Wir alle sind Menschen und wollen „gut“ leben ,warum ist das trozdem so schwer?

Zuerst einmal denke ich dass die Frage nach dem Sinn des Lebens eine große Rolle spielt und auch: „ was möchte ich in und mit meinem Leben erreichen?“

Da jeder Mensch unterschiedliche Interessen/ Wünsche hat, gibt es auch verschiedene Vorstellungen von einem guten oder schlechten Leben.Schätzungsweise definiert jeder Mensch ein gutes Leben anders, wenn man also frägt warum es so schwer ist dass alle gut Leben können, liegt das erste Hindernis schon ganz am Anfan, denn von welchem guten Leben geht man aus und egal von welchem man ausgeht, man wird keins finden das auf die Vorstellung aller passt.Ich glaube auch nicht dass es generell möglich ist es sozusagen allen recht zu machen, es wird immer irgendjemand näher an seiner Vorstellung sein Als ein anderer, zu dem Streben des einen wird vielleicht das Ziel des anderen erschwert oder eventuell sogar unmöglich gemacht.Des Weiteren spielt meiner Meinung nach auch oft das unbewusste eine Rolle , in dem Sinne wie wir unser Ziel ( hier das“gute Leben „) auswählen Und daß wir vielleicht wenn wir es erreichen doch nichtzufrieden sind. Wie auch die Autorin Danijela Pilic in ihrem Artikel in der Vogue: „alle sind irgendwie unzufrieden“, schreibt. Ich denke das diese erwähnte Unzufriedenheit einen großen Teil der Menschen dazu bringt zu behaupten man würde dieses gewünschte gute Leben, nicht leben oder erreicht haben. Womit man nun wieder an den Anfang des Beitrags anschließen kann, jeder definiert es anders, abervielleicht müsste man die ganze Sache speziell bei dieser Frage aus einem anderen Blickwinkel betrachten, denn ich glaube bessere Chancen dass mehr Leute ein gutes Leben führen, besteht auf jeden Fall auch darin, dass man einigen erst einmal bewusst machen muss dass sie eigentlich gar keinschlechtes Leben haben Punkt denn vor allem in wohlhabenderen Bevölkerungsgruppen ist meiner Ansicht nach schnell mal ein „ Luxusproblem „ aus dem Boden gestampft und man verliert eventuell schneller den Bezug dazu was es heißt jeden Tag glücklich darüber zu sein dass man am leben ist, oder gesund ist oder ein Dach über dem Kopf hat. Natürlich kann man die Frage warum es so schwer ist dass alle gut leben somit etwas relativieren, aber letztendlich würde ich sagen das wahrscheinlich dafür zu viel Hass, Wut, rücksichtsloses und somit zu viel negatives Verhalten von Menschen gegenüber anderen Menschen existiert. Man kann das jetzt sowohl auf wirtschaftlicher Ebene durch z.b. Arme Bauern aus anderen Ländern die unter gesundheitsschädigenden Bedingungen arbeiten müssen da sie von reicheren oder einfach wirtschaftlich stärkeren Produkt Käufern ausgeraubt werden, als auch auf sozialer Ebene sehen indem man schon bei alltäglichen Situationen anfangen kann und bis hin zu Anschlägen oder Krieg weiterführen kann und überall dort dieses beschriebene, allgemein zusammengefasste negative Verhalten, großer Menschenmassen sehen. Ich denke das letztendlich letzteres das Problem ist welches Antwort auf die Frage gibt.

Ich finde das Thema kann noch viel weiter ausgedehnt werden, schreibt gerne mal wie ihr dass seht

Wie wichtig ist Wertschätzung?

Die Frage wie wichtig Wertschätzung ist , hat sich bei mir aufgetan Nachdem ich immer wieder von Wertschätzung am Arbeitsplatz oder entsprechenden Schulungen gehört hatte und auch direkt von Firmen mitbekommen habe zu denen ich Kontakt hatte.Also habe ich mich gefragt wie wichtig ist Wertschätzung wirklich?Wertschätzung wird mit : Ansehen, Achtung, oder auch die sogenannte hohe Einschätzung definiert, aber wofür soll eigentlich Wertschätzung gut sein? Warum sprechen so viele Arbeitgeber/ nehmer darüber und auch für den Alltag ist das Thema berüchtigt.

Nehmen wir das Beispiel vom Arbeitsplatz, Im Grunde geht es meistens darum durch Wertschätzung des sogenannten Wertesystems eines Gegenübers, ein besseres Verhältnis aufbauen zu können, somit ein sehr wichtiges Thema für den Arbeitsplatz, beziehungsweise für das Arbeitsklima. Speziell für dieses Beispiel nimmt man oft vor Anerkennung sichtbar zu machen .denn gerade in solchen Positionen dient es als Motivation für den Arbeitnehmer, Des Weiteren wird aber auch dadurch ehrlicher Umgang und Respekt gefördert wie“ Nicole Reckmann“ vom Poko-Institut Münster erklärt.Ich habe dieses Beispiel ausgewählt weil Ich denke es ist eines an dem man gut erkennen kann was man mit Wertschätzung erreichen will und es eben ein Thema ist bei dem Wertschätzung oft diskutiert wird.Aber nun allgemein, man kann die oben genannten Auswirkungen auf eigentlich jede Situation übertragen, egal welche Art Beziehungen mal betrachtet, aber man kann Wertschätzung Auch als sehr wichtigen Aspekt nehmen wenn man nur das eigene Leben betrachtet.Wertschätzung hat oft einen Part wenn man über Achtsamkeit spricht ( Zum Beispiel achtsamkeitsmeditationen oder gar Schulungen ). Denn mit Wertschätzung von kleinen Dingen (zum Beispiel Momenten ) oder die bewusste Wertschätzung von Dingen wie Gesundheit und Wohlstand hilft Menschen dabei insgesamt achtsamer zu werden und oft dadurch glücklicher, weil man sich so mehr ins Gedächtnis ruft für was man dankbar ist und dass diese Dinge vielleicht für einen, aufgrund dessen dass man sie wertschätzt, schon Grund genug sein können im Alltag glücklicher zu sein.

