Wozu Drogen verbieten?

In unserer Gesellschaft ist der Genuss  fast aller Drogen im Außer medizinischem Rahmen verboten. Alkohol und Tabak sind gesellschaftlich akzeptiert, auch wenn sie gesundheitlich um ein vielfaches gefährlicher sind als zum Beispiel Cannabis oder LSD. Doch nur weil diese Drogen ausserhalb des Krankenhauses verboten sind, heißt es noch lange nicht, dass ein gewöhnlicher Bürger sich nicht trotzdem ordentlich betäuben könnte. Er muss nur eben in den Schwarzmarkt gehen, um sich gestreckte, schlecht dosierte Mengen ihrer Lieblingsdroge zu besorgen. Oder eine Krankheit beim Arzt vortäuschen um eine Verschreibung zu erhalten, die dann, um fair zu sein, nicht Risiko behaftet ist. Und das klappt ganz gut. Das Bild des reichen Pablo Escobar ist jedem im Kopf, der damals mit dem Kokainhandel in den Partymetropolen Miami und New York so viel Geld gehäuft hat, dass er dem Kolumbianischen Staat, als sie ihn dann fassten, anbot, Teile der Staatschulden zu begleichen, um Freizukommen. Die gigantischen mexikanischen Drogenkartelle nicht zu vergessen, die die Regierung in weiten Teilen des Landes als Regierung abgelöst haben. Man kann also sagen, der illegale Drogenhandel boomt, und mit nicht nur die Drogenabhängigen sind am Ende die Opfer, und auch nicht die tausenden zivilen Opfer, die in den Drogenkriegen ums Leben kommen, sondern auch der Staat, dem sehr viele Steuern entgehen.

Doch ist es nicht unethisch, solche Substanzen zu verkaufen? Wie soll das ein Staat jemals moralisch rechtfertigen? Dazu braucht man eine etwas pragmatischere Sichtweise auf die Drogenszene. Drogen sind etwas, was Menschen seither nehmen und immer nehmen werden. Es ist so wie Fleisch zu essen. Es ist nicht unbedingt sehr gut und es ist sicher nicht ethisch. Aber es wird seit jeher gemacht und das wird sich nicht ändern. In der richtigen Menge ist Fleischessen auch sehr gesund. So ist es auch mit Drogen. Sie sind sehr ungesund, besonders Opiate und Designerdrogen. Dennoch werden sie genommen und dennoch gibt es Abhängige, aber auch nur experimentierfreudige und Partygänger. Nun, Abhängigkeit wiederum ist ein weitläufiges Thema und sprengt hier auch den Rahmen. Es sei nur gesagt, dass der Staat hier auch eine große Hilfestellung einnehmen kann. Aber gesellschaftlich ist es auf Dauer nicht von Nutzen Kriminellen ihre Arbeit zu lassen. Eine Komplette Legalisierung und die Regulierung des Verkauf und der Herstellung durch den Staat bringt nicht nur Steuereinnahmen sondern Reduziert die Gefahren für die Verbraucher sehr stark. Dazu hat man den ganzen Schlamassel mit der organisierten Kriminalität und den Drogenkartellen ausgemerzt.

Inwiefern es für einen Staat vertretbar ist, dass es Gift verkauft und davon Schulen baute, sei dahingestellt. Aber das macht der Staat bereits mit Alkohol und Nikotin damit haben ausser die Tausenden Alkoholleichen und Millionen Abhängige kein Problem. Aber was jeder mit seinem Körper anstellt ist ja schließlich sein Entscheidung.

Was denkt ihr zu der momentanen Drogenpolitik in Deutschland und in der westliche Welt?

Sollten alle Drogen und auch andere Illegalen Waren legalisiert werden um Schwarzmärkte auszumerzen?

 

Förderung von Sport in Schulen

Als ich noch klein war gab es für mich nur eine Sportart als Option und das war Fußball. Andere Sportarten waren mir unbekannt und generell waren die Angebote auf dem Land nicht besonders vielseitig. Die Jungs zum Fußballverein und die Mädchen ins Ballett. Jeder ging damals nun eben ins Fußball also habe ich das damals auch getan. Heute interessiert mich Fußball nicht mehr wirklich und ich habe andere sportliche Interessen entwickelt. Die meisten Kinder in Deutschland, gerade auf dem Land, haben nie die Möglichkeit ihre passende Sportart zu finden und diese so auszuleben wie sie es möchten.

Wenn man Amerika betrachtet ist dies ganz anderes, den viele Sportarten werden dort schon von Beginn der Schullaufbahn an gefördert und so haben Schüler vom jungen Alter an die Möglichkeit alles in eine Sportart oder sogar mehrere zu stecken und vielleicht so sogar ihr Hobby zum Beruf zu machen. Aus den Colleges kommen jährlich zahlreiche Athleten in jeglichen Sportarten. Dies ist nur möglich, da diese ihre ganze Schullaufbahn gefördert werden.

