Unterrichts Zusammenfassung 20.01.2022

Der Unterricht begann damit, das wir die Bewegungsbögen für unsere Ethik Blog Arbeit bekommen haben.
Danach gab Frau Schütze eine Tonvase im Kreis herum und jeder musste sagen was die Vase an sich hat, oder was man mit ihr in Verbindung bringen könnte.
Als Beispiele wurden Schlangenhaut, da die Vase eine Oberfläche hatte die einer Schlangenhaut gleicht, aber auch ein Baumstumpf der mit Moos bewachsen war.

„Jedes Objekt lässt sich mit 10 Kategorien definieren“

  • Satz bzw. Zitat von Aristoteles

jeder Schüler hat 3 Bögen bekommen mit den 10 Kriterien mit denen man ein Ding aus dem Raum beschreiben solle

-> Mitschüler mussten erraten welches Ding gemeint ist anhand der 10 Kriterien

Die Tabelle mit den 10 Kriterien:

Am Ende haben wir einen Podcast/Hörspiel zum Thema Aristoteles und sein Leben angehört und ein Kreuzworträtsel dazu ausgefüllt, welches wir am Ende er Stunde besprochen haben.


Ist die Impfpflicht ethisch vertretbar ?

Ein Thema, welches ganz Deutschland seit der Zulassung des Corona Impfstoffes beschäftigt, beschäftigt heute auch mich. Die Frage ob eine Allgemeine Impflicht kommen wird und ob die Regierung das denn überhaupt darf?! Am Anfang der Pandemie, niemand wusste so richtig was zu tun ist und wie sich zu Schützen ist, aber eins war jedem klar, wir brauchen eine Lösung. Etwas das uns vor dem Virus schützt, die Symptome bekämpft oder im besten Fall das Virus auslöscht. Interessant ist das Verhalten der Menschen, als dann ein Impfstoff zugelassen wurde. der eine Teil der Bevölkerung hat die Chance ergriffen und sich direkt Impfen lassen, während der andere Teil der Bevölkerung sich weigerte und stattdessen anfing zu spekulieren ob die Impfung auch den Erwartungen entspreche. Es geht soweit, dass Einige Menschen behaupten die geimpften würden in 5 bis 10 Jahren sterben oder sich in Zombies verwandeln. Andere sagen die Impfung ist von Jeff Bezos, der Besitzer von Amazon, der die Menschen in Roboter verwandeln will und sie kontrollieren will. Die Regierung hingegen fordert die Bevölkerung dazu auf sich impfen zu lassen und behauptet die Impfung sei der einzige Weg aus der Pandemie. Also stellen sich die Fragen, warum der Regierung misstraut wird, und ob eine Impflicht gegen den Willen einiger Menschen ethisch vertretbar ist.

Warum misstrauen so viele Menschen der Regierung?

Nun da es in Deutschland eine 100% Meinungsfreiheit oder beispielsweise Pressefreiheit gibt wird es immer Menschen geben, welche nicht zufrieden mit einer Entscheidung der Regierung sind und ihre Unzufriedenheit auch ohne Konsequenzen äußern. Jedoch ist die Anzahl dieser Menschen im letzten Jahr so sehr gestiegen (37% der Bevölkerung trauen der Regierung nicht), dass diese eine eigene Partei gegründet haben, die Basis. Angefangen hat alles mit einer großen Demonstration gegen die Corona Schutzmaßnahmen. Laut den Demonstranten würde die Regierung mit den Maßnahmen und geplanten Lockdowns die Menschenrechte verletzten. Bis zum 7 Februar 2021 waren Rund 38.000 Menschen gegen die Corona Schutzmaßnahmen Demonstrieren. Weshalb die Menschen der Regierung nun misstrauen weis niemand so genau jedoch gibt es da einige mögliche Ursachen. Ein Punkt welcher sich im Laufe der letzten zwei Jahre während der Pandemie entwickelt hat, sind die leeren Versprechen, beispielsweise meinte die Regierung das es keine Impfpflicht geben wird und bereits nach wenigen Monaten hatte die Regierung eine Impfpflicht in angriff genommen (Sommer 2021). Ein andere Grund kann das Missvertrauen der Regierung in die eigenen Entscheidungen sein, bei dem die Regierung im einem Intervall von maximal drei Tagen die Maßnahmen änderte. Es kam soweit, dass die Menschen einfach nicht mehr wusste welche Regelungen den nun gelten und so immer mehr und mehr von der Regierung enttäuscht wurden. Die Bevölkerung hat sich auf Regierung verlassen welche zum nicht nachvollziehbare Entscheidungen traf: „Man fragt sich, warum Restaurants geschlossen werden, aber keine Friseure.“ Zudem ist es für einige Menschen nicht verständlich weshalb die Regierung auf manche Experten hört und auf andere nicht, die Expertenmeinungen also Subjektiv zum eigenen Vorteil zu benutzen und nicht im Sinne des Volkes handeln und das beste für das Volk zu sehen.

Also ist die Regierung selbst Schuld?! Nun solch eine Lage mit einer Weltweiten Pandemie welche endlos erscheint, hatte die Menschheit schon lange nicht und war weder darauf vorbereitet noch hatte man praktische Erfahrungen mit solch einer Pandemie. Dennoch trägt die Regierung eine große Verantwortung und muss für das Volk entscheiden.

Ist es ethisch vertretbar, wenn die Regierung uns zur Impfung zwingt?

Die Bundesregierung hat am 2 Dezember 2021 den Deutschen Ethikrat um eine Einschätzung der ethischen Aspekte hinsichtlich einer Impfpflicht gebeten. Doch vorest muss geklärt werden was ethisch denn bedeutet? Ethisch stammt von dem Wort Ethik, was wiederum ein Teilgebiet in der Philosophie ist und sich mit den Grundlagen menschlicher Werte, Normen, Sitten und Moralvorstellungen befasst, und dabei eine Anleitung zum richtigen Handeln geben will.

Was war nun die Einschätzung des Ethikrats?