Ich komme ich zu dem Schluss dass ich Wertschätzung sehr wichtig finde, egal in welchem Verhältnis man es betrachtet .Was denkt ihr, wie wichtig ist Wertschätzung? und wie wichtig ist es vielleicht für euch persönlichersönlich?

Leben mit einer Psychischen Störung- Warum verstehen viele Menschen nicht wie hart es ist?

Zu Beginn möchte ich erst einmal sagen, dass ich persönlich noch keine eigene Erfahrung einer Psychischen Störung in großem Ausmaß hatte, worüber ich auch sehr froh bin. Allerdings leidet ein Freund unter einer Zwangsstörung und es ist zwar sehr schwer für mich ihm zu helfen, allerdings gebe ich mein bestes. Jedoch gibt es auch eine ganz andere Seite, er muss sich oft genug anhören, warum er denn nicht einfach normal Laufen kann oder Den Lichtschalter 30 mal an und ausschalten muss. Natürlich war es auch für anfangs schwer zu verstehen, allerdings muss ich doch deshalb der Person die damit zu kämpfen hat das Leben noch schwerer machen. Bei vielen versteht man den Auslöser dafür, wenn es einen gab, indem man Menschen mit einer Psychischen Erkrankung zuhört. In dem fall dieses Freundes war es der Brand eines Nachbarhauses, wobei er vorher eine Schokolade aß bei der er sich vorher dachte, wenn er diese isst brennt das Nachbarhaus. Für alle anderen natürlich ein krasser Zufall für ihn der Beginn einer großen Belastung. Nun lebt er schon fast ein Jahr damit und es gibt mal gute und mal schlechte Tage, die schlechten zeichnen allerdings die Tage aus an denen er auf dass Unverständnis seiner Mitmenschen stößt indem sie ihn auch nur seltsam ansehen wird es um einiges schlimmer. Ich frage mich oft ob solche Menschen eine Erkrankung wie diese wirklich nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Ein weiteres Beispiel dafür wäre, dass manche Menschen zu Jugendlichen mit schweren Depressionen sagen, sie sollen doch einfach Glücklich sein und dass ihr Leben gar nicht so schlimm ist, oder noch besser dass sie keine Depressionen haben weil sie am Tag zuvor einmal gelacht haben. Genau solche Aussagen sind bei Menschen mit Psychischen Erkrankungen wie ein Schlag ins Gesicht und verschlimmern ihre Lage noch mehr. Als ich davon erfuhr war ich wirklich geschockt, denn dieser Freund versucht sich zu erklären und war auf dem Weg der besserung und nur durch solche Menschen ist er fast wieder am Anfang.

Was haltet ihr davon, kennt ihr auch so Situationen oder seid selbst davon Betroffen. was haltet ihr von so Unverständnis vollen Menschen?

Upskirting und Downblousing- Erst Jetzt wurde es Strafbar

Seit Beginn des Jahres gilt nun, wer unter den Rock, oder in die Bluse einer Frau Fotografiert macht sich nun Strafbar. Was vorher wenn überhaupt nur als Verstoß gegen dass Recht am eigenen Bild Gehandhabt wurde gilt nun als Sexuelle Belästigung und kann sogar zu einer Haftstrafe von zwei Jahren führen. Allerdings frage ich mich nun, Warum erst Jetzt und nicht vorher, denn in Asien ist diese tat schon seit Jahren Strafbar und wird sogar durch eine spezielle Technologie präventiert, indem die Handys so Programmiert wurden, dass sie bei einem Selfie Ein Geräusch abgeben, selbst wenn dieses stumm ist. Ich finde es irgendwie etwas traurig, dass in einem so weit entwickeltem Land wie Deutschland es irgendwo so versäumt wurde die Gesellschaft zu schützen. Ich weiß auch , dass ich zu Beginn von Frauen gesprochen habe, allerdings gilt für mich dieser übergriff auch für alle Personen, welche einen Rock oder Kleid tragen, was natürlich Hauptsächlich Frauen oder Transfrauen vor ihrer Geschlechtsangleichenden OP sind. Ich finde es allerdings sehr gut, dass diese Gesetz nun in Kraft tritt, denn es ruf doch ein Gefühl der Sicherheit in mir vor, da sich hoffentlich die Menschen die solche Taten begehen es sich zweimal überlegen. Ich denke auch vor allem Junge Menschen ist dies sehr wichtig, eventuell auch als Symbolisches Zeichen gegen Sexismus.

Was haltet ihr davon, findet ihr die Strafen angemessen oder vielleicht sogar zu schwach oder hart. Schreibt es in die Kommentare.

Quelle: https://www.stern.de/politik/upskirting–bundestag-macht-heimliche-fotos-unter-den-rock-zur-straftat-9324412.html

Liebe

Was ist die Liebe, wieso brauchen wir sie und was macht sie mit uns?

