand als Vorbild nehmen sollte.

Außerdem fühle mich ehrlich gesagt auch noch kaum ein Stück erwachsener (vom Wesen her) als damals, als ich selbst noch durch die Gänge unserer Schule tollte, was ich mir jedoch für mich selbst immer noch ein bisschen bewahren möchte.

 

Und ihr? Wart ihr euch schon immer eurer Vorbildfunktion gegenüber anderen bewusst und glaubt ihr, dass man auch zweifellos als Vorbild nehmen sollte? Denkt ihr, dass man als Oberstufenschüler eine besondere Vorbildfunktion hat?

Und fühlt ihr euch (jetzt evtl. so kurz vor eurem Abitur) erwachsen und fähig vollständig Verantwortung für eure eigenen Taten zu übernehmen?

 

 

Last Christmas I gave you my „Cash“… ?

Weihnachten ist (endlich) vorbei, das neue Jahr wurde begrüßt und in den meisten Haushalten ist der bis auf den letzten Wipfel geschmückte Weihnachstbaum meist auch schon wieder gefällt und aus dem Wohnzimmer verbannt worden.


Wenn man jetzt jedoch zurückschaut auf diese, oder auch schon auf die vorigen Weihnachtsfeiertage, kann deutlich werden wie sich ein Fest, das eigentlich an einen der wichtigsten christlichen Feiertage, nämlich der Geburt Jesu Christi, erinnern soll verändert hat. Natürlich ist Weihnachten auch schon lange ein Fest, dass von vielen Menschen anderer Religionen und Ethnizitäten gefeiert wird und einst in Gemeinsamkeit mit der Familie zusammen verbracht wurde, jetzt jedoch teilweise nur noch eintönig und kommerzgesteuert geworden ist und somit von seinem eigentlichen Grundgedanken abweicht.

Oft zählt es nur noch,  wer wie viele Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen hat, wer wie viel Geld für Geschenke für seine Liebsten ausgegeben hat und wer sein Haus mit den ausgefallensten Mitteln eine „Weihnachtsatmosphäre“ verpasst.

Aber sollte nicht diese „Weihnachtsatmosphäre“ eigentlich etwas ganz Anderes sein?

Geht es bei Weihnachten nicht um etwas ganz Anderes als seine Zuneigung durch das Preisschild an Geschenken zu verdeutlichen, sondern um seinen Liebsten über menschliche Zuneigung zu zeigen wie gerne man sie doch hat und sich für eine kurze Zeit aus der immer schneller werdenden Gesellschaft in die stille Ruhe der eigenen Familie zurückzuziehen?

Gerade die Vorweihnachtszeit artet heutzutage immer mehr in ein großes, hektisches Chaos aus. So werden zum Beispiel wenn jedes Jahr der Startschuss zum großen Einkaufen gegen Ende November am sogenannten „Black Friday“ gegeben wird, oft schon hunderte Menschen verletzt, allein durch das große Gedränge bei der Öffnung der einzelnen Einkaufsgeschäften.

Doch nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika, sondern auch beispielsweise hier in Deutschland wird Weihnachten immer mehr kommerzialisiert, nämlich in Form von den auch hier immer größer werdenden Weihnachtsmärkten.

Jedoch ist die Weihnachtszeit unter anderem auf Weihnachtsmärkten trotzdem noch eine Zeit zur menschlichen Bindung, wenn man sich beispielsweise dort mit seinen Bekannten auf einen Glühwein oder Punsch trifft oder auch nur gemeinsam zwischen den einzelnen Buden hindurchschlendert.

Auch zu Hause ist für viele Familien das Verbringen von Zeit miteinander immer noch die höchste Priorität und es wird zusammen gegessen, Spiele gespielt oder auch nur zusammen gesessen und über sich und die Welt geredet.

Desweiteren sind Weihnachtsgeschenke meist auch abgesehen von der immer stärker werdenden Kommerzialisierung trotzdem noch ein Weg der Expression persönlicher Zuneigung zu seinen Mitmenschen, vor allem wenn sie sehr durchdacht oder sogar selbst gemacht wurden.


Für mich persönlich ist und bleibt Weihnachten auch weiterhin immer noch ein Fest des Zusammenseins mit meiner Familie und ich versuche mir immer möglichst viel Mühe bei der Auswahl meiner Geschenke zu geben, so dass sie wirklich von Herzen kommen. Natürlich muss ich zugeben, dass auch ich immer wieder auf diesen Ganzen Wahn und Trubel um Weihnachten herum hereinfalle, jedoch hoffe immer wieder zum eigentlichen Ursprungsgedanken zurückzukehren.