Er unterstreicht, dass eine gesetzliche Impfpflicht stets eine erhebliche Beeinträchtigung rechtlich und moralisch geschützter Güter darstellt. Ihre Ausweitung ist daher nur zu rechtfertigen, wenn sie gravierende negative Folgen möglicher künftiger Pandemiewellen wie eine hohe Sterblichkeit, langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen signifikanter Teile der Bevölkerung oder einen drohenden Kollaps des Gesundheitssystems abzuschwächen oder zu verhindern vermag. Deutscher Ethikrat empfiehlt Ausweitung der gesetzlichen Impfpflicht

Der Deutsche Ethikrat hat einige Aspekte diskutiert, welche größtenteils negativ und gegen eine Impfpflicht waren, den befürwortenden Aspekte Werte/gewichtig jedoch unterlegt waren. Der Ethikrat hat sic für eine Allgemeine Impfpflicht entschieden wenn diese Langfriste schwerwiegende Folgen vermindert oder sogar ausschließt. Dem Ethikrat ist aber klar bewusst, das die Impfung keine Lösung ist, aber ein Mittel um die Schäden durch Corona so klein wie möglich zu halten. Der Rat sagt aber auch, dass alles Transparent sein soll und die Menschen über alle aufgeklärt werden müssen.

Fazit

Meine Meinung zur Impfpflicht hat sich durch der Auseinandersetzung mit diesem Thema nicht großartig geändert. Es ist ein sehr heikles Thema mit vielem positiven und negativen Seiten. Ich persönlich habe mich bereits Boostern lassen und vertraue in die Wirkung des Impfstoffes und wäre auch für eine allgemeine Impfpflicht denn hier geht es nicht um das Individuum, sondern um eine ganze Bevölkerung. Meiner Meinung nach gibt es einen großen Teil in der Gruppe der Querdenker, welche einfach einen Mangel an Information und Wissen haben , sich zudem sehr leicht zum Beispiel über social Media von Verschwörungstheoretikern beeinflussen lassen. Schuld daran ist die Herangehensweise der Regierung und wie sie die Impfung von Anfang an an das Volk verkauft haben. Viele Menschen waren einfach unschlüssig, weil die Regierung selbst am Anfang nicht zu 100% hinter dem Impfstoff standen und in öffentlichen Medien sich nicht klar genug ausdrückten. Zudem gibt es Länder wie Dänemark, welches ohne Impfpflicht eine solch hohe Impfquote haben, dass sie bereits einen Teil ihres alten Alltags wieder leben können und es gibt Länder wie Österreich, welches mit einer harten Impfpflicht durchgreift.

Deutschland ist meiner Meinung nach vielen Ländern hinterher was die Pandemie betrifft!!!

Quellen;

Querdenker: Wer sie sind – und wie sich die Bewegung entwickelt | BR24

Ethik – DocCheck Flexikon

Warum das Vertrauen in die Regierung verloren geht (berliner-kurier.de)

Stundenprotokoll,Ethik 13.01.2021

Morlaphilosophie: Tugendethik

-Frau Schütze zeigt uns zum Einstieg ein Bild welches vier der Cardinaltugenden abbildet:

  • Gerechtigkeit
  • Mut
  • Hemmung
  • Bescheidenheit

-Frau Schütze lässt uns selbst die für uns wichtigen Tugenden aufschreiben und sammelt sie vorne an der Wand. Mit der Frage nach dem Grund der Existenz der für uns wichtigen Tugenden teilt sie uns ein Arbeitsblatt zu Aristoteles aus.

AB: „Aristoteles, wie können wir glücklich werden?“

-Das AB enthält wesentliche Fragen, welche nach dem Lesen des Textes beantwortet werden sollen. Sie dienen dem Vertändnis der Sichtweise von Aristoteles auf das Wesen und die Handlungen des Menschen.

  • Was bedeutet Glück für Aristoteles?

Glück ist für Aristoteles das wonach jeder Mensch strebt. Die Glückseeligkeit als solche ist somit für Aristoteles das allem Handeln zugrunde liegende Ziel.

  • Was macht den Menschen laut Aristoteles besonderst gegenüber Pflanzen und Tieren?

Für Aristoteles unterscheiden sich Menschen von Tieren darin, dass Menschen fähig sind dank ihres Verstandes, des logischen Denkens, ihre Gefühle und Triebe zu kontrollieren. Tiere handeln hingegen rein Gefühls- und Triebgesteuert und können jene nicht kontrollieren.

Vernunft(Verstand gesteuertes Handeln) <–> Unvernunft(sinnlicher Instinkt: Begehren | vegetatives Vermögen: physisches Vermögen)

  • Was haben für Aristoteles Tugenden mit Glück zu tun?

Laut Aristoteles führt tugendhaftes Handeln zu Glückseeligkeit, also sollte man Tugendhaft handeln um jene zu erreichen.

  • Wie sollen wir also laut Aristoteles leben, um die Glückseeligkeit zu erlangen?

Für Aristoteles ist ein Leben ganz im Sinne des Geistes, losgelöst von seinen Trieben, allein der Kontrolle des Geistes unterstellt die Lebensweise, mit hilfe derer man die Glückseeligkeit erlangen kann.

Was ist genau ist jetzt tugendhaftes Leben für Aristoteles, und was ist eine richtige Tugend?

Für Aristoteles zeichnet sich tugendhaftes Handeln durch eine Vernunft geleitete Handlungsweise aus. Dabei muss man allerdings immer die Balance zwischen zu viel und zu wenig einer Tugenden finden, man muss imer das richtige Maß finden.

zu wenig <– (Tugend) –> zu viel

Das wird durch den Umstand bedingt, dass Tugenden immer in Relation mit den Punkten …

  • relativität
  • subjektivität
  • Situation

… richtig angepasst werden müssen, da man sich in einer spezifischen Situation auch mit einem bestimmten Maß an einer Tugend an die Umstände anpassen muss. Beispielhaft wären hier folgende Fälle:

zu wenig(Verschlossenheit,Feindschaft) <– Toleranz(Tugend) –> zu viel(Beliebigkeit)

zu wenig(Unhöflichkeit) <– Freundlichkeit(Tugend) –> zu viel(unnahbar,angreifbar)

Wie wird man also glücklich?