„Für mich ist Liebe keine Emotion, keine physiologische Erregung wie Hunger, Durst, Sex etc. Sie ist auch nicht evolutionsbiologisch zu erklären“ ~Richard David Precht; Quelle: Zeit, 13.03.2009

Können wir eigentlich genau sagen was die Liebe für uns ist und was sie mit uns anstellt? 

Ich finde das Zitat „Alle Liebe dieser Welt ist auf Eigenliebe gebaut“ (Meister Eckhart; Quelle: Mystische Schriften) passt am besten. Dieses Zitat sagt aus, dass jedes Lebewesen zuerst sich lieben muss um anderen dasselbe vermitteln zu können was Liebe bedeutet. Es bedeutet Mitgefühl, Trost spenden, Einsamkeit überwinden und durch die Gemeinschaft werden Zwietracht und Streit aus dem Weg geschafft und es verschafft vor allem ein gegenseitiges Verständnis.

Menschen sind wie Wölfe „Rudeltiere“, ungerne alleine und zusammen viel Stärker. Wir fühlen uns sicher, wenn wir eine Person bei uns haben. Vertrauen ihr mehr als anderen, gehen mit ihr durch dick und dünn und trotz dem bleibt man sich nahe und möchte nicht ohne einen sein. Ich bin der Meinung, dass man Liebe nicht nur für seinen Freund, Ehemann empfinden kann sondern auch für seine Familie und seine Freunde. Es ist wie Richard David Precht gesagt hat „,(…) keine physiologische Erregung wie Hunger, Durst, Sex (…)„ Es geht nicht um die Körperliche Anziehung, den sex etc. sondern das Geborgenheitsgefühl, das Vertrauen und das man sich mit den Personen die man liebt wie sich selbst fühlt und auch man selbst sein kann ohne Angst oder Bedenken zu haben.

„Die Forderung, geliebt zu werden, ist die Größte der Anmaßungen“ ~ Friedrich Nietzsche. Jeder will geliebt werden, sich nicht alleine Fühlen und sich bei einer Person vollkommen fallen lassen. Doch es ist nicht leicht, meiner Meinung nicht ganz eine „Anmaßung (…)“  wie Nietzsche es nennt aber dennoch eine Herausforderung. Die Liebe ist für die Menschen etwas ganz Besonderes und dieses Gefühl tritt nicht gegenüber jedem Menschen auf, vielleicht erzwingt man es öfter und hofft darauf, doch wenn man tief in sich drinnen nicht verbunden fühlt kann man es nicht erzwingen.

Wer Liebe in sich trägt und liebt kann diese besser anderen Personen zeigen und ist Mitfühlender was auch das Zitat von zeigt Leo Tolstoi zeigt „Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber man kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen“.

Um zusammenzufassen ist Liebe Mitgefühl, Geborgenheit, Beisammensein, Trost und vieles mehr. Es ist eine Art Emotion doch zur selben Zeit alles andere als das. Liebe kann gegenüber vielem gezeigt werden und nur dann so herzlich und liebevoll, wenn man selber Liebe verspürt hat und weiß wie es sich anfühlt diese zu bekommen. Wir brauchen sie um nicht alleine zu sein, glücklich zu sein und dieses Glück weitergeben zu können, um sich auf andere verlassen zu können und um ein erfülltes und frohes Leben zu haben.

Was ist für euch die Liebe, wie verspürt ihr sie und wie würde es euch gehen, wenn ihr diese nicht haben würdet?

Quellen:

https://www.philosophische-sprueche.de/sprüche-zu-themen/philosophen-sprüche-zur-liebe/
https://www.deutschlandfunkkultur.de/was-ist-liebe-sokrates-wie-beruehmte-philosophen-ueber-die.2162.de.html?dram:article_id=467082

Rauchverbot an öffentlichen Orten

Seit Juli 2007 gibt es das „Bundesnichtrauchergesetzt“ welches anfänglich nur das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen des Bundes, wie etwa dem Nahverkehr verbot. Im Juli 2008 folgten Restaurants, Cafés und Bars durch das allgemeine Rauchverbot in Gaststätten und seit Mai 2016 sind Schockbilder auf Tabakwaren verpflichtend.

All diese Gesetze wurden zum Schutz von Nichtrauchern verabschiedet, wobei hinter ihnen allen natürlich auch die Hoffnung lag, die Zahl der Raucher zu verringern. Nun wirft sich jedoch die Frage auf, was sollte noch getan werden um dieses Ziel zu verfolgen? Für viele ist die Antwort in diesem Fall schon klar, es muss ein Rauchverbot an öffentlichen Orten geben! Andere sehen einem solchen Gesetz eher kritisch entgegen, da sie es als eine Einschränkung der Freiheit ansehen.

Das größte Argument für ein Rauchverbot an öffentlichen Orten liegt wohl für jeden klar auf der Hand, das passiv Rauchen. Egal wohin es geht, ob zur Bushaltestelle, zum Spielplatz oder sonst wohin überall sind Menschen mit Zigaretten in der Hand zu sehen. Wie wir alle jedoch wissen schadet der Rauch nicht nur den Rauchern selbst, sondern auch seinem Umfeld. Hierbei finde ich die Zahl des deutschen Krebsforschungzentrum sehr interessant, nach welcher etwa 3000 Menschen pro Jahr an den Folgen des passiven Rauchens sterben. Besonders sollte in Hinblick auf das passiv Rauchen meiner Ansicht nach aber auf Kinder geachtet werden, denn für sie kann passiv Rauchen gravierende Folgen haben, ihre Lunge ist nämlich bis zum 21. Lebensjahr noch nicht ausgereift und wird durch Rauch in ihrem Wachstum gehindert, was zur einem verkleinerten Lungenvolum auf Lebenszeit führen kann.  