Wenn in Deutschland ein Jugendlicher mit 14/15 Jahren merkt, dass es neben Fußball noch andere Sportarten gibt und eine Leidenschaft für eine andere Sportart entwickelt , ist es meist schon viel zu spät.

Selbst bekannte Sportarten wie Fußball werden nur über Vereine gefördert und dies ist bei den meisten Vereinen auf dem Land meist eher unprofessionell, so dass aus einem begeisterten Fußballspieler in der Jungend meist leider ein professioneller Vereinstrinker wird. Natürlich will nicht jeder Hobbysportler sein Hobby zum Beruf machen und der Vereinssport erfüllt auch einen sehr großen sozialen Zweck, deshalb wäre die Schule für eine professionelle  Förderung von Sportarten perfekt geeignet!

 

Was haltet ihr von dem amerikanischen System der Förderung von Sportarten? Und könntet ihr euch etwas ähnliches in Deutschland vorstellen?

Gruß euer Kuhherden Joe!

Zero Waste

Jeder bemerkt es beim Einkaufen oder auch beim Kochen: Extra in Plastik eingeschweißte Gurken, in Plastik verpackte Fertigprodukte, „Plastiktrennscheiben“ zwischen einzelnen Käsescheiben, eine Haribo-Gummibärchen-Tüte, in der einzelne Verpackungen mit Gummibärchen enthalten sind.

Klein, aber fein- Studentenfutter in 40g-Packungen.
Plastiktrennscheiben im Käse und eine unnötig eingeschweißte Gurke.

Jeder hat vermutlich ein schlechtes Gefühl dabei, denkt, „Ach, das extra einzupacken, wäre doch nicht notwendig gewesen!„. Dennoch ist vielen trotzdem nicht bewusst, wie viel Müll wir im Alltag produzieren und es ist für die meisten auch vollkommen normal, ein Produkt zu kaufen, es auszupacken und die Verpackung dann wegzuschmeißen. Wir haben dank der regelmäßigen Müllabfuhr das Gefühl dafür verloren, wie viel Müll wir tatsächlich produzieren und wundern uns dann über einen Müllkontinent im Pazifik, der größer als Indien ist.

Dieser enorme Müllanfall ist jedoch zurückzuführen auf die Entwicklung unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur zu einer von Bequemlichkeit geprägten Konsumgesellschaft. Immer heißt es nur „kaufen, kaufen, kaufen“, es gibt kaum noch ein Produkt, was für die Ewigkeit gemacht wird – denn schließen verdienen die Hersteller an diesem nichts mehr! Handys, Elektronik, Möbel, sie alle sind recht kostengünstig zu erwerben, weshalb auch unsere Wertschätzung für diese Produkte abnimmt. Da alles immer preiswert und ein umfangreiches Warenangebot verfügbar ist, ist es ganz einfach, das nach einem knappen Jahr nicht mehr funktionierende Handy gegen ein neues auszutauschen. Und auch wenn es nicht kaputt sein sollte, unser Drang, mit einem supertollen neuen Handy in der Schule prahlen zu können, überwiegt bei Weitem die Möglichkeit, das alte Handy noch solange zu benutzen, bis es nicht mehr funktioniert.
Genauso verhält es sich auch mit anderen Alltagsgegenständen, wie Fernseher, Möbelstücke, etc. Sie sind schnell ersetzbar.

Doch auch unsere Bequemlichkeit trägt zu dem wachsenden Müllberg bei. Statt beispielsweise den Kaffee in einen Filter zu füllen und dann aufzubrühen (Achtung aufwendig!), wird eine Aluminiumkapsel in die Kaffeemaschine geschoben und der Rest wird automatisch erledigt. Zwei Milliarden geöffnete Kaffeekapseln führen so zu 4000 Tonnen Müll (https://www.welt.de/wirtschaft/article123656432/Wir-produzieren-4000-Tonnen-Kaffeekapsel-Muell.html).

Auch zeigt die große Beliebtheit von Fertiggerichten, dass es uns heutzutage vor allem darum geht, alles möglichst schnell und ohne großen Aufwand erledigen zu können – egal, ob es auf Kosten der Umwelt oder sogar der eigenen Gesundheit geht.