Für Aristoteles spielt wie bereits erwähnt ein tugendhaftes Leben eine zentrale Rolle, allerdings spielt auch immer das erreichen eines untergeorneten Ziels eine große Rolle. Die einzelnen untergeordneten Zeile selbst sind für Aristoteles immer nur Zwischenschritte und sind einem höheren Ziel untergeordnet. Das erreichen der jeweiligen, selbstgestellten Unterziele führt einen somit immer näher an die Glückseeligkeit heran. Das kann man zum Beispiel anhand von sportlichen Aktivitäten veranschaulichen.

sportliche Aktivität(Primärziel) -> körperl. Fitness(2. Ziel) -> Gesundheit(3.Ziel) … ->Glückseeligkeit

Zusammengefasst erlangt man also seine Glückseeligkeit durch tugendhaftes Handeln und das Erreichen seiner eigenen Ziele.

Die einzige Lösung?

Neulich sollten wir uns überlegen, wie man den Antisemitismus (= Judenhass) in Deutschland beenden könnte.
Meiner Meinung nach geht dies nur durch die Annullierung einer Gruppe: entweder der hassenden oder derer, die gehasst werden.

Dies mag zwar sehr Aggressiv klingen, meint aber nicht zwingend die Ermordung der Menschen.

Zunächst die Begründung der Meinung: solange es Minderheiten gibt, werden diese zum Vorteil anderer unterdrückt werden. Solange nicht automatisch für das Wohlbefinden aller gesorgt ist, werden Menschen konkurrieren und versuchen, sich durch mal mehr mal weniger legale Mittel über andere zu stellen und so zumindest für sich ein ertragbares Leben zu schaffen. Favorisiert werden Minderheiten als Sündenböcke benutzt, da diese sich kaum wehren können und problemlos einen gemeinsamen Feind für eine Menschengruppe darstellen können. Minderheiten abzuschaffen würde heißen, auch das Judentum abzuschaffen. So gäbe es keinen Judenhass mehr, dafür würde man sich andere Sündenböcke suchen (dazu später mehr). Das Wohlbefinden aller zu erreichen ist unmöglich, denke man allein an Sportveranstaltungen, bei den es nur einen Gewinner bzw. eine Gewinnermannschaft geben kann. Die anderen sind traurig, Hass entsteht. Außerdem muss jeder für sich selbst sorgen, arbeiten, sich anstrengen, schauen, dass er überlebt. Das bekommen manche besser hin, andere schlechter, ein weiterer Grund für Neid und Hass.

Also muss man die Minderheiten abschaffen – ohne Judentum und Juden auch kein Judenhass.
Möchte man nur den Antisemitismus bekämpfen, könnte man also die Religionen abschaffen. Der Glaube der Menschen könnte ja bleiben, sie wären aber nicht mehr dem Judentum angehörig und damit auch keine Juden mehr.
Leider würden sich die Menschen andere Sündenböcke suchen, da diese für politische Macht unabdingbar sind.
In Amerika fand man eine besonders gute Lösung: Schwarze (nein, der Ausdruck ist nicht rassistisch), oder um dem deutschen Sprachgebrauch gerecht zu werden: Schwarz*in.
Das „tolle“ – oder eben nicht so tolle – an denen ist nämlich, dass sie ihre Hautfarbe nicht einfach wechseln können. Der Sündenbock „Afroamerikaner&co.“ bleibt für immer.

Damit steht fest: Das entfernen der Minderheiten erfüllt seinen Zweck nur bedingt.
Die andere Möglichkeit: die Hassenden loswerden. Doch auch das ist ein aussichtsloses verfangen, da diese Gruppe höchst komplex ist und ständig wächst. Möchte man den Antisemitismus bekämpfen, muss das Judentum abgeschafft werden, möchte man allen hass bekämpfen, die Menschheit. Selbst ein einzelner Mensch würde sich selbst hassen, sich Vorwürfe machen und wäre bis zu seinem Tod nicht glücklich.

Ist es gerechtfertigt, die lgbtqia+ community zu diskriminieren?

In Ländern wie Russland darf man weder in Werbung noch sonst öffentlich zeigen, wenn man zur lgbtqia+ community gehört, weil man sonst bestraft wird. Es wird als Sünde angesehen, wenn man einen gleichgeschlechtlichen Partner hat.

Ich selber hatte schon einmal die Diskussion mit zwei Jungs in meinem Alter. Einer von ihnen meinte, dass er sein Kind weggeben würde, wenn es zu lgbtqia+ gehören würde. Der Andere meinte, dass er sich nicht vorstellen will, wie zwei Männer zusammen sind. Als dann feststand, dass ich bisexuell bin meinte der zweite, dass es ja okay sei, wenn zwei Mädchen zusammen sind, aber bei Jungs nicht. Beide meinten auch, dass es in ihrem Land (Polen und Russland) nicht akzeptiert sei. 

Das war bis jetzt meine erste und einzige Erfahrung mit Homophoben. Aber ich habe auch schon ganz viele Geschichten gehört, wo das nicht friedlich abgelaufen ist, sondern Menschen ersthaft verletzt worden sind.

Ich kann verstehen, dass gleichgeschlechtliche Liebe oder eine andere Geschlechtsidenität für manche nicht das einfachste zu verstehen ist und dass es früher nicht nur in einigen Ländern sonder Weltweit und vor allem in der Kirche nicht gern gesehen war. 

Aber wir leben jetzt im 21. Jahrhundert. Ich finde wir haben durchaus wichtigere Probleme, wie lgbtqia+ oder auch die immer weniger zu sehenden typischen Geschlechterrollen, bei denen der Mann arbeiten geht und die Frau die typische Hausfrau ist. Stattdessen haben wir die Klimakatastrophe oder auch Corona.

Selbst ohne diese Probleme finde ich es einfach nicht gerechtfertigt die lgbtqia+ community zu diskriminieren. Man kann nicht bestimmen, in wen und wann man sich verliebt oder ob man sich überhaupt verliebt. Genauso wie man nicht bestimmen kann ob man sich als männliche Person oder als weibliche Person oder vielleicht Genderfluid am wohlsten fühlt. Häufig wird das Argument „In meiner Religion/in meinem Land ist das verboten, deswegen darf das keiner“ das macht aber genauso wenig sinn, wie wenn man sagen würde „Ich hab eine Nussallergie, deswegen dürft ihr keine Nüsse mehr essen.“. Jemanden zu lieben oder das eigene Geschlecht zu ändern tut keinem anderen weh. Es ist nur damit man selber glücklich ist.