Hierzu sagen aber viele Menschen, dass es an der frischen Luft doch möglich ist dem Qualm zu entgehen. Dieser Aussage kann ich allerdings nur teilweise zustimmen. Denken wir nur an Bushaltestellen oder Biergärten, hier ist es mir oft nicht direkt möglich dem Rauch auszuweichen, da ich an dieser Stelle auf den Bus warten muss oder mein Tisch blöderweise direkt hinter dem eines rauchenden Pärchens ist. Allerdings muss meiner Meinung nach auch erwähnt werden, dass es in den meisten Situationen möglich ist dem Qualm zu entgehen oder auch, dass viele Raucher selbst von Kindern weggehen oder die Zigarette ausmachen, wenn sie nett darum gebeten werden, leider ist dies aber nicht immer der Fall.  

Häufig argumentieren Rauchgegner auch damit, dass die Zahl der Raucher durch Rauchverbote sinkt jedoch find ich auch dieses Argument nur teilweise ausschlaggebend. Denke ich an mein Umfeld, so fallen mir schon einige Menschen ein die sagen, dass sie mit dem Rauchen aufgehört haben, weil es ihnen einfach zu blöd war immer nach Draußen zu gehen oder weil sie ihre Pause auf der Arbeit nur damit verbracht haben zum Raucherbereich zu gehen, eine zu rauchen und wieder zurück zu gehen. Werden jedoch Statistiken betrachtet so fällt auf, dass die Zahl der Raucher nach 2008 nicht in einem solchen Maße gesunken ist, wie es möglicherweise zu erwarten war. Allerdings finde ich auch kleine Schritte sind auf jeden Fall Schritte in die richtige Richtung.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/timeline/caff3e7701699fcc49fa3deaa2cbbcc6.png
Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/timeline/caff3e7701699fcc49fa3deaa2cbbcc6.png Zigarettenkonsum seit 1991 (Deutschland): Anzahl der im Schnitt täglich gerauchten Zigaretten (in Mio. Stück) pro Jahr

Als letztes finde ich das Gegenargument welches ich bereits am Anfang erwähnt habe wichtig und zwar, dass sich die Raucher immer weiter eingeschränkt fühlen werden umso mehr Gesetze entstehen, hierbei darf meiner Meinung nämlich nicht vergessen werden, dass Rauchen eine Sucht ist, die nicht von heute auf morgen abgelegt werden kann und darüber hinaus es die Entscheidung eines jeden einzelnen ist ob ich nun rauche oder nicht. Weshalb ich es wichtig finde dies auch zu akzeptieren, jedoch müssen Nichtraucher geschützt werden, was wie zu sehen ist ein echter Balanceakt sein kann.

Ich persönlich bin durch die oben genannten Argumente eher gegen ein Rauchverbot an öffentlichen Orten, da ich doch etwas an der Wirksamkeit eines solch großen Schrittes zweifle. Außerdem finde ich ein allgemeines Rauchverbot an allen öffentlichen Orten etwas zu streng und radikal, da es wie oben bereits genannt auch genug Raucher gibt, die auf ihre Mitmenschen achten und hören und diese meiner Meinung nach nicht so „diskriminiert“ werden sollten. Darüber hinaus fände ich es schwer ein solches Gesetz zu kontrollieren, ich mein soll jedes Mal die Polizei anrollen, wenn jemand bei einem Spaziergang im Park eine raucht? Andererseits bin ich jedoch für mehr Einschränkungen. Ich fände es wichtig, dass Rauchen an Orten wie Bushaltestellen, Biergärten und Spielplätzen verboten wird, damit andere geschützt werden. Ich persönlich wäre deshalb eher für die Einrichtung von mehr Raucherplätzen, somit wären die Raucher zwar trotzdem eingeschränkt jedoch aber weiterhin toleriert.

Was sagt ihr dazu?

Seid ihr für oder gegen ein allgemeines Rauchverbot an öffentlichen Orten?

Quellen:

https://www.test.de/Rauchen-Regeln-zum-Schutz-von-Nichtrauchern-5207729-0/

https://www.jumpradio.de/thema/lungenexperte-fordert-generelles-rauchverbot-oeffentlichkeit-pro-contra-100.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Rauchverbot

Wer nicht neben Frauen sitzen will, darf nicht fliegen!