 

Doch was sagt ihr dazu? Ist für euch Weihnachten noch das was es einmal war, oder spürt auch ihr wie Weihnachten immer mehr in den Kommerz abrutscht?

Und seid ehrlich; müsst auch ihr (wie ich auch) zugeben, dass ihr selbst teilweise in diesen ganzen Weihnachts-Wahn verfallt?

 

 

 

 

 

Ist die Gier der Menschen schuld an der jetzigen Situation der Welt?

Jeder kennt es, anfangs interessiert das Kind sich nicht für den gelben Ball, doch dann kommt ein anderes Kind und will mit dem Ball spielen, doch jetzt reagiert das erste Kind, weil es den Ball haben möchte nur dass das andere Kind nicht den Ball bekommt.

In so einer Situation befinden wir uns heute, alle wollen ihren Vorteil und möchten ihre Macht demonstrieren. Alle sind gierig nach noch mehr von allem, doch ist das der Grund der jetzigen Situation?

Ich finde schon, da alle nur Vorteile für sich selbst wollen und gierig nach noch mehr Geld sind, andere sind zum Beispiel gierig nach mehr Land,  mehr Öl oder ähnliches. Ich finde es wichtig zusammen zu arbeiten und nicht die Gier siegen zu lassen und gegeneinander zu arbeiten. Heutzutage wird jeder als potentieller Konkurrent angesehen, da dieser ja vor einem mehr Geld haben könnte, letztlich erzieht uns das System zu Einzelkämpfer, der Spruch „höher, schneller,  weiter“ drück die jetzige Situation sehr gut aus, da alle gierig nach noch mehr von allem sind.

Unsere Köpfe sind Freunde,  warum sagen sie uns es nicht, kommt einer vorbei dann ertragen wir es nicht

Die Gier nach mehr ist Jahr für Jahr gestiegen und wird so schnell auch nicht mehr sinken, da wir an diese Standards schon gewöhnt sind und es eigentlich im Leben nur noch darum geht mehr Leistung zu erzielen und um besser zu werden. Vergleichbar mit dem US Präsidenten,  allein schon „make america great again“  sagt viel über ihn aus, die Gier nach noch mehr Macht, nach noch mehr Einfluss.  Genauso wie mit den Terrorgruppen, die Gier nach mehr Territorium,  nach mehr Macht und Einfluss auf die ganze Welt. Unsere Gesellschaft hat sich so gewandelt dass das wichtigste in unserer Gesellschaft die Gier nach noch mehr Einfluss und Erfolg ist und so auch die Menschlichkeit verloren geht.

 

 

War früher alles besser?

Nach einem Jahr wie 2016, von dem viele behaupten es sei seit langer Zeit eines der schlechteren Jahre, da auf gesellschaftlicher und globaler Ebene viel negatives passierte, wird oft von einer positiveren Vergangenheit geredet. Der schon vorher existierende klischeehafte Satz „früher war alles besser“, der in einer immer älter werdenden Gesellschaft wie in Deutschland nicht verwunderlich ist, geistert schon länger herum.

Desto älter man wird, desto einfacher fällt es einem Wohl die Vergangenheit und seine Jugendzeit zu glorifizieren und in der Nostalgie zu schwelgen. Dies ist nicht verwunderlich, da der Mensch zum einen dazu neigt die schlechten Erinnerungen und Erlebnisse auszublenden und zu vergessen, als auch in der Jugend und Kindheit die meisten Verantwortungen und Pflichten noch nicht aufgelegt waren. Ebenso nimmt man als Kind einige Sachen intensiver auf, so bleiben einem oft sehr glückliche Erinnerungen von den ersten Weihnachtsabenden an die man sich erinnern kann bevor man den „Weihnachtszauber“ durchschaute oder von Filmen, die man als Kind sah und einen an jene Zeit erinnern. Einige Erlebnisse von damals wie die erste Liebe oder die erste Reise ohne Eltern verstärken zusätzlich dieses Bild der glücklichen und unbeschwerten Vergangenheit, wo es keine Probleme gab.

Heutige Probleme wie Datenschutz im Internet, Sucht nach Sozialen Netzwerken oder eine unsichere Rente waren früher ebenso wenig präsent, was aber oft unbeachtet bleibt, ist dass diese alte Probleme ablösen. Man mag sich nur vorzustellen vor 100 Jahren seine Weisheitszähne gezogen zu bekommen und die wenigsten würden den heutigen medizinischen Stand für frühere Verhältnisse abgeben. Während es zwar immer noch Länder mit großer Armut und Hunger gibt, ist weltweit jedoch die Lebenserwartung drastisch gestiegen, die Kindersterblichkeit gesunken und die Zahl der Analphabeten nahm rapide ab. Vor allem für Deutschland sind die momentanen Zeiten gut, denn während es vor 100 Jahren hier noch Hungersnöte und eine sehr hohe Armut gab, ist der Wohlstand deutlich gestiegen. Trotz Kriegen in Syrien und Irak ist die Zahl der Kriegsopfer zurückgegangen, man könnte fast von davon reden, dass es noch nie so „wenige“ Kriege auf der Erde unter den Menschen gab. Es lebte sich also früher deutlich ungemütlicher und gefährlicher.