Ich find es auch absolut nicht schlimm mit Menschen über lgbtqia+ zu reden, auch wenn sie nicht dazu gehören. Oft zeigt das einfach nur die Neugier und auch wenn dumme Fragen kommen sind sie meistens gar nicht so gemeint, weil sich manche einfach nicht vorstellen können ein teil von lgbtqia+ zu sein. Und genau dann finde ich es wichtig mit menschen die dazu gehören drüber zu reden und offen mit dem Thema umzugehen. Ich finde es noch nichtmal das wichtigste, dass man es stark unterstützt und bei jeder Aktion dabei ist. Für mich reicht es schon wenn man die Menschen einfach so akzeptiert wie sie sind und offen mit dem Thema umgehen kann. 

Um auf die Konversation mit den beiden Jungs zurückzukommen. Ich finde dass man vor allem Familienmitglieder und Freunde, die sich outen nicht abstoßen sollte, weil das häufig Überwindung kostet, weil man eben die Angst hat abgestoßen zu werden und man sich danach möglicherweise wieder versteckt.

Ich finde es ist absolut nicht gerechtfertigt und auch nicht fair Menschen, die zur lgbtqia+ community gehören zu diskriminieren, weil keiner entscheiden kann in wen man sich verliebt genauso wenig wie jemand anderes darüber entscheiden kann.

Titel hier eingeben

Unsere Tutorin hat uns nahegelegt, hier einen Blog zu posten, um die eigene Note zu verbessern.
Da ich mich allerdings beim argumentieren kaum kurzfassen kann, werde ich nicht auf eine große Frage antworten, sondern viele kleine stellen und kommentieren.
Dies ist kein Monolog, weshalb ich den Leser ausdrücklich dazu auffordere, sich durch Kommentare an der folgenden Aufzählung zu beteiligen.

Übersicht:
[01] Ist der Begriff „Schneemann“ sexistisch?
[02] Ist es ethisch vertretbar, Schneepersonen schmelzen zu lassen?
[03] Warum gibt es so viele Worte, die gleich klingen, aber das Gegenteil bedeuten?
[04] Ist „weniger“ wirklich die Steigerung von „wenig“?
[05] Warum werde ich bei Wasserkontakt nass?
[06] Spart man, wenn man Dinge kauft, deren Preis reduziert ist?
[07] Warum kaufen die Leute sich Blumen?
[08] Warum hat Religion so wenig mit Glaube zu tun?

[01] Ist der Begriff „Schneemann“ sexistisch?

Ja. Einen Schneemann zu bauen hat nichts mit Sexismus zu tun, eher mit der Missachtung der Frauenquote. Doch obwohl es überwiegend Schneemänner gibt, sollte der offizielle Begriff „Schneeperson“ oder „Schneegestalt“ sein…


[02] Ist es ethisch vertretbar, Schneepersonen schmelzen zu lassen?

Ja. Schneepersonen spüren ja keinen Schmerz. Dennoch ist es bestimmt kein Vergehen, sie auf schnellerem, schmerzfreiem Wege zur Strecke zu bringen.

[03] Warum gibt es so viele Worte, die gleich klingen, aber das Gegenteil bedeuten?

Januswörter, sie existieren einfach. Keine Ahnung warum. Beispiele:
„umfahren“, „umgehen“, quasi alles was mit „um“ anfängt, „anhalten“, „ausborgen“, „einen Zug nehmen“.

Quelle: eigene Bilddatei, erstellt mit kapwing.com

[04] Ist „weniger“ wirklich die Steigerung von „wenig“?

Müsste ja viel eher eine Art „Senkung“ sein. Genauso wie „tiefer“ oder „flacher“.
Vielleicht ist auch „wenig“ die Steigerung von „weniger“. In jedem Falle ist „wenig“ hier „mehr“.

[05] Warum werde ich bei Wasserkontakt nass?

Weil Wasser nass ist. Die Frage ist also: Warum ist Wasser nass? Aber auch die Antwort darauf ist ganz einfach: Wasser berührt Wasser.

[06] Spart man, wenn man Dinge kauft, deren Preis reduziert ist?

Wenn man das Ding wirklich benutzt schon. Wenn das ding nur in der Ecke steht nicht, denn dann hat man nicht 20€ gespart, sondern 80€ ausgegeben, die man ohne den Rabatt wohl behalten hätte.

[07] Warum kaufen die Leute sich Blumen?

Blumen sind teuer, oft nicht mal schön, machen nicht satt und sind nach einer halben Woche wieder kaputt. Warum Blumen? Sollen lieber sparen und sich große Maschinen kaufen, die machen wenigstens Spaß.

[08] Warum hat Religion so wenig mit Glaube zu tun?

Die Religion ist an sich ja nur eine Sammlung gläubiger, die miteinander das gleiche glauben. Das heißt, dass die Kreuzzüge nichts mit den Christen, sondern nur mit dem Christentum zu tun hatten und zwar die Religion, aber damit nicht der Glaube, sondern der Profit des Glaubens missbraucht wurde.

Macht es Sinn nach dem Sinn des Lebens zu suchen?

Immer wieder lese ich von Leuten ,die darüber nachdenken was der Sinn des Lebens ist oder die sich auf die „Suche“ nach dem Sinn des Lebens begeben. Doch je öfter man nach dem Sinn sucht, so verzweifelt versucht seinem leben eine tiefere Bedeutung aufzuzwängen, desto häufiger müsste man sich eigentlich fragen, ob es überhaupt einen Sinn des Lebens geben muss. Macht es also Sinn nach dem Sinn des lebens zu suchen?

Ich weiß das ist jetzt etwas abwegig aber dennoch hoffe ich, dass du dich als Leser*in jetzt wenn auch nur kurz mal Zeit dafür nimmst, darüber nachzudenken, über den Sinn eines Sinnes.

Du fragst dich jetzt wahrscheinlich, wie sich die existens eines Lebenssinn bewerten lässt. Nun ich würde zunächst davon ausgehen, dass die Betrachtung der größten Gemeinsamkeiten, des Gesamten, des Raumes und der Zeit einem dabei helfen könnte. Somit kann man sich nur mit ein wenig Weitsicht von seinen zutiefst verankerten Beweggründen seines Daseins lösen und auch wenn nur für einen kurzen Moment die Zeit nehmen die Schönheit des ganzen, des Universums zu betrachten.