Im Jahre 2018 kam es zu einem Vorfall in einer Maschine der Fluggesellschaft El Al. Beim Flug von New York nach Tel Aviv weigerten sich vier Ultra orthodoxe Juden ihren Sitzplatz neben Frauen einzunehmen. Genauso sprachen sie während des Vorfalls nur mit den männlichen Flugbegleitern.
Die Fluggesellschaft El Al veranlasste nach dem Vorfall, dass von nun an jeder Passagier aus dem Flugzeug geworfen wird, der sich weigert neben einem anderen Passagier zu sitzen.
Ist dieser Beschluss der Fluggesellschaft richtig ?
Bei diesem Konflikt treten religiöse Vorstellungen gegenüber der heutigen Rolle der Geschlechter. Man kann einerseits sagen, dass diese Männer von sich selbst aus nichts gegen diese Frauen haben, es ist lediglich ihr Glaube der sie dazu bringt Frauen gegenüber abweisend zu wirken. Andererseits kann man sagen, dass der Glaube auch immer Ermessenspielraum geben kann und sollte. Einerseits wollen sie nicht neben Frauen sitzen, sie sollten dabei aber beachten, dass sie hierbei eine Person mit in ihren Glauben ungewollt herein ziehen. Dann sollten sie Rücksicht nehmen und sich entweder neben die Person setzen oder sofort wieder aussteigen.
Ein nicht ganz außer Acht zu lassender Punkt ist der, dass man heutzutage auch weiblich aussehen kann aber die Geschlechtsmerkmale noch auf einen Mann hindeuten. Augenscheinlich hätten die orthodoxen Juden ja dann auch etwas dagegen neben diesem Passagier zu sitzen, obwohl dieser ja ein Mann ist, biologisch gesehen. Deswegen finde ich, dass es ein unbegründetes Argument ist, nicht neben einer Person sitzen zu wollen nur wegen des Geschlechts.
Ich finde, dass Ein Flugzeug ein Ort ist wo so ziemlich jeder Mensch, sei es Atheist, Moslem, Christ etc. zusammentreffen und miteinander auskommen müssen. Das weiß auch ein Ultra orthodoxer Jude und deshalb sollten sie sich vorher überlegen, ob sie ins Flugzeug steigen und sich darauf einlassen oder nicht.
Außerdem sind die Regeln der Religion schon sehr alt und haben heutzutage keinen realitätsnahen Bezug mehr. Viel aktueller hierbei ist eher das Thema Gleichberechtigung und vor allem die Gleichberechtigung der Frau.
Abschließend finde ich, dass Religionsfreiheit zwar sehr wichtig ist, jedoch sollten sich diese Menschen immer der Toleranz gegenüber anderen bewusst werden. Ein Flugzeug ist nun mal ein öffentliches Verkehrsmittel und deshalb haben diese Menschen miteinander sowie nebeneinander auszukommen. Die Menschen müssen ihren Platz im Flugzeug akzeptieren, deshalb hat die Fluggesellschaft meiner Meinung nach richtig entschieden. Kein Mensch sollte wegen seiner Herkunft, Religion oder seines Geschlechts diskriminiert werden und wenn das einer doch macht, fliegt er zwar trotzdem, aber bloß nicht mit dem Flugzeug, sondern aus dem Flugzeug und das finde ich auch gut.


Was haltet ihr von dem Vorfall?
Findet ihr, dass die Fluggesellschaft richtig gehandelt hat?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen.
Quelle:
https://www.aerotelegraph.com/wer-nicht-neben-frauen-sitzen-will-darf-nicht-fliegen
https://www.aerotelegraph.com/ultrareligioese-passagiere-machen-el-al-erneut-aerger
https://www.welt.de/politik/ausland/article165826098/Frau-wechselt-fuer-Mann-Platz-im-Flieger-El-Al-muss-zahlen.html
https://www.infosperber.ch/frau-mann/diskriminierung/fluggesellschaft-el-al-beendet-mobbing-gegen-frauen/
https://www.focus.de/panorama/welt/81-jaehrige-moechte-nun-fluggesellschaft-verklagen-strengglaeubiger-mann-will-nicht-neben-frau-sitzen-reaktion-der-airline-schockiert_id_5321930.html
https://taz.de/Vorfall-bei-israelischer-Airline-El-Al/!5515465/

Ich finde diese Anti Rassismus Kampagne sehr gut und sie passt auch sehr gut zum Thema 🙂
Der Vorfall nochmal detailliert im Video.

Ich bin eine Quotenfrau

Das Wort „Quotenfrau“ wird eher mit Schrecken verbunden, es zählt nicht als selbstverständlich eine Frau in der Führungsposition zu sehen. Aber ist das Wort „Quotenfrau“ so negativ? Definiert wird es durch eine Frau, die aufgrund der Quotenregelung in einer bestimmten Funktion tätig ist, eine bestimmte Position einnimmt. Aber sollte man diese Quote nicht eher als eine Chance sehen?

Wenn das Wort Quotenfrau aufkommt, fühlen sich die meisten Männer Angegriffen und haben Angst vor dem Verlust von Macht, aber im Grunde wollen wir doch eher eine »substanzielle Repräsentation« welche sich durch mehr Mitsprache widerspiegelt und nicht durch mehr verlangen nach Macht. Gleichzeitig wird eine Quotenfrau auch als Feministin gewertet und soll noch mal zeigen das wir Frauen nur Macht wollen und uns an den Männer rächen möchten. Aber das wir Frauen ohne eine Frauenquote weniger Chance hätten an größere Machtpositionen zu kommen, wird nicht betrachtet. Immer noch gibt es viel zu viele Vorurteile welche aber natürlich nicht gesehen werden und anscheinend schon veraltet sind, so wie das Wort „Frauenquote“. Auch das Wort Quote wird zunächst immer negativ aufgefasst, welches aber nicht negatives mit sich bringt. Angenommen Gleichberechtigung wäre in der Gesellschaft so fortgeschritten, dann gäbe es keine Quotenfrauen sondern einfach nur Kollegen und Kolleginnen. Es gäbe weder Quotenfrauen noch Quotenmänner.