Oft ist auch davon die Rede, dass Musik und andere kulturelle Branchen von früher besser waren. Bei Musik speziell ist es jedoch ähnlich wie mit den Erinnerungen, denn man hört quasi nur noch die guten Lieder von damals und diejenigen, die einem nicht gefallen, müssen nicht gehört werden und werden ausgeblendet. Zusätzlich wächst die Industrie und die Auswahl und Verschiedenheit wird größer, wodurch es theoretisch mehr gibt, was einem missfallen kann. Ein Phänomen, dass an den „Früher war alles besser“-Zeitgeist anknüpft, ist die Neuvermarktung von alten Trends.

Wir wünschen uns so sehr, dass wir im Gestern wären

Leben nach der Formel „je retro, desto neu“

(Zitat von Prinz Pi – Moderne Zeiten; Text: http://genius.com/Prinz-pi-moderne-zeiten-lyrics )

In dem Lied befasst sich der Rapper Prinz Pi mit dem modernen Zeitgeist, dass beispielsweise auch viele vermeintlich neue Trends nur alte in  erneuerter Form sind. So nutzen Retro und Vintage Dinge jenes Gefühl, dass die damalige Zeit besser ist, kapitalistisch aus.

In meinen Augen macht es nicht viel Sinn die Vergangenheit komplett zu verherrlichen und ihr hinterherzuheulen während man die heutige Zeit in ein mieseres Licht darstellt als sie ist. Es gab damals Probleme und es gibt heute Probleme, was aber kein Grund ist das Positive der Neuzeit auszublenden. Oftmals werden nämlich positive Aspekte von früher mit negativen von heute verglichen, was eine objektive Sichtweise verhindert. Generell kann man aber sagen, dass sich die Lebensqualität weitestgehend verbessert hat und das Ausnutzen des Augenblicks als sinnvoller erscheint als nur in Erinnerungen zu schwelgen und an altem festzuhalten. Der Philosoph Karl Valentin sagte auch dazu: „Die Zukunft war früher auch besser.“

Wer regiert die Welt?

Ich habe mich gefragt wer die Welt regiert und bin dabei auf ein Sprichwort gestoßen „Geld regiert die Welt“. Meiner Meinung nach ist Geld lediglich ein Bestandteil für die Weltregierung, denn Geld beeinflusst so ziemlich alles. Die Frage ist, werden wir von den Konzernen gelenkt oder doch von mystischen Wesen. Heutzutage haben Konzerne wie Nestlé oder Monsanto den größten Machtanteil in der Weltwirtschaft,  da sie in fast allen Ländern vertreten sind und somit auch unsere Gesellschaft lenken. Natürlich werden wir auch von juristischen und physikalischen Gesetzen gelenkt, doch hauptsächlich von den Großkonzernen. Meiner Meinung nach haben diese Großkonzerne zu viel Macht,  weil sie so mächtig sind, dass sie uns ganz einfach manipulieren können. Durch ihre Lügen vertrauen wir auf sie und dadurch bekommen die Großmächte immer mehr Macht. Um es krass auszudrücken, wir werden immer mehr zu den „Sklaven“ der Großkonzernen, somit also abhängig von diesen. Natürlich sind das alles nur Spekulationen,  da es keine Antwort auf diese Frage gibt. Man könnte natürlich auch annehmen, die Politik regiere die Welt, doch nach meiner Meinung regieren die Industrie und die Großkonzerne die Welt.

Ist Vegetarismus nur ein Trend?

Vegetarismus bezeichnet ursprünglich eine Ernährungs- und Lebensweise des Menschen, bei der neben Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs nur solche Produkte verzehrt werden, die vom lebenden Tier stammen.                  Definition Wikipedia

 