Stell dir jetzt also vor wir schweben jetzt weit weg von unserem Sonnensystem, von unserer Galaxie in der bunten leere des Weltalls. Vor uns funkelt lila schimmernd die Milchstraße. Unsere Galaxie, unser Heimatort ist so riesig, und so vielfältig und doch haben wir erst wenig entdeckt und ahnen vermutlich noch garnicht, was es alles noch zu entdecken gibt. Du fragts dich jetzt wahrscheinlich was ich gerade geraucht habe. Versteh ich. Und nein ich bin jetzt auch nicht auf einem miesen Tripp hin zur Astrologie. Die Milchstraße sehe ich hier allein schon als eine gute, bereits existierende Metapher um die Frage nach der sinnhaftigkeit eines Sinnes des Lebens zu klären. Denn allein in der Milchstraße vermutet man allein auf Grund von mathematischer Annahmen, dass selbst wenn das Entstehen von Leben extrem unahrscheinlich ist in der Milchstraße bis zu 36 Zivilisationen geben muss.

Aber bevor man das große und ganze betrachtet, muss man klären, ob es einen Sinn für das Leben eines Einzelnen gibt.

Da Leben an sich immer gleichwertig ist, es also nie ein wetvolleres oder weniger wichtiges Leben geben kann, kann allein schon hier der Sinn eines Lebens sofern er existiert nicht auf das Individuum bezogen werden, da es das Universum nicht wirklich intersessiert, ob jemand stirbt oder lebt. Somit ist alles auf der selben Ebene, alles auf Augenhöhe. Es kann also schon keinen Sinn des Lebens im Sinn des Einzelnen geben.

Aber wie sieht es hierbei mit dem Sinn für die Gemeinschaft, für die Menschheit aus. Ist der Sinn des Lebens vielleicht das leben der Menschheit selbst, um ein ewiges Fortbestehen einer Gemeinschaft zu erschaffen. So schön dieser Gedanke auch klingen mag, zweifle ich stark an einem tieferen Sinn hinter der Menschheit, da jene gerade fleißig damit beschäftigt ist sich selbst auszurotten und kein Wunder absehbar ist, welches die Menschheit davon abhält sich auszulöschen.

Somit kann ein Sinn des Lebens weder im Leben des Einzelnen sowohl als auch im Leben der Allgemeinheit gefunden werden. Aber das wäre nur eine Betrachtungsebene. Man könnte den Sinn des Lebens nämlich auch so verstehen, dass am ende nur die Taten des einzelnen zählen.

Um diesen Denkansatz aus meiner Sichtweise zu beleuchten würde ich hier wieder auf meine Universum-Metapher zurückgreifen. Denn alles was wir tun ist dieser rieseigen unendlichkeit egal. Somit ist alles was man im Leben je getan hat schlicht egal. Außer dem Leben auf der Erde wird es nämlich am ende niemanden intersessieren, ob die Menschheit den Planeten, auf dem sie festsitzt kaputt gemacht ha, denn das Universum existiert winfach weiter.

So frustrierend die obigen Schlusfolgerungen auch sein mögen, umso deutlicher wird es, dass es kaum einen Lebenssinn gibt, der über gesellschaftliches, zwischenmenschliches Beisamensein hinaus geht, was wohl jeder von uns als ein fundamentales Bedürfnis empfindet. Deswegen Frage ich mich fast schon verärgert: Muss es denn einen Sinn des lebens geben?, Kann man das leben nicht einfach hinnehmen so wie es ist? Ich persönlich finde nämlich, dass das leben allein schon so ein aufregendes etwas ist, das sich kaum begreifen lässt. Das leben muss nämlich nicht Sinn machen, da es das Universum in keinster weise juckt wo, wie, wann und wie lang wir leben. Und meiner Meinung nach ist das in Ordnung. Man sollte somit lieber seine Zeit nutzen um für sich und alle anderen das schönste und beste Leben zu ermöglichen, welches möglichst lange und friedvoll ist und keine Zeit auf die frage nach einem Sinn verschwenden, den es womöglich nicht einmal gibt.

Ist eine Genmanipulation ethisch vertretbar?

Heutzutage werden viele Nutzpflanzen Gentechnisch manipuliert, vor allem Sojabohnen, Raps, Mais und Baumwolle. Dies dient vor allem dazu, das die Pflanzen mehr Erträge erbringen aber auch nicht mehr so empfindlich gegenüber Pilzbefall oder auch Schädlingen sind. Dazu werden bestimmte Gene so verändert, das die Pflanze genau diesen Zweck erfüllt.
Diese Vorgänge sind dem Menschen noch fremd und der Begriff wird mit etwas unnatürlichem in Verbindung gebracht. Genmanipulation findet in vielen Bereichen des Lebens statt, so zum Beispiel im Gesundheitssektor oder in der Lebensmittelindustrie. Aber sind Genmanipulationen überhaupt ethisch vertretbar?