Betracht ist es ziemlich Schade das wir eine Quote brauchen und es für uns nicht selbstverständlich ist ohne Vorurteile Macht zu verteilen und Positionen zu vergeben. Wie beispielsweise Taylor Swift in ihrem Song „The Man“ berichtet, hier wird klar gezeigt, dass Frauen weniger zugetraut wird und diese doppelt so viel Arbeiten müssen um sich zu beweisen. Taylor Swift stellt sich hier die Frage ob sie schneller an ihrem Ziel ankommen würde, wenn sie ein Mann wäre, zum Beispiel würde sie nicht ständig angegriffen werden oder müsste sich nicht ständig rechtfertigen. Ist die Frauenquote somit eine Chance besser anerkannt zu werden und mehr Möglichkeiten zu erlange? Eigentlich ist es ja nur ein Sprung etwas zu verändern und im Grunde zählt ja nur das was man aus seiner Position macht und wie man mehr Möglichkeiten schafft. Hier spielt auch das Verhalten eine Rolle, Männern ist es erlaubt anzugeben oder fies zu sein, aber bei einer Frau ist dieses Verhalten nicht legitimiert und wird auch nicht toleriert.

Aber wie wäre es ohne Quote? Meist wäre man die Minderheit umgeben von Männern. Dies zeigt Konsequenzen und wirkt sich darauf aus, wie man gehört und wahrgenommen wird, was sich auf die eigene Stimme auswirkt und ob man hierfür kämpfen möchte. Zu sagen man bräuchte keine Frauen und sich dies auszureden und vor sich hinschieben, zeigt nochmals wie wichtig solch eine Quote ist. Selbst die Persönlichkeit leidet darunter wenn der Umgang mit Frauen nicht normal ist und diese nicht gleich behandelt werden. Dazu gehört auch, das Ernst zunehmen was nicht wirklich als selbstverständlich gesehen werden kann, denn die Männerwelt erwartet ja auch immer das Gleiche und meinen wir Frauen sind durch unseren Körper bevorzugt, doch das durch eine Schwangerschaft der Frau und deren Vorurteile zwecks Jobeinstellungen Frauen wenig Chancen haben und wenn eher Ältere eingestellt werden, da diese womöglich nicht ausfalle, daran wird aber in den meisten Fällen nicht gedacht und dies ist nur eins von vielen Beispielen weswegen Frauen weniger Chancen und Chancengleichheit haben.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, das eine Quotenfrau auf keinen Fall etwas negatives oder schlechtes ist. Es ist eher ein Sprungbrett welches noch ausgebaut werden muss und aus dem man viel mehr machen kann, denn letztendlich hängt es immer davon ab was man daraus macht und wie man es nutzt. Meist ist einfach nur wichtig gehört zu werden und etwas kleines zu verändern, denn nur durch all diese Veränderungen konnte mehr verändert werden. Die Quotenfrau ist also nur der Anfang welcher immer weiter ausgebaut wird und Möglichkeiten für uns alle schafft. Wichtig ist das wir die Wirkung des Wortes „Quotenfrau“ das Stigma nehmen und alle Vorurteile zu beseitigen. Wir können einfach nur hoffen, das wir in naher Zukunft immer weniger mit solchen Vorurteilen kämpfen zu müssen und uns nicht überlegen zu müssen wie es wäre ein Mann zu sein.
Wie seht ihr den Begriff Quotenfrau? Könnte eine Gesellschaft ohne die Notwendigkeit einer Quote besser funktionieren, auch im Bezug auf Minderheiten?

Quellen:

https://www.stern.de/politik/quotenfrauen/

https://www.google.com/search?q=the+man+taylor+swift+lyrics&rlz=1C1CHBF_deDE757DE757&oq=the+man+taylos+swift&aqs=chrome.2.69i57j46i13j0i13l5.7687j1j7&sourceid=chrome&ie=UTF-8

https://www.dwds.de/wb/Quotenfrau

Wohlstand; um welchen Preis?