Diese Frage ist wohl eine von vielen Fragen, auf die man keine 100%tig richtige Antwort finden KANN. Gehen wir mal gedanklich zurück in die Steinzeit. Damals lebten Menschen in kleine Stämmen zusammen und ernährten sich von Beeren, die sie im Wald fanden aber über überwiegend von dem Fleisch ihrere Beutetiere. Damals gehörten die Menschen also noch in den natürliche Kreislauf des Fressens und Gefressen  Werdens, da sie der Natur und vor allem dem Reich der  Tiere nicht maßlos überlegen waren. Mit der Entwicklung des Menschen zu einer sesshaften Population, entwickelte sich auch die Tierhaltung. Diese diente in erster Linie dem Überleben der Familie bzw. dem Dorf. Fleisch galt also immer noch als Hauptnahrungsmittel. Zudem wurden die Haut und die Hufe der Tiere auch zu alltags nützlichen Gegenständen verarbeitet, sodass im Endeffekt wenig unverarbeitet blieb. Bald wurde erkannt, dass der Fleischhandel ein lukratives Geschäft ist, mit viel Nachfrage. So sind dann die Massentierhaltungen entstanden. Dabei muss man sicher in mehrere Gruppen unterscheiden. Zum einen die, die versucht den Tieren ein würdevolles Leben zu ermöglichen aber zum anderen auch die, die den Tieren jegliche Würden abspricht und den Tieren keinerlei Respekt zeigt. Das Fleisch der Tiere aus der Biotierhaltung scheint von glücklichen Tieren zu stammen, die ein Leben mit Freilauf genießen durften. So scheint es zumindest. Aus diesem Grund greifen viele Verbraucher auch gerne zu Biofleisch. Das diese Art von Haltung aber leider nur die Ausnahme ist und, dass einem Biobauer nur die Vorschrift gegeben ist, die Tiere ein drittle von ihrem Leben an die Frische Luft zu lassen wissen dabei nur wenige. Es gibt natürlich auch Höfe, auf denen Tiere wirklich Freilauf bekommen aber diese sind jedoch nur äußerst selten. Wenn euch das mehr interessiert habe ich euch ein Video ganz unten verlinkt.

Nun aber weiter zu der Tierhaltung, die Tiere wie Gegenstände behandelt. Dabei ist die Hühnerhaltung ein geeignetes Beispiel. (Bild entfernt, Sü)

Dabei werden Hühner auf engstem Raum, ca. eine DinA4 Seite, gehalten und entweder gemästet oder zum Eierlegen gezwungen. Die Mastzeit eines beträgt durchschnittlich 32 Tage und den Tieren werden jegliche Dränge zur Auslebung von Grundbedürfnissen wie Nahrungssuche, Körperpflege oder ähnliches untersagt. Noch dazu werden die Tiere, die entweder in kleine Käfigen aber häufiger in einem Raum eng gedrängt aufeinander leben, routinemäßig mit Antibiotikum behandelt.

Die Abbildung zeigt das Leben einer Legehenne, deren männlich Kücken nicht verwendet werden können und somit als ‚Müll‘ gelten.

Mit jedem Huhn oder Schwein, das im Supermarkt für wenig Geld verkauft wird, wird diese Art von Tierhaltung unterstützt. In den vergangenen Jahren haben sich immer wieder Organisationen gebildet die mit dem Slogan:’Vegetarismus gegen Massentierhaltung‘ gegen Massentierhaltung kämpfen. Diese Gruppierungen weichen von dem Grundgedanke eines ursprünglichen Vegetariers ab. Dieser war, wie auch Melanie in einem ihrer Songs sing:

I don´t eat animals and they don´t eat me

I don´t eat animals cause i love them you see, i don´t eat animals, i want nothing dead in me.            Melanie

 

Ich denke also, dass Vegetarismus heute mehr ist als nur ein Trend. Ich denke Vegetarier wollen ein Zeichen setzten, dass auch ein Leben ohne die Massenproduktion von Fleisch möglich ist. Vielleicht denken die Fleischliebhaber unter uns auch einmal intensiver über ihr Verlangen nach. Natürlich gehört Fleisch irgendwo auf dem Ernährungsplan eines jeden Menschen, dennoch nicht in den Massen, dass im Supermarkt die Fleisch- und Wursttheke immer bis zum Anschlag voll gefüllt sein muss.

Wie sieht´s aus? Schaut ihr regelmäßig auf die Herkunft eurer Fleischprodukte?

und wie viel Fleisch esst ihr wöchentlich? und wo bekommt ihr es her?

PS: Dieser Beitrag soll keine Hetz gegen Fleischkonsumenten sein und auch die Tierhaltungsformen sind allgemein formuliert und es gibt sicher Höfe, die von diesen Mustern deutlich und bewusst abweichen.

Quellen und links:

in dem Buch ‚ Tiere essen‘ von Jonathan Safran Foer werden die Misstände der Tierhaltung ganz unverblümt dargestellt.

http://www.t-online.de/hotbites/id_72549292/massentierhaltung-stoppen-ist-vegetarismus-die-antwort-.html

http://www.bio-wahrheit.de  -> das ist der Film über die Biohaltung

http://www.taz.de/!120710/