Als aller erstes muss einmal verstehen was eine Genmanipulation bedeutet. Es gibt viele verschiedene Arten von Genmanipulation, die alle unter den Oberbegriff „Gentechnik“ fallen: Es gibt die klassischen Methoden der Gentechnik, aber auch Genome Editing, Klonen, künstliche Befruchtung und Präimplantationsdiagnostik. Genmanipulation bedeutet, dass das Genetische Material von Lebewesen oder Pflanzen in der Absicht gezielte Veränderungen herbeizuführen oder neue Kombinationen von Erbanlagen zu entwickeln, so verändert werden, das sie dieses Ziel erfüllen. Man muss dabei zwischen dem arbeiten mit Genmaterial und der Erzeugung von gentechnisch veränderten Mechanismen unterscheiden. Per Definition zählt das arbeiten mit Genmaterial zur Genmanipulation, muss aber nicht zwangsläufig zu einem genverändertem Organismus führen. Bei Tieren zum Beispiel soll eine Genmanipulation dazu führen, dass die Tiere gegen bestimmte Krankheiten immun werden, das sie schneller wachsen oder mehr Muskeln entwickeln. Doch bei diesem Thema gibt es diverse Meinungen und klare Meinungsverschiedenheiten. Kritiker sprechen von einer Gefährdung der Biodiversität und der menschlichen Gesundheit. Dies wird damit begründet, dass durch den großflächigen Anbau resistente Schädlinge entstehen, mehr Pestizide verwendet werden müssen, was wiederum zur Schädigung von Nützlingen führt und somit die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren eingrenzt. Sobald diese Pflanzen angebaut werden können sie sich ungehindert durch natürliche Vorgänge wie Pollenflug oder durch Insekten verbreiten. In Europa ist die Gentechnik in ein schlechtes Licht gerückt, da viele Konsumenten Gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht kaufen möchten, auch allgemein verspürt Gentechnik in der Bevölkerung eine große Ablehnung. Dies ist auch auf die unzureichende Kennzeichnung von Gentechnisch veränderten Lebensmittel zurück zu führen. Durch diese unzureichende Kennzeichnung fühlen sich die Menschen nicht ernst genommen was die Verbreitung der Lebensmittel erschwert. Verbraucher werden durch die intensiven Aufklärungsarbeiten von Umweltschutz Organisationen negativ über das Thema belehrt, da sich diese Organisationen nur auf die negativen aber nicht auch im Gegenzug auf die positiven Aspekte konzentrieren. Genetische Veränderungen bei Tieren führen viele Experimente mit sich, welche Fehlgebildete und nicht Lebensfähige Tiere als Ergebnis haben können, was allgemein gegen das Tierewohl spricht.
Befürworter der Gentechnik führen als Argument an das die meisten Menschen nicht wissen das künstlich hergestelltes Insulin auch durch Genmanipulation hergestellt wurde und uns einen großen Nutzen hat.
Die Herstellung von GVO (Genveränderten Organismen) is vergleichsweise günstig und einfach umzusetzen, Erfolge können relativ schnell erzielt werden und eineiige Arten der Gentechnischen Manipulation sind sogar umweltfreundlich. Also ein genaues Gegenteil zu dem was Kritiker sagen. Durch die Gentechnik wird vielen Menschen, schwer kranken Menschen Hoffnung gegeben, da viele Medikamente so durch frühere auch menschliche Opfer getestet und produziert wurden. Aber auch die heutzutage erfundene Gendiagnostik kann schon während der Schwangerschaft herausfinden, ob das Kind gesund sein wird oder nicht. Was die Abtreibungsquote erhöhen wird, aber auch für die Eltern eine gewisse Chance, wenn auch Widersprüchlich, bedeutet. Dies sind massive Eingriffe in den natürlichen Kreislauf und fördern das Bild eines „perfekten Menschen“ über das Bild des „natürlichen Menschen“. So wird dies zu einem ethischen Problem.

Fazit:

Zusammenfassend kann man sagen das es sehr viele Argumente gegen und für die Einsetzung von Gentechnik gibt, die alle sehr starke Argumente sind die man nicht ignorieren kann. Man sollte aber in diesem Fall nicht nur auf die Verbraucher oder die Hersteller achten, sondern auch auf Umwelt Aspekte. Wie man in meinem Blog lesen kann ist die Gentechnik eher schädlich für unsere Welt da die Artenvielfalt, aber auch die übermäßige Verbreitung und dadurch auch die übermäßige Verwendung von Pestiziden eher negative Beispiele für Gentechnik sind. Im Hinblick auf die aktuelle Situation in der wir die Umwelt schützen müssen, sprechen mehr Argumente gegen die gentechnische Veränderung. Bei Pflanzen ist die Gentechnische Veränderung nicht so schlimm wie bei tieren, denn bei Tieren kann das ganze ungeahnte Maße annehmen. Wenn bei dem Prozess ein kleiner Fehler gemacht wird oder auch schon bei der Forschung, dann können Tiere entstehen die aufgrund der Veränderungen leiden müssen oder gar getötet werden müssen, da sie mit Fehlbildungen geboren werden könnten und so zum Beispiel nicht laufen können oder starke Schmerzen haben. Also Gentechnische Veränderungen an Tieren ist ethisch nicht vertretbar. Die Gentechnische Veränderung an Pflanzen meiner Meinung nach auch nicht, da es ein starker Eingriff in die natürlichen Vorgänge der Welt ist und viele negative Eigenschaften hat die bei den natürlich Pflanzen nicht der Fall sind.
Als Abschluss ist meiner Meinung nach die Gentechnische Veränderung von Lebensmitteln und Tieren nicht ethisch vertretbar aufgrund von „Fehlproduktionen“ oder anderer bereits genannter Umweltaspekte.

Quellen Text:

  • https://www.dwds.de/wb/Genmanipulation
  • https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/landwirtschaft/anbau/gentechnik?BannerID=0719000015003143&gclid=Cj0KCQiAoNWOBhCwARIsAAiHnEjM6IGAqix0MgGkK1JvniTtjsLwe-2L9XdTq5qunJdsnS3baMmjGUIaAoj4EALw_wcB
  • https://www.bussgeldkatalog.net/gentechnik-pro-contra/
  • https://gentechniken.de/gentechnik-pro-und-contra/
  • https://www.stmuv.bayern.de/themen/gentechnik/anwendungsgebiete/gesundheit/index.htm
  • https://www.amgen.de/medien/featured-news/471/innovation-gentechnik-in-der-medizin/
  • https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gentechnik
  • https://www.duden.de/rechtschreibung/Gentechnik

Wie aussagekräftig sind Schulnoten?

(Bild entfernt. Urheberrechtsverstoß. Sü)

Schulnoten dienen zur Leistungsbeurteilung von Schülern. Sie werden stufenweise von sehr gut bis ungenügend gestaffelt. – Doch kann man Schulnoten vergleichen?

Fürs Erste klingt das Unterteilen der Noten gerecht, jedoch gibt es bei der Entstehung von Noten ein Problem. Noten entstehen immer im Vergleich zu den anderen aus der Gruppe – in der Schule wäre das die Klasse oder der Kurs. Eine Schülerin oder ein Schüler kann also eine gute Note bekommen, weil er im Vergleich zu den anderen Schülern eine bemerkbar gute Leistung zeigt. In anderen Klassen, mit zum Beispiel mehr Leistungsstarken oder leistungsschwachen Schülern, könnte die Note deutlich anders aussehen. Die führt zu dem Entschluss, dass Noten nur sehr wenig über die objektiven Leistungen aussagen.