Die Bewegung „Zero Waste“, die in den letzten Jahren immer mehr Zulauf bekommen hat, setzt zur Minimierung des Mülls auf eine Veränderung des Lebenstils. „Zero Waste“-Menschen leben somit im Kontrast zu unserer wachstumsorientierten Konsumgesellschaft und versuchen, ihren Müll und Ressourcenverbrauch zu dezimieren. Bea Johnson, eine amerikanische Bloggerin, hat es sogar geschafft, den Müll ihrer Familie auf ein Einmachglas zu reduzieren (siehe auch hier: https://zerowastehome.com/about/bea/).

Das zu erreichen, fordert aber eine sehr große Umstellung des Lebensstils und erscheint für viele fast unmöglich, deshalb werde ich euch hier noch kurz einige Möglichkeiten vorstellen, wie ihr zumindest ein bisschen weniger Müll produzieren könnt:

  • Einwegprodukte vermeiden und ersetzen (Servietten z.B. durch Stoffservietten, Abschminktücher, …)
  • Glasflaschen statt Plastikflaschen
  • Verpackungen beim Einkaufen vermeiden, (Unverpackt-Läden, Bioläden, wo man Gemüse noch unverpackt einkaufen kann)

Meine Meinung dazu ist, dass ich als eine sehr gute Idee ansehe, gleichzeitig denke ich aber, dass viele Menschen sich nicht dazu überwinden können, da es -zumindest wenn man  Müll wirklich ganz vermeiden will und nicht nur „ein bisschen“- immer auch mit Verzicht verbunden ist. So kann man z.B. viele Süßigkeiten nicht mehr kaufen und essen, es sei denn, man stellt selbst welche her.

Viele tun sich im Bezug auf den Verzicht außerdem schon beim Vegetarismus schwer, bzw. sagen, sie könnten nicht auf Fleisch verzichten. Daher denke ich, dass „Zero Waste“ nicht massentauglich ist, es sei denn, es findet ein radikales Umdenken in unserer Gesellschaft statt und das Erkennen, dass man doch kann, wenn man es wirklich will. Aber auch die praktische Umsetzung ist zum Teil echt schwer, da man manche Dinge nur in Plastikverpackungen erhält. Man muss deshalb sehr viel selbst herstellen- z.B. an Kosmetik – und das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, die viele in unserer von Schnelligkeit geprägten Zeit nicht investieren wollen .
Ich persönlich würde es sehr gerne mal ausprobieren, wenn ich studiere/ alleine lebe, da ich finde, dass es einen großen Beitrag dazu leistet, dass die Umwelt weniger verschmutzt wird. Aber ich finde auch, dass „kleine“ Reduzierungen des Mülls auch schon viel bringen und man sollte, wenn man das Ziel hat, sich ganz umzustellen, auch immer klein anfangen.

Könntet ihr euch vorstellen, „Zero Waste“ zu leben? Oder wäre es eine zu große Umstellung für euch? Was würde die größte Hürde darstellen für die Umstellung eures Lebensstils?

Was wäre, wenn auf einmal alle Menschen in Deutschland so leben würden?
Denkt ihr, euch fallen auch Möglichkeiten ein, weniger Müll zu produzieren?

 

 

 Literatur: „Ein Leben ohne Müll: Mein Weg mit Zero Waste“ von Olga Witt, Tectum Wissenschaftsverlag; Auflage: 1 (13. Februar 2017)

 

 

Welche Strafe ist gerecht ?

Früher verfolgte man hauptsächlich die absolute Strafzwecktheorie, was bedeutete der Täter entscheidet sich für seine Tat und hat deshalb Schuld an seinem Verbrechen. Die Strafe sah man hier als Gerechtigkeitswiederherstellung also nach dem Motto „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Die moderne Sichtweise setzt eher auf Prävention, sie beleuchtet auch die Gründe warum der Täter die Tat begangen hat, so ist die Strafe bei jedem Täter individuell. Das ganze wird als relative Strafzwecktheorie definiert.

Doch wer kann überhaupt entscheiden welche Strafe gerecht ist ?

In Deutschland sind dafür Richter zuständig, doch auch hier könnte man sagen, dass eigentlich kein Mensch gerecht und neutral bestrafen kann. Dass die Todesstrafe in so vielen Ländern noch verbreitet ist, vor allem auch in hochentwickelten Ländern wie beispielsweise in den USA, finde ich persönlich nicht gut. Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass ich die Justiz in Deutschland viel zu schwach finde. Wenn man sich die Urteile in manchen Fällen anschaut, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Eigentlich kann sich jeder mit einem guten Anwalt ein Chance auf eine mildere Strafe verschaffen.