„Wenn ich Profit mache macht immer jemand anderes Verlust“, so lautet ein altes Sprichwort. Doch stimmt diese aussage wirklich? Zu welchem Preis geht jeder einzelne von uns in seine Karriere und verdient Geld? Wer leidet unter meinem Erfolg und wenn dieser Erfolg mich nicht erreicht, leide ich dann unter dem Erfolg eines anderen?
Denken wir groß. Nehmen wir als Beispiel den reichsten Mann der Welt, Jeff Bezos. Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass er zwar Profit macht, dass jedoch auf die kosten seiner Mitarbeiter tut. Es wird immer wieder von schlechter Bezahlung und schlechten Arbeitsbedingungen gesprochen. Außerdem sollte nicht vergessen werden, dass er durch seine Monopolstellung die kleinen Einzelhändler aus dem Rennen schießt und diese an deren Existenzminimum bringt. Somit kann man bei diesem Beispiel sagen, dass Erfolg durch Verlust von anderen im großen Stil praktiziert wird in unserer Welt. Hierbei stellt der Profit, natürlich Bezos immer wachsendes Vermögen dar und der Verlust ist ganz klar definiert im geringen Lohn, den schlechten Arbeitsbedingungen und das durch seiner Firma Amazon verursachte Monopol im Einzelhandel.
Denken wir nun klein, und projizieren das ganze nun auf uns selbst, die die ihr ganzes Leben noch vor sich haben und erst in eine Karriere starten. Um heutzutage in einem Job zu kommen muss man Prüfungen bestehen. Nicht jeder schafft das. Somit habe ich, wenn ich zum Beispiel den begehrten Platz zu einem Job bekomme, Profit auf die Kosten meiner Mitbewerber gemacht.
Definieren wir Wohlstand nicht nur auf das Geld. Vermögen können auch Erfolg, Wertgegenstände oder soziale Werte sein. Wenn ich mir ein neues Smartphone kaufe, dann immer mit dem Gedanken, dass dadurch eine große Firma gegenüber ihren Mitarbeitern profitiert. Der Mitarbeiter dieser Firma profitiert zwar auch durch meinen Kauf, jedoch nur im wirtschaftlichen sinne. Er bekommt Lohn, jedoch kann er im sozialen Sinne dadurch nicht profitieren, zum Beispiel durch schlechte Arbeitsbedingungen.
Leider hat das Sprichwort recht. Wohlstand erreiche ich nur, wenn jemand anderes im sozialen oder wirtschaftlichen Bereich Verlust macht. Leider bleiben unsere Mitmenschen auf unseren Karriereweg nicht verschont und man sollte sich immer ins Gewissen reden, dass jeder Erfolg auch ein Misserfolg eines anderen sein kann. Genauso kann auch ich unter Erfolgen anderen leiden.
Ich bin der Meinung, dass dieses Sprichwort wahr ist und man es auf jede Gesellschaft in unsere Welt beziehen kann. Im Großen gedacht, schadet ein zu langanhaltender Erfolg eines Menschen wie dem von Jeff Bezos unserer Welt. Im kleinen Sinne gedacht, sollten wir nicht zu schnell Trübsal blasen. Dann schadet Erfolg niemanden anderes so schnell und auch nicht sehr arg, jedoch sollten wir uns das Sprichwort oben bei jedem Erfolg ins Gewissen reden und uns an den Anderen Erfolgen unserer Mitmenschen erfreuen, denn der nächste Erfolg könnte deiner sein.
Was denkt ihr über dieses Thema?
Findet ihr auch das einzelne reiche Menschen mehr Schaden als Gutes bringen?
Habt ihr schon mal daran gedacht, dass euer Erfolg irgendeines anderen Misserfolges war/ist?
Schreibt es in die Kommentare ich bin gespannt.
Quellen:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jeff_Bezos
https://www.watson.ch/digital/amazon/486022554-ex-amazon-mitarbeiter-erzaehlen-wie-es-wirklich-ist-unter-jeff-bezos-zu-arbeiten

Nietzsches „Herren- und Sklavenmoral“ und die US-Außenpolitik

Gut. Handel. Böse. Krieg. Die amerikanische Außenpolitik ist geprägt von militärischer Aggression sobald sich jemand gegen sie stellt oder dem Freihandel mit Staaten, die sich den Richtlinien Amerikas unterwerfen. Dabei sind schon am Ansatz der stark vereinfacht dargestellten außenpolitischen Strategien der USA- so wirkt es zumindest- Parallelen zu Nietzsches „Herren- und Sklavenmoral“ zu erkennen, welche vor allem an der Vormachtstellung der USA und ihren außenpolitischen Handlungen auf der Welt zu sehen sind. Doch was genau könnte eine mögliche Erklärung dafür sein, weshalb die USA ihre Außenpolitik so radikal, und beinahe gefährlich minimalistisch gestalten? Nietzsches Ethik der Selbstbestimmung lässt mögliche Rückschlüsse auf diese Frage zu, warum sich nun die die Vereinigten Staaten häufig in Konflikten mit anderen Staaten befinden. Besonders Auffällig ist dabei auch die Rolle der EU, welche sich durch Donald J. Trump langsam politisch zu emanzipieren scheinen und einen Konflikt, wahrscheinlich auf diplomatischer Ebene, evozieren. 

Zunächst stellt sich die Frage, was die sogenannten „Herren- und Sklavenmoral“ ist. Die „Herren- und Sklavenmoral“ beschreibt das Werteverhältnis zwischen zwei vergangenen gesellschaftlichen Machtverhältnissen. „Gut“ und „Böse“ sind den oberen und den unteren Schichten zuzuteilen. Aus dem ehemals „Guten“ wurde aufgrund des Umwerten der alten aristokratischen Werte durch die Unteren, das „Schlechte“. So entstand eine Moral aus dem Nicht-Moralischen, welche die Abneigung derer Ausdrückt, die vorher diejenigen waren, welche die Abneigung zu spüren bekommen haben und nun aus dem vorherigen „Schlechten“ für sich als „Gut“ bezeichnen, wie eine aus ihrer Sicht begründbaren Rachsucht oder dem Hass gegen die Vorherrschenden. Somit ist die Herrenmoral in der heutigen Zeit als moralisch schlecht zu betrachten, hingegen die Sklavenmoral der Unteren, der Unterdrückten, als moralisch gut betrachtet wird. 

Gehen wir über zu den USA. Die USA indes, sehen sich selbst als die größte politische und ökonomische Macht der Welt, welche ihre Interessen, seien es wirtschaftliche oder politische Interessen, um jeden Preis durchsetzen wollen. Nun mehr beschreibt Nietzsches Herrenmoral die Moral der USA, beziehungsweise die Strategie, nach der die USA außen- und handelspolitische Fragen zu verfolgen scheinen. Lenkt man den Blick nun auf den völlig absurden Irakkrieg (2002), der durch George W. Bush aus rein ökonomischen Absichten, bewusst initiiert wurde, so erkennt man das „moralische“ Vorgehen. Die USA gaben an, sich durch Giftgas, das sich fälschlicherweise im Besitz Saddam Husseins, dem damaligen Präsident des Iraks, befinden haben sollte, bedroht fühlen, und somit eine militärische Konfrontation als unausweichliche Reaktion angesehen hatten. Sie tauschten durch die selbst erfundene Gefahr ihre Position, und wurden aus „Herren“ selbsternannte „Sklaven“, die es für nötig hielten aufgrund einer nicht real existierenden Bedrohung, aus dem bewussten Nicht-Moralischen heraus, da sie ja die Werte des Iraks verneinten und sich dieser vereinnahmt fühlten, weshalb sie unter diesem Vorwand den Irak angriffen und bis heute, nahhaltig geschädigt haben, ein Land, dass niemals zuvor die USA angegriffen hat, geschweige, sich jemals wegen eines Mordes an einem US-Amerikaner schuldig gemacht hat. Der Wert, der hinter diesem Handeln steht ist kein ehrenwerter, gar humaner Wert. Es galt bloß die Ölvorkommen sicherzustellen, dass die USA nicht Gefahr liefen, dass Erdöl möglicherweise an Russland abgeben zu müssen. Mehr oder weniger werden wirtschaftliche Interessen einen deutlichen höheren Wert zugesprochen als menschlichen Werten. Heuchlerisch! Die USA haben nämlichen die UN Menschenrechtscharta unterschrieben, in der der erste Artikel folgendermaßen lautet „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“ Die USA handelten nicht immer nach dem Prinzip der Positionsumkehr. Hierbei ist der Vietnamkrieg (1955-1975) ein signifikanten und zugleich perfides Beispiel, für US-amerikanische Außen- und Kriegspolitik. Es fand kein Tausch zwischen den beiden Positionen, „Herren“ und „Sklaven“, statt. Vielmehr blieben die beiden in ihren Positionen, wobei mit „beiden“ die USA und der Nordvietnam gemeint ist, da dieser sich dem Erzfeind, den Kommunisten der UdSSR, anschloss. Die USA mit ihrer „Herrenmoral“ sahen sich dem jedoch „überlegen“, und meinten sich ihrer eigenen Stärke bewusst zu sein, womit sie sich folgenschwer verschätzten, da der Nordvietnam, sich in seiner „Sklavenmoral“ bewusst war, dass dieser nun der Schwächere sei. Auf beiden Seiten nahm man die Eigene als moralisch „gut“ wahr, jedoch scheinen die USA von Anfang an die moralischen „schlechten“ zu sein, da diese, aus ihrer Position heraus, den Nordvietnam, und somit auch den Kommunismus und dessen Werte als minderwertig, gar gefährlich ansahen. Die USA machten sich wieder der nicht-moralischen Werte (allgemein nicht-moralische Werte) eigen, die eigentlich den „Sklaven“ und nicht den Herren vorbehalten waren, weshalb der Nordvietnam sich diese hätte zu Eigen machen müssen, was er auch bei Zeiten tat, da dieser mit Rache, Hass und Krieg antwortete. So übernimmt der Nordvietnam das, was die USA mit ihm gemacht haben, und greift sie militärisch und kriegerisch an, in dem Glauben, dass man der „Gute“ und die USA die „Schlechten“ sein, was im weitesten Sinne auch als moralisch verständlich erscheint, denn es gab bei Zeiten keine Gefahr, dass der Nordvietnam, beziehungsweise der Vietnam die USA angreifen und somit in Gefahr bringen wollten. Jedoch sollte klar sein, dass Krieg nach vernünftiger Auffassung weder moralisch vertretbar noch als dauerhaft sinnvolle Lösung zu betrachten ist, da das Finanzielle und Militärische, dem Menschlichen übergeordnet wird, wodurch Abermillionen von unschuldigen Zivilisten im Vietnam, und junge unerfahrene us-amerikanische Soldaten ums leben kamen, welche durch die amerikanische Propaganda, unter den Präsidenten Eisenhower, Kennedy, Lyndon B. Johnson, Kennedy und Nixen, geblendet wurden, was das amerikanische Handeln als- endgültig- nichtmoralisch zu sehen ist. 

Heutzutage sehen wir ähnliche Tendenzen, in puncto amerikanischer Handels- und Außenpolitik, vor allem am Handelskrieg mit China. China fühlt sich von den USA angegriffen, und wendet nun die gleichen Mittel an, wie die USA und nehmen sich gleichzeitig derer an, die sie so „hassen“. Somit ist auch die eingangserwähnte Beziehung von Europa und den USA klar: der „Sklave“ emanzipiert sich vom „Herren“, in dem er das anwendet, was er am „Herren“ so gehasst hat, wobei Donald J. Trump eher eine Ausnahme ist, da sich die EU nicht seiner absurden, und inhumanen Ansichten betätigt, oder diese imitiert. 

Abschließend gilt es die, in der Einleitung erwähnte Frage zu beantworten: Nein, darauf kann Nietzsches Moraltheorie keine Rückschlüsse geben. Sie erklärt viel mehr nur das „Wie“, nämlich wie sie handeln, was der Hintergedanke ist, wie zum Beispiel die Umkehrung von „Herren- zu Sklavenposition“. Was die wahren Gründe hinter dem Handeln der USA sind, das ist von Fall zu Fall anders. Jedoch ist eins klar, der moralische Wert des Geldes, der Wirtschaft und des Militärs ist ungebrochen hoch, weshalb diese immer mit den eigentlichen Konfliktgründen einhergehen, was in einem anderen Beitrag erörtert werden muss. 

Quellen:

  • AB „Friedrich Nietzsche- Ethik der Selbstbestimmung“