Dies führt uns zur nächsten Frage: „Was sagen Noten wirklich aus?“ Laut dem Sprecher für Bildungspolitik Özcan Mutlu sagen Schulnoten nichts über die Intelligenz der Schüler aus. Aber auch andere Experten bestätigen seine Aussage und sehen Noten eher als kurzfristigen Lerneffekt und Lernerfolg. Diese zeigen aber nicht die Fortschritte eines Schülers und genauso wenig die Kompetenzen eines Kindes. „Noten sind ein Versuch, um Schulerfolge zu quantifizieren, das wollen Schüler und Lehrer. Ein klarer Indikator sind sie aber nicht“, betont die Bildungswissenschaftlerin Nele McElvany, Direktorin am Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund. Noten „… basieren auch auf informellen Beobachtungen, sind also nicht zureichend gültig (valide), sie sind nicht personenunabhängig (objektiv) und nicht verlässlich (reliabel).“ – so erkläre der Bildungsexperte Hans Bügelmann. Außerdem sage er dadurch würden Noten nur eine „Scheinsicherheit“ vermitteln. Trotzdem halten Lehrer viele Eltern und auch Schüler als notwendig. Noten sind also ein Versuch Schulerfolge zu quantifizieren, sind Noten dann überhaupt objektiv?

Diese Frage kann man schnell mit einem direkten „NEIN!“ beantworten. Es gibt einige Gründe die dies bestätigen, anfangen könnte man mit den Lehrkräften die in erste Reihe dafür nichts können. Denn nicht alle Lehrer benoten die selbe Klausur gleich. Dabei fließen viele verschiede Faktoren mit ein. Faktoren sind zum Beispiel die Stimmung der Lehrkraft, die Qualität der anderen Arbeiten oder sogar das Geschlecht des Kindes. Aber auch einfach die Erfahrung der Lehrkraft kann eine Rolle spielen. Ein Beispiel dafür wäre zum Beispiel auch die Zweit – und Drittkorrektoren im Abitur. Der nächste Grund für die nicht objektiven Noten in einem Schulsystem, wäre auch das Verhältnis oder auch die Meinung über den Schüler oder die Schülerin. Denn auch das spielt bei der Benotung leider eine wichtige Rolle. „Es fließt bei der Benotung aber immer das Verhalten mit ein – und das is auch menschlich.“ erklärt die Bildungswissenschaftlerin Nele McElvany. Zusammengefasst haben Lehrer einfach sehr viel Spielraum bei der Notengebung. Dieser Spielraum fällt Schülern vor allem bei der mündlichen Notengebung auf aber auch durchaus bi der schriftlichen. Dabei werden nicht mehr die Leistung der Schüler fair bewertet, sondern die persönliche Meinung oder das Verhältnis fängt an eine große Rolle zu spielen. Es könnte also sein, dass nur weil ein Lehrer oder eine Lehrerin einen Schüler nicht mag, die Lehrkraft den gesamten Notenschnitt runterzieht. Das gesamte Mögen und nicht Mögen kann anschließend auch Folgen für die Psyche des Schülers haben. Die einen die sowieso eine gute Note bekommen fangen an sich auf ihren Erfolgen auszuruhen. Im Gegenteil dazu die Schüler die egal was sie tun eine schlechte Noten bekommen, verlieren die Lust zu lernen oder sogar die Lust in die Schule zu gehen. Das alles bestätigt nochmals das Noten auf keinen Fall objektiv sind.

Fazit: Zusammenfassend kann man sagen dass das Thema „Notengebung“ durchaus umstritten ist. Auch ich finde Schulnoten irgendwo wichtig um Leistungen zu belohnen. Jedoch finde ich, dass die Leistungen dann aber auch fair benotet werden sollten, ohne jegliche Meinungen mit einfließen zu lassen. Welche Fächer benotet werden könnte man auch darüber diskutieren und differenzieren.

Quellen:

https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/sollten-schulnoten-abgeschafft-werden/schulnoten-sagen-nichts-ueber-die-intelligenz-der-schueler-aus.html

https://www.focus.de/familie/eltern/nicht-nur-totaler-quatsch-sondern-wirklich-fatal-warum-noten-in-der-schule-nicht-zukunftsfaehig-sind_id_9311398.html

Ist es momentan vertretbar Skifahren zu gehen?

Da ich selbst Ski fahre und überlegt habe, ob ich in den Weihnachtsferien gehen soll, wollte ich mich etwas genauer mit dem Thema auseinandersetzen. Im folgenden werde ich besonders auf die Aspekte Umwelt, Wirtschaft und Corona eingehen.

Umwelt:

(Bild entfernt. Quelle unklar. Sü)