Die Frage nach der gerechten Strafe hat sich aber auch im Laufe der Zeit verändert. Früher dachte man noch nach dem Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, wenn also ein Dieb erwischt wurde, wurde ihm eine Hand oder ein paar Finger abgeschnitten um ihn am erneuten Klauen zu hindern. Heutzutage setzt man dagegen eher auf Prävention. Diese setzt entweder direkt am Täter an was bedeutet, dass die Strafe  auf den jeweiligen Täter angepasst ist und ihn so beeinflusst, dass er seine Tat nach absitzen der Strafe nicht nochmal wiederholt. Die andere Möglichkeit von Prävention wirkt auf die gesamte Gesellschaft. Durch die Veröffentlichung von solchen Prozessen und Verurteilungen wird in der Gesellschaft eine Art Abschreckung bewirkt und soll so bewirken, dass sich andere erst gar nicht verleiten lassen eine vergleichbare Tat zu begehen.

Wie man sehen kann ist eine gerechte Strafe sehr schwer zu finden und auch jemanden zu finden der diese ausspricht und das ganze neutral beurteilt ist nicht einfach.

Auch wir diskutierten in unserem Ethikunterricht viel über das Thema gerechte Strafen, kamen aber auch zu keinem eindeutigen Ergebnis, weil es zu viele verschiedene Meinungen zu diesem Thema gibt.

Was meint ihr, sollte die Todesstrafe abgeschafft werden ?

Welche Strafen sind gerecht ?

Sollte in Deutschland etwas verändert werden im Bereich der Justiz ?

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Ein Thema mit dem man jeden Tag konfrontiert wird ist der Tod. Der Tod ist in unserem Alltag immer präsent, ob im wirklichen Leben, oder in den Medien. Viele Menschen fragen sich dann auch, wie es ist „tot“ zu sein, bzw. ob es nach dem Tod noch irgendetwas gibt. Auch ich stelle mir hier jetzt die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt?

Zunächst einmal muss man bei diesem Thema die Nahtoderfahrung ansprechen. Menschen behaupten sie hätten bei einer dieser Nahtoderfahrungen Lichter gesehen und Stimmen gehört, andere behaupten sogar gesehen zu haben wie sie „tot“ auf dem Operationstisch liegen (Vogelperspektive) . Doch mein Gedanke dazu ist, was die Menschen gesehen haben ist weitestgehend logisch zu erklären. Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk der Natur, welcher verborgene Kräfte enthält.

Ein kleines Beispiel hierfür wäre, dass wenn ein geliebter Mensch unter einem Auto eingeklemmt ist, der andere Mensch dann dazu in der Lage ist das Auto anzuheben, was er aber unter normalen Umständen nicht hätte tun können.

Doch zurück zur Nahtoderfahrung. Bei einer sogenannten Nahtoderfahrung hört das Herz auf zu schlagen, und der Körper ist aus medizinischer Sicht tot. Durch moderne Technik und Verfahren schaffen es die Ärzte dann diesen „toten“ Körper wieder zu beleben. Befragt man nun hinterher die Menschen darüber wie es war, sagen die meisten (die Ausnahmen bestätigen die Regel) ein grelles Licht gesehen zu haben und Stimmen gehört zu haben. Dies liegt meiner Meinung nach an der Ausschüttung des Hormones DMT, welches wie eine Droge wirkt. Der Körper bereitet sich darauf vor zu sterben und versucht dies möglichst angenehm zu gestalten, da der Körper so konzipiert ist sich an die Umstände bestmöglich anzupassen. Durch diese Ausschüttung des DMTs werden diese ganzen erzählten Erfahrungen hervorgerufen. Auch die sogenannte Vogelperspektive ist zu erklären. Das Gehirn arbeitet nach dem Herzstillstand noch in etwa 30 Sekunden weiter. Das heißt, in diesen 30 Sekunden werden noch Sinneseindrücke wahrgenommen und im Gehirn verarbeitet. Das Gehirn verbindet diese Informationen dann und heraus kommt, dass der Mensch alles außerhalb seines Körpers beobachtet hätte.

Doch gibt es nun ein Leben nach dem Tod? Meine Antwort dazu lautet nein. Sobald der Körper gestorben ist wird die enthaltene Energie in ein großes umliegendes System freigegeben, wo es dann kein Leben gibt. Nach dem Tod kommt nichts mehr. Das Leben nach dem Tod ist meiner Meinung nach eine Erfindung des Menschen, um den Tod so angenehm wie möglich zu gestalten. Durch dieses Denken wird der Tod verharmlost und nimmt einem die Angst vor dem sterben, weil man weiß dass man danach weiter leben kann. Zudem ist das ganze Reden über ein Leben nach dem Tod nur ein großer Kokolores um irgendwie eine Religion zu bilden die dann Menschen wieder zum Krieg führt, aber das ist ein anderes Thema. Was meint ihr dazu gibt es ein Leben nach dem Tod? Waren die Menschen bei diesem Herzstillstand in einer anderen Welt oder ist es doch alles logisch erklärbar?

Handys im Unterricht

Jeder kennt es, man sitzt im Unterricht und da klingelt etwas hier schreibt jemand am Handy und sich auf den Unterricht zu konzentrieren ist schwer.

Doch können Handys auch eine gute Möglichkeit sein, um neue Unterrichtsmethoden einzuführen ?

In diesem Thema unterscheiden sich wahrscheinlich die Meinungen der meisten Lehrer zwischen denen der Schüler. Manche Schulen setzten voll und ganz auf moderne Medien. Sie verwenden beispielsweise Tabletts anstatt Bücher und nutzen interne Schulnetzwerke um mit den Schülern in Kontakt zu bleiben.

So fortschrittlich ist unsere Schule zwar nicht, aber auch bei uns benutzen manche der Lehrer Handys im Unterricht, um mal kurz eine Antwort auf eine Frage zu suchen, oder um für einen Vortrag im Internet zu recherchieren. Auch im Ethikunterricht haben wir eine kleine Fragerunde auf Twitter gestartet, welche allen Schülern gefallen hat und gleichzeitig den Unterricht nicht behindert, sondern weitergebracht hat.

Meiner Meinung nach können solche kleinen Einflüsse der modernen Medien in den normalen Unterricht bereichernd wirken und das ganze interessanter gestalten. Voll und ganz auf die modernen Medien zu setzen finde ich allerdings auch nicht gut. Vor allem in den unteren Klassen wäre meiner Meinung nach aber eine Unterrichtseinheit die den Umgang mit den modernen Medien und vor allem auch mit dem Handy veranschaulicht und gleichzeitig auch die Gefahren die damit verbunden sind aufzeigt, denn oftmals sind die jüngeren Schüler oft noch sehr unerfahren und sich den Gefahren nicht bewusst.

Was meint ihr, sollten mehr Handys im Unterricht verwendet werden ?

Was sagt ihr zu meinem Vorschlag für eine kleine Schulung für den Umgang mit Handys ?

Sollten Handys ganz im Unterricht verboten werden ?

 

Digitale Medien- Chance oder Risiko?

In unserem Alltag sind die digitalen Medien nicht mehr wegzudenken. Kinder und Jugendliche spielen in ihrer Freizeit Computer-Games, informieren und vernetzen sich im Internet und kommunizieren via Handy mit ihren Freunden und Verwandten.

Auch in der Schule und am Arbeitsplatz gehören die digitalen Medien heute zum Alltag. Sie bieten den Heranwachsenden vielfältige Entwicklungs- und Lernchancen.

Das alles hört sich für mich super an. Doch wenn man sich einmal genauer mit dem Thema „digitale Medien“ auseinandersetzt, erkennt man neben den Chancen auch die Gefahren wie zum Beispiel Internetsucht, Cybermobbing, Datenmissbrauch oder sexuelle Übergriffe. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche sich mit den Gefahren auseinandersetzen, um einen sicheren Umgang mit digitalen Medien zu lernen. Dabei nehmen Eltern und Lehrpersonen eine bedeutende Begleitfunktion an- als vertrauensvoller Zuhörer, hilfsbereite Gesprächspartner oder interessierte Mitlernende.

 

https://de.slideshare.net/tfaas/die-rolle-der-neuen-medien-im-wahlkampf, Folie 13 (Bild entfernt wg. Urheberrecht)

Diese Statistik zeigt ganz deutlich, dass das Internet hauptsächlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt wird. Mit dem Alter nimmt auch die Internet-Nutzung ab. Ich jedoch denke, dass in den nächsten Jahren auch die Älteren immer mehr mit den digitalen Medien in Kontakt treten werden.

Ich selbst nutze täglich die neuen Medien und verbringe viel Zeit damit. Nutzt ihr sie und wenn ja wofür?

Liebe Grüße Gelassenheit

Universum – Sind wir nur ein Charakter in einem Spiel?

Das Universum ist riesig und scheint unendlich zu sein. Wir sind darin nur ein kleines Sandkorn in einem riesigen Sandkasten. Wir sind also nur ein winziger Bestandteil eines großen Ganzen. Doch wer sind wir wirklich? Bist du, wie du bist? Bin ich, wer ich bin?
Wir stellen uns vor wir würden „Die Sims“ spielen.
Zur Verständlichkeit: „Die Sims“ ist ein Computerspiel, in dem man einen von sich selbst erstellten Charakter, in einer kleinen virtuell generierten Welt spielen kann. Dabei kann man sich ein Hausbauen und als „Sims“ auch einen Beruf erlernen. Man lernt andere Sims kennen, und gründet sich eine eigene kleine Familie.
Wir sitzen also an unserem Laptop oder Computer zuhause an einem Schreibtisch und spielen. Wir steuern unseren eigenen „Sims“ wie wir es wollen. Wir sagen ihm was er tun soll, was er essen soll, und vieles mehr. Wir steuern das Leben einer im Spiel virtuell erstellten Figur. Diese Figur hat also keinen eigenen Willen. Diesen Charakter kann man nun im Spiel auch an einen Computer setzen und dann kann man verschiedene Dinge am Computer tun. Wie am Anfang schon genannt, ist unsere Welt, wie wir sie kennen, nur ein kleiner Bestandteil eines großen Ganzen. Was wäre nun wenn wir, wir die Menschen auf der Welt auch nur ein Charakter in einem Spiel wären? Wenn wir auch nur gesteuert werden, was wir tun sollen. Wir hätten keinen eigenen Willen und jemand würde uns steuern. Dies könnte möglicherweise der Fall sein in einem anderen Universum. Ein in sich verschlungenes System in dem man immer höher in einer Ebene geht und alles mit einander verzweigt ist und jede Verzweigung wieder weitere tausend Wege öffnet. Dabei wäre unsere Welt wie wir sie kennen auch nur eine Verzweigung von vielen Tausend, Millionen, Milliarden oder sogar Googolplex (eine 1 mit 100 Nullen). Dabei fragt man sich wohl auch, wie das Universum, bzw. die Verzweigung, über einem aussieht. Ist es eine Welt wie unsere, oder sind es komplett andere Welten mit komplett anderen Arten von Wesen? Wie denken diese Wesen die uns möglicherweise steuern?
Was mich zu der nächsten Frage leite, ob wir Menschen überhaupt ein Gewissen haben?

Quelle: https://i2.wp.com/www.pravda-tv.com/wp-content/uploads/2016/11/titel-universum.jpg, Lizenz: CC-by-NC-ND von https://www.pravda-tv.com/

Wenn wir Menschen wirklich wie angenommen gesteuert werden, dann hätten wir theoretisch kein eigenes Bewusst sein. Wir wären gesteuerte Wesen, welche wiederum von höheren Wesen gesteuert werden, was einen unendlichen Kreislauf ergeben würde. Wir denken vielleicht wir würden steuern was wir tun aber möglicherweise tun wir das garnicht sondern wir werden dazu gesteuert diese Dinge zu tun. Ich meine wer kann beweisen, dass ich jenen Text hier schreibe und das nicht Teil eines anderen ist, der dies gerade befiehlt, wie im Spiel „Die Sims“. Es gibt keinen Beweis dafür. Weiß ein Mörder dann überhaupt, dass er gerade jemanden umbringt ? Kann man ihn dann wirklich noch dafür bestrafen, wenn wir wie angenommen von jemand oder etwas anderem gesteuert werden? Man müsste dann denjenigen bestrafen, der diesen Befehl gegeben hat. Man müsste also die komplette Geschichte der Welt und der Erde ansich überdenken. Man stelle sich vor die Welt in der wir Leben wurde von etwas Größerem genau so aufgebaut wir es das wollte, dass jeder Teil in der Welt einen zugeordneten Platz hätte und es vorher bestimmt war.
Gäbe es dann überhaupt noch Zufälle? Jede Tat, jeder Atemzug ist vorher bestimmt, bzw. wird von etwas höherem gesteuert. Ist unser Leben denn dann überhaupt real? Wenn du gerade diesen Text liest, wer kann beweisen, dass du ihn wirklich lesen wolltest? Du weißt nicht mal mehr wieso du ihn überhaupt lesen wolltest, du fandest ihn einfach interessant. Du kannst aber nicht sagen wieso dich dieser Text angesprochen hat. Jemand hat es in einem Spiel angegeben dass man ihn lesen soll.
Doch wenn dies wirklich gesteuert wurde, und alles ein in sich geschlossenes System oder ein Zyklus ist, wo ist dann das Ende? Man stelle sich dieses System einmal als eine Art Ball vor ein kleiner gelber Ball, der in einem leerem Raum in der Mitte schwebt. Doch dann kommt die Frage auf, welcher leere Raum das ist. Dieser Raum müsste wiederum an einem Platz sein der irgendwo ist. Es ist ein unendlicher Kreislauf. Aber wo ist dann das Ende? Gibt es überhaupt ein Ende? Ich meine was ist das in dem man lebt, das eigentlich nur wieder ein Teil von etwas größerem ist und so weiter? Es ist unvorstellbar, fast unmöglich.
Was mich wiederum zu einem weiteren fraglichen Punkt bringt dem Tod. Jede Religion glaubt an etwas anderes nach dem Tod. Die einen denken, nach dem Tod kommt nichts mehr, die anderem glauben man wird wieder geboren, und wieder andere denken man kommt in den Himmel. Nach dem Tod kann eigentlich laut der oben geschriebenen Theorie nicht nichts kommen, da es ein in sich geschlossenes System mit einem unendlichen Kreislauf ist. Nachdem Tod müsste man irgendwo wieder hinkommen, was wieder eine neue Welt öffnen würde in der das gleiche wieder passiert. Was nun von der Alles-nur-ein-Spiel-Theorie verschieden, bzw. anders erklärt ist.
Jeder Mensch und jedes Wesen besitzt eine Seele. Eine Energie im Körper. Energie kann nicht einfach so verschwinden und sich in Luft auflösen. Sie wird in etwas anderes umgewandelt. So müsste man als jemand oder etwas anderes geboren werden. Was wieder eine neue Welt und Verzweigung bedeutet. Wobei man diese These, dass jedes Lebewesen eine Seele besitzt auch wieder widerlegen könnte. Wir oben schon erwähnt dürften wir laut der oben genannten Theorie kein Gewissen, oder Bewusstsein besitzen, aber wie kann man dann eine Seele besitzen? Eine Seele, in der man gut oder böse ist. Was paradox wäre wenn alles nur gesteuert und gestellt wäre. Wir würden nicht wissen dass wir etwas tun, was wir eben tun. Doch wer ist man denn dann wirklich ohne Seele und Bewusstsein. Was ist das für eine Situation in der es immer so weiter gehen müsste und nicht und niemand eine Seele hat, gemeint hier die größeren und oder höheren Wesen, welche uns steuern.
Der ewige Kreislauf. Das Universum ist zu groß oder unendlich (?) um das herauszufinden. Wir leben in einer Welt wie wir sie Erde nennen. Wir wissen nicht was es dort draußen im Universum noch gibt. Wir wissen nicht ob wir real sind, ob die Welt real ist oder alles andere. Wir als Menschen nehmen es so hin. Die Wissenschaft kann viele Dinge erklären, wobei man dies auch wieder in Frage stellen könnte ob es wirklich so stimmt, denn wer kann das Beweisen, in einem anderem Universum könnte es wieder anders sein. Wir nehmen die Dinge so hin wie sie sind, ohne uns groß darüber Gedanken zu machen. Es ist wie es ist.

Diskriminierung

„Hauptschüler sind dumm“, „Frauen haben keine Ahnung von Technik“. Solche Vorurteile grenzen Menschen wegen bestimmter Merkmale aus. Diese erscheinen häufig als „naturgegeben“ – und somit unumstößlich.

Solche Ideologien und Verhaltensweisen stehen im Widerspruch zur Verfassung. Dort heißt es, niemand darf wegen äußerer Merkmale benachteiligt oder bevorzugt werden:

Artikel 3 GG:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) 1.Männer und Frauen sind gleichberechtigt. 2.Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) 1.Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. 2.Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Erschreckend finde ich es, dass es trotz dieses Gesetzes immer öfter zur Diskriminierung kommt. Die Diskriminierung tritt in verschiedenen Lebens- Bereichen auf:
z.B:
  • in der Schule oder im Kindergarten
  • bei der Arbeit
  • in der Freizeit

 

Infografik: Diskriminiert wegen Alter und Armut | Statista

Quelle: https://de.statista.com/infografik/4679/diskriminierungserfahrungen-in-deutschland/

 

Als ich mich genauer mit dem Thema Diskriminierung beschäftigt habe, ist mir erst einmal bewusst geworden, wie viele Situationen im Alltag gar nicht als Diskriminierung wahrgenommen werden. Ein Beispiel hierzu lautet:

Eine Frau bekommt von Ihrem Arbeitgeber weniger Geld, 
als ein männlicher Arbeits-Kollege. 
Aber sie macht die gleiche Arbeit gleich gut. 
Man sagt dann: Die Frau wird wegen ihres Geschlechts diskriminiert.

 

Meiner Meinung nach, sollte der Diskriminierung ein Ende gesetzt werden, denn jeder Mensch hat das Recht dazuzugehören egal wie er aussieht, denn keiner weiß schließlich, welches Aussehen ‚das Richtige‘ ist. Nur weil jemand anders aussieht, heißt es nicht, dass er schlimmer ist. Man sollte jedem Menschen eine Chance geben. Wie seht ihr das ? Wurdet ihr schon einmal diskriminiert, wenn ja weshalb?

 

Liebe Grüße und schöne Ferien

Gelassenheit

Protokoll Freitag, den 15.12.2017

Protokoll: Freitag den 15.12.2017 von 11:25-13:00 Uhr

Gymnasium Gerabronn Kursstufe 1

Referentin: Sü

Anwesenheit: 5 von 7 Schüler

Verfasser: Phaenomen218

 

Gliederung der Unterrichtsstunde:

  1. Organisatorisches
  2. Epikur (a) und Stoa(b)

1. Zu Beginn der Stunde bekamen wir die erste Klassenarbeit vom 1.12.2017 zurück und besprachen sie anschließend. Danach wurden die Schüler noch genauer über den Blog informiert: Bis zum 7.1.2018 muss jeder Schüler 5 Kommentare und einen Beitrag online stellen.

2. Das Thema Epikur und Stoa haben wir bereits in der vergangenen Woche begonnen. Wir haben 2 Gruppen gebildet und diese mussten eine sognannte „Pecha Kucha“ Präsentation mithilfe von Arbeitsblättern und Materialeine wie einem Radiobeitrag des Radio Bayern2 vorbereiten. Es geht darum, eine Präsentation mit 20 Folien bildhaft zu gestalten. Dabei darf zu jeder Folie maximal 20 Sekunden gesprochen werden und somit geht eine Präsentation ca. 7 Minuten. Die Vorträge wurden dann noch fertiggestellt und anschließend dem Kurs präsentiert.

a) Epikur ist als der Philosoph der maximalen Lust bekannt und seine Hauptaussage beinhaltet, dass ein Mensch befriedigte Bedürfnisse benötigt, um ein glückliches Leben zu führen. Die Thesen von Epikur handeln also von notwendigen Bedürfnissen und welche Mittel zur Befriedigung dieser benötigt werden.

Diese notwendigen Bedingungen beinhalten Dinge wie Essen, Trinken, Kleidung oder ein Dach über dem Kopf. Dabei geht es laut Epikur nicht darum, von all diesen Dingen unendlich viel zu haben, sondern eine ausreichende Menge. Es wurde ein Beispiel anhand einer Villa im Vergleich zu einer Wellblechhütte. Hier ist letzteres notwendig und eine Villa die luxuriöse Erfüllung des Bedürfnisses. Zudem zählt der Genuss von Kunst, Musik und Sexualität auch zu den notwendigen Bedürfnissen, sowie die Freunde und die Philosophie. Vor allem geht es darum, den Lustempfindungen nachzugehen, nicht aber den beispielsweisen Materiellen.

Mittel zur Erfüllung der Aufgabe, die Bedürfnisse zu befriedigen, sind laut des Philosophen der Ausgleich zwischen den Dingen, die Tugenden, Erfüllung, Maßhalten und auch Freundschaftsdienste, um eben das Ziel der Glückseligkeit zu erreichen. Das war eines der wichtigsten Ziele der Befriedigung. Andere waren noch die Lust, Freude, oder Fröhlichkeit.

b) Die Stoa benötigt dennoch eine innere Ruhe, beziehungsweise Gelassenheit, um ein glückliches Leben zu führen. Die Aufgabe der Philosophie ist es, eine praktische Lebenskunst zu erreichen und das Endziel der Stoa ist es, alle selbst gesetzten Ziele zu erfüllen und sich so selbst Ziele zu setzten um, wie Epikur, zur Glückseligkeit zu gelangen. Dabei ist es wichtig, nur erreichbare Ziele zu haben, die nicht über die eigene Kraft herauswachsen. So soll man nur wollen,was man erreichen kann.

Dinge die man beeinflussen kann und welche nicht, spielen auch eine wichtige Rolle für die Stoa. Hier ist so etwas wie materieller Besitz, Tatsachen, oder Fakten, sowie natürliche Gegebenheiten nicht zu beeinflussen. Wenn man sich gegen diese Dinge also währen würde ist es also sinnlos. Ein Beispiel dazu war, dass man sich möglicherweise über eine Tatsache aufregen kann, es aber nutzlos ist, weil es unbeeinflussbar ist. Wir müssen uns den Dingen so hingeben, wie sie sind.

Im Gegensatz dazu ist der menschliche Geist und Seele beeinflussbar. Dabei hängt es von den Entscheidungen ab, die man trifft, um zum Ziel zu gelangen. Dabei ist man im Bezug auf die Gleichgültigkeit von sich selbst zu beeinflussen und wenn man mit sich selbst im Reinen ist, also ein Leben in innerer Ruhe besitzt, nicht zu beeinflussen.

→ Zum Ende der Stunde haben wir uns die Frage gestellt, ob wir Stoa oder Epikur bevorzugen, uns sollten unsere eigene Meinung zur Frage, wie man ein glückliches Leben führen kann, geben.