Durch den Bau einer Skipiste werden kilometerweise Wälder gerodet, Bäume samt Wurzel herausgerissen und Waldböden planiert. Teilweise werden sogar Felsen gesprengt oder Flüsse umgeleitet. Doch das ist nicht alles, denn es wird ebenfalls Platz für Parkplätze, Hotelanlagen, Zubringerstraßen, Lifte und Gondeln benötigt. „Für Skigebiete und die dazugehörige Infrastruktur sind gigantische Flächen notwendig. Das bedeutet einen großen Einschnitt in das jeweilige Gebiet und die Zerstörung von Lebensräumen der dort beheimateten Tiere“, so Martina von Münchhausen, die bei WWF Deutschland als Tourismus-Expertin arbeitet. Doch nicht allein die riesige benötigte Fläche ist das Problem: Durch das Planieren der Pisten wird der Boden so verhärtet, dass er kaum mehr Wasser aufnehmen kann. (Das Planieren dient dazu, die Pisten möglichst gleichmäßig abzuflachen, um darauf besser Skifahren zu können). Das führt wiederum zu Überschwemmungen, sowie Erosion, Schlamm- und Gerölllawinen. Verstärkt wird der Effekt ebenfalls durch die Abrodung der Wälder, da sich diese Lawinen nun ungehindert ausbreiten können. Somit kann es im Winter in den Skigebieten zu Schneelawinen kommen, besonders wenn sich die Sportler nicht an die Pistenabgrenzungen halten, man nennt dies auch Freeriden. Im Winter 2014/2015 starben in der Schweiz 32 Menschen durch Lawinen. Durch das Freeriden können also nicht nur Lawinen ausgelöst werden, sondern man dringt dabei auch noch in die Lebensräume der Wildtiere ein. Die meisten Tiere verlangsamen im Winter ihren Stoffwechsel. Kommt es jedoch zu Stresssituationen, wenn bspw. ein Skifahrer das Gebiet durchkreuzt, werden die Tiere in Angst versetzt und flüchten. Bei der Flucht verlieren sie wichtige Energiereserven, die sie bräuchten, um den Winter zu überleben und es kommt im schlimmsten Fall zum Erschöpfungstod. Besonders betroffen sind Gämse, Steinböcke, Rehe, Rotwild, Schneehasen und einige Vogelarten. Die Wildtiere werden zusätzlich in ihren Ruhephasen gestört, wenn die Schneekanonen aktiviert werden. Diese verursachen ähnlich großen Lärm wie eine stark befahrene Straße und werden hauptsächlich abends eingesetzt. Gerade in tiefer gelegenen Skigebieten kann man den Skitouristen ohne die Schneekanonen keine Schneegarantie zusagen, was natürlich abstoßend auf die Touristen wirkt. Durch den Klimawandel wird sich der Schneemangel in Zukunft noch verstärken. Schon jetzt müssen immer mehr Skigebietbetreiber die Pisten künstlich beschneien. Jedoch verbrauchen die Schneekanonen extrem viel Wasser und Energie. Pro Hektar verbrauchen sie jährlich etwa eine Millionen Liter Wasser, was dem Bedarf einer Großstadt wie Hamburg entspricht. In den Alpen führen einige Flüsse jetzt schon bis zu 70% weniger Wasser als vor Einführung der Schneekanonen. Um die Wassermassen in Zukunft noch bereitstellen zu können, müssten künstliche Speicherseen in der Nähe der Skigebiete angelegt werden, was wiederum zur Eingrenzung und Zerstörung der Natur beiträgt. Kunstschnee ist nicht nur deshalb keine gute Ausweichmöglichkeit, er ist auch dichter als natürlicher Schnee, weshalb weniger Sauerstoff an die Erde gelangt. Das ist ein Problem für die gesamte Vegetation unter der Schneedecke, da diese abstirbt und im Sommer sich nicht mehr erholen kann. Es kommt zu kaputten Wiesen, planierten Böden und weniger Wildtieren. Man könnte jetzt denken, dass das Problem nur bei den Pisten liegt, doch das ist falsch! Rund 85% des CO2-Ausstoßes im Wintertourismus wird allein durch die eigene An-/Abreise produziert. Die meisten kommen nur für ein paar Tage und legen dafür eine lange Strecke hinter sich. Alle fahren mit dem eigenen Auto, kaum einer nutzt Bus oder Bahn. Von 45 bis 50 Millionen Touristen im Jahr kommen gerade einmal 5% mit der Bahn.

Wirtschaft:

Gerade in den Ländern Österreich und Schweiz arbeiten viele Menschen in der Skibranche, da es dort sehr beliebte Skigebiete gibt. Mit einem Skiurlaub unterstützt man die dortige Wirtschaft enorm. 2014 wurden in den österreichischen Alpen rund 66 Millionen Übernachtungen registriert. Dort arbeiten knapp 20% der Vollzeitbeschäftigten im Bereich Freizeit und Tourismus. Angenommen keiner würde dieses Jahr Skifahren gehen, dann würde die Wirtschaft riesige Einbußen machen und einige vermutlich sogar ihren Job verlieren. Durch Corona würden sie dieses Jahr zwar entschädigt werden, doch das schadet der Wirtschaft ebenfalls, wobei man abwägen muss was das kleinere Übel ist: Die Skibranche dicht zu halten und diese zu entschädigen oder die Skibranche öffnen zu lassen und dadurch weitere Lockdowns zu riskieren.

Corona:

Österreich war vor Weihnachten lange Zeit im Lockdown, um die Inzidenzen zu senken. Der Plan dahinter war, über den Winter vor allem die Skisaison zulassen zu können. Die Wirtschaft braucht das Geld und durch den vorherigen Lockdown konnten sie die Grenzen öffnen. Sie haben nichtsdestotrotz strenge Corona-Auflagen: Für die Einreise nach Österreich gilt die 2G-Plus-Regel. Das bedeutet, man muss Genesen oder Geimpft sein und zusätzlich einen PCR-Test machen, außer man hat schon eine Booster-Impfung. Am Skigebiet selbst gilt die 2G-Regel, man muss überall Abstand halten und beim Lift eine FFP2-Maske tragen. Draußen während des Fahrens ist die Ansteckungsgefahr relativ gering, doch auch ohne Après-Ski werden die Leute sich in Innenräumen aufhalten und essen oder einkaufen. Das muss gar nicht mal zwingend direkt am Berg sein. Wenn die Touristen in die Einkaufsläden gehen und sich dort möglicherweise anstecken, tragen sie das Virus von dort bis in ihre Heimat, wo es sich dann schnell ausbreiten kann. Dadurch kann das Virus in alle Welt hinausgetragen werden. Beim Skifahren passieren immer wieder schwere Unfälle. Im Winter 2013/2014 wurden rund 41.000 verletzte deutsche Skifahrer registriert. Die Krankenhäuser sind in Zeiten von Corona um jeden Menschen weniger froh, den sie versorgen müssen.

Fazit:

Da die negativen Aspekte (Umweltzerstörung, erhöhte Virusausbreitung,…) des Skifahrens eindeutig den positiven Aspekten (Ankurbeln der Wirtschaft) überwiegen, bin ich persönlich gegen einen Skiurlaub, besonders wenn Corona noch herrscht. Ich finde man sollte nun nicht auf Zwang die Skigebiete öffnen, nur damit die Leute für ein paar Tage das Skifahren genießen können. Im Vordergrund sollte die Eindämmung des Virus stehen, bevor man überlegt, was man alles wieder öffnet. Ebenfalls der Umwelt sollte mehr Beachtung geschenkt werden. Vielen ist diese Klimasünde gar nicht bewusst. Wer jedoch trotz der verheerenden Folgen das Skifahren nicht missen möchte, der kann unter folgendem Link Tipps für möglichst nachhaltiges Skifahren finden (ganz unten auf der Seite): https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/skifahren-wintersport-mit-folgen/

Quellen:

https://www.derwesten.de/reise/gefahren-des-tiefschnees-pro-und-contra-wintersport-id11335996.html

https://www.derstandard.at/story/2000121992674/pro-und-kontra-skigebiete-zusperren

https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/skifahren-wintersport-mit-folgen/

https://www.snowplaza.de/weblog/21539-skifahren-nachhaltigkeit-umwelt/

https://www.adac.de/reise-freizeit/skifahren-